Liebe Leser!
Hier kannst Du unsere komplette Radweltreise Tag für Tag nachlesen.
Viel Spaß bei unserer Abenteuerlichen Reise!
Tag 1 Auckland am 04.10.24
Eigentlich wollte ich erst mit unserem Bericht in Auckland starten!
Da es aber unerwartet Troubles in Wien beim Aufgeben der Räder gab, beginne ich in Wien!
Unsere Fluglinie Qatar hat offensichtlich ab Okt. ihre Übergebäcksbestimmungen geändert und will nun zu den bereits bezahlten 500.-Euro fürs Übergebäck, jetzt nochmals 1589€ zusätzlich.
Wir haben auch gleich mit dem Reisebüro telefoniert. Und die meinten vorerst bezahlen und sie machen es sich dann mit Qatar aus, denn es wurde ein fixer Preis vereinbart!
So geschehen, Rechnung geht morgen per Mail ans Reisebüro!
Ein Reisestart der besonderen Art!
Der erste Flug von Wien nach Doha war super angenehm, weil die Maschine nicht voll war und wir keine Sitznachbarn hatten.
Flugdauer 5.:40 Stunden.
In Doha waren wir 3,5St. im Tansit, weil der Anschlußflug 1 St. Verspätung hatte!
Der zweite Flug war dann schon mit 16 St. lang, aber wir haben beide insgesamt ca. 4-5 St. gut schlafen können!
Um 5.30 früh sind wir in Auckland gelandet. Wir haben den Flug als angenehm ruhig empfunden, ja 2 mal hat es ein wenig geruckelt. Aber das ist eh normal so!
Die Einreise verlief überraschend schnell.
Die Räder mussten wir aber öffnen und herzeigen, ob sie den eh super sauber sind.
Hat aber alles gepasst! Das Zelt wollten sie auch bei der Bio Security sehen.
Mit einem großen Van sind wir anschließend ins vorbestellte Airbnb gebracht worden.
Danach ging’s gleich zum nächsten Supermarkt. Einkaufen für mehrere Tage - wir können uns da wunderbar kochen, was für den Beginn nicht so schlecht ist.
Kurz haben wir überlegt, dass wir uns gleich nach der Ankunft schlafen legen, aber wir haben dann beschlossen durchzuhalten und den Tag gleich mitzunehmen.
Deshalb sind wir noch in die Stadt gegangen und haben den Skytower besucht!
Die Belohnung war ein überragender 360 Grad Blick über Auckland!
Statt Radfahren haben wir so am ersten Tag noch 11km zu Fuß in der Innenstadt und dem Hafen zurückgelegt!
Werden wir einmal schauen, wie wir die 12 Stunden Zeitdifferenz verkraften?
Tag 2-4 Auckland
Diese Tage stehen ganz im Zeichen der Zeitanpassung, Akklimatisierung und diverser Einkäufe von Dingen, die wir besser hier besorgen wie eine spezielle Sonnencreme, Sandflyabwehr, Camping Gas und anderes.
Heute am 2 .Tag haben wir unsere Räder am Vormittag zusammengebaut und getestet!
Schneller als erwartet hatten wir beide Räder wieder fahrbereit beisammen!
Nur unser Camping Gasgriller ist wertlos weil die ganzen Gaskartuschen nicht mit dem europäischen System kompatibel sind!
Wir finden ein Outdoor Geschäft und kaufen einen Oberteil an dem man alle gängigen Gaskartuschen anschließen kann.
Unser Host war so nett und hat uns gleich 2 Kartuschen geschenkt, welche andere Gäste zurückgelassen haben weil man sie ja nicht im Flugzeug transportieren darf.
25.- Euro gespart!
Heute Sonntag gehen wir zu einem Gottesdienst und stellen fest, dass Vieles total anders abläuft als bei uns.
Der Pfarrer spricht davon ,dass wir alle mehr auf unsere Natur achten sollten, Entschuldigt sich für alle Übergriffe, die in der Kirche weltweit passiert sind und fordert Frieden für die kriegerischen Gebiete dieser Welt!
Sonst viel Gesang und Vieles wird in der Māori Sprache vorgelesen.
Im Anschluss haben wir noch den Zoo von Auckland besucht Die Kiwis haben uns besonders fasziniert.
Fünf Zoobereiche gibt es, nämlich Afrika, Australien, Asien, Süd Amerika und Neuseeland, wo man die wichtigsten Tiere schön sehen kann.
Der Zoo ist wirklich sehr artgerecht gemacht und es war beeindruckend die Tiere( besonders die Einheimischen) aus nächster Nähe zu sehen!
Auckland – Wichtige Fakten in Kurzform:
• Größte Stadt Neuseelands: Auckland hat ca. 1,6 Millionen Einwohner und ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes.
• Geografie: Liegt auf der Nordinsel zwischen zwei großen Häfen (Waitematā und Manukau), umgeben von Vulkanhügeln und vielen Stränden.
• Multikulturell: Vielfältige Bevölkerung, mit starkem polynesischen und asiatischen Einfluss.
• Wirtschaft: Bedeutendes Finanz- und Handelszentrum, viele internationale Unternehmen haben hier ihren Sitz.
• Bildung: Heimat der University of Auckland, einer der renommiertesten Universitäten des Landes.
• Klima: Gemäßigtes, maritimes Klima – milde Winter und warme Sommer.
• Tourismus: Berühmt für den Sky Tower, Rangitoto Island, Strände wie Mission Bay und den Auckland Domain Park.
• Verkehr: Auckland hat ein weitläufiges Straßennetz, leidet jedoch unter Stauproblemen; Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist im Gange.
• Vulkane: Die Stadt liegt auf einem Vulkanfeld mit über 50 erloschenen Vulkanen.
Letzter Tag in Auckland bevor wir endlich mit den Rädern losstarten!
Letzte Besorgungen tätigen, die Satteltaschen nochmals nach Wichtigkeiten einräumen.
Die Regenkleidung in einer der Taschen ganz oben griffbereit halten.
Zurzeit ist das Wetter extrem wechselhaft.
Auf Sonnenschein folgt oft gleich ein heftiger Regenschauer, aber das wussten wir, dass es im Frühjahr hier schnell hin und hergeht mit dem Wetter!
Dienstag 08.10.24
Heute starten wir unsere große Radreise!
Zuerst mal rausfinden aus der Stadt.
Es ist 8h früh als wir losstarten.
Wir dachten, dass es schwierig wird aus der 1,6 Mio. Stadt rauszufinden doch Sissy hat alles gut geplant und ihr Navi führt uns perfekt auf Radwegen aus der Stadt.
Danach ging es durch fantastische bergige Landschaften. So haben wir uns Neuseeland vorher vorgestellt. Unglaublich grün, alles total sauber, kein Müll am Straßenrand und wo man hinsieht Schafe, Schafe und Schafe.
Es wäre noch schöner wären da nicht die anstrengenden Anstiege. Ständig geht es entweder steil bergauf oder sofort dieselben Höhenmeter wieder runter.
Es war für den ersten Tag wirklich anstrengend.
Wir spüren die 30 kg Gepäck enorm im Anstieg, aber das war uns eh vorher bewusst. Wir müssen eben erst Kondition aufbauen!
Am späten Nachmittag finden wir einen Freedom Campground und wir sind beide geschafft. Sissy hat einige Krämpfe in den Oberschenkeln weil wir soviel gefahren sind. Wir sind ja doch 94 km Gefahren mit über 1000 Hm. Leider gibt es hier keine Duschen. Egal, wir bauen unser Zelt auf und gehen um 19:30 schlafen!
In einen Miniladen bekommen wir noch Toastbrot und Wasser für einen Kaffee morgen früh!
09.10.24 zweiter Radtag
Es hat in der Nacht geregnet und wir sind froh, dass es jetzt um 6:45 aufgehört hat.
Wir haben noch etwas Speck und Feta, welchen ich sofort in die Pfanne werfe um uns ein kleines Frühstück zu kochen!
Der Gaskocher von Auckland funktioniert super und so ist Speck und Käse in kürze zubereitet!
Dazu gibt es heißen Kaffee - herrlich, vor uns das Meer, keine Menschen ringsherum, Stille pur, nur das Meeresrauschen und der Duft des Kaffees!
Danach Zeltabbau, und Start.
Leider beginnt es schon nach 30 min kräftig zu regnen. Wir ziehen Regenkleidung an, sind aber trotzdem an den Füßen und Händen patschnass.
Nach einer Weile finden wir ein Café, wo wir heißen Kaffee trinken und uns aufwärmen.
Nach einer Stunde geht es weiter.
Wir radeln den Hauraki Trail und fahren diesen gut befestigen Naturradweg heute bis Paeroa.
Der Weg dorthin führt durch eine Hochebene, die geprägt ist von Rinderzucht.
Teilweise müssen wir anhalten, weil wirklich hunderte Rinder dicht an dicht uns den Weg versperren, ein Naturschauspiel der besonderen Art!
Heute sind wir knapp 70 km gefahren mit 120 Hm.
Wir finden ein Campground um 16 Euro aber mit Dusche und WLAN
3 Tag von Paeroa den Karangahake Trail bis Te Aroha
Wir stehen wieder um 6:40 auf, bauen sofort das Zelt ab. Es hat nur 5 Grad und alles ist waschelnass!
Im Office Bereich ist es angenehm zum Frühstücken, nebenbei können wir alles aufladen.
Das Packen inkl. abbauen dauert immer so 1:30 mit Frühstücken 2 Stunden!
Heute fahren wir den Hauraki Trail bis zum Ende (Einbahnstraße) nach Waihi.
Der Trail führt durch super nette Landschaften.
Immer entlang eines Flusses führt der Weg.
Einmal fahren wir durch einen 1200 Meter langen total finsteren Tunnel, nur 2,5 Meter breit, alles tropft und ist nass.
Der Trail ist sehr schwierig zu fahren, teilweise weich und tief, dann wieder sehr eng.
Die rund 20 km waren richtig anstrengend, aber schön!
Zur Entschädigung wartet auf uns eine kleine Schmalspur - Eisenbahn, die wir wirklich gerade fast schon im abfahren noch erwischen!
Die Räder werden schnell aufgeladen, rasch bezahlen wir und schon fährt der Zug mit uns ab!!
Bei der Endstation kaufen wir uns einen Kaffee und einen Kuchen!
Dann machen wir uns auf nach Te Aroha, wo wir in einem Café, welches steil am Hang liegt, einen Burger und ein Bier konsumieren.
Sissy findet einen Campingplatz, der aber um 17h schließt. Wir sputen uns und erreichen diesen kurz vor dem Zusperren!
Die Überraschung des Tages ist das Hot Water Pool ; ca.35 Grad Thermalwasser, indem wir nach dem Zelt aufbauen mindestens 30 min unsere müden Glieder pflegen!
Ein toller Tag neigt sich dem Ende!
Tag 4 von Te Aora nach Matamata
Die Stecke war 49 km und ich glaube es waren gerade einmal 3 Kurven!
Also gerade dahin radeln. Herrlich!
Um 11:30 erreichen wir schon Matamata weil wir sind wieder um 8:30 zeitig weggekommen!
Am Vorabend ist meine Lesebrille kaputt gegangen, ein Klappbügel ist gebrochen!
Wir finden in der Stadt einen Optiker, der mir die Brille notdürftig richtet, dafür will er auch nichts verlangen, aber ich bin glücklich die Brille verwenden zu können.
Von der Stadt fahren wir noch 11 km zum heutigen Nachtlager!
Kostet 10 Euro, Duschen kostet 2$ für 5 min!
Wir kochen uns am Abend noch köstliche Linsen mit Zwiebel und Schinkenspeck! Es ist ziemlich kalt hier.
Sam. 12.10. Radtag 5 mit Hobbiton Besichtigung
Wir haben Glück, weil der Bauer, wo wir übernachtet haben, uns nach Hobbiton mit dem Auto mitnimmt. Dann brauchen wir dort die Räder nicht unbeaufsichtigt lange stehen lassen!
Das Hobbiton Movie Set befindet sich auf einer Farm im Gebiet Matamata, Neuseeland, und diente als Drehort für die “Der Herr der Ringe”- und “Der Hobbit”-Filme. Peter Jackson wählte die malerische Landschaft aufgrund ihrer sanften Hügel und grünen Weiden als perfekte Kulisse für das idyllische Auenland. Zunächst wurden die Filmsets nach den Dreharbeiten wieder abgebaut, doch nach der Hobbit-Trilogie blieben die Hobbithäuser bestehen. Heute ist Hobbiton eine beliebte Touristenattraktion, wo Besucher die Hobbit-Höhlen, den „Grünen Drachen“ und andere Schauplätze aus den Filmen erkunden können.
Begeistert waren wir nicht nur von dem magischen Platz außen, sondern wie liebevoll detailreich und umfangreich manche Häuschen auch innen eingerichtet sind!
Die 2 km nach der Besichtigung gehen wir zurück zum Campingplatz.
Gegen 13 Uhr sind wir bei unseren Rädern und fahren wie geplant noch 20km zum nächsten Campingplatz. Der Wind hat stürmisch aufgefrischt und kommt jetzt frontal von vorne.
Gegen 15:10 checken wir bei unserer nächsten Bleibe, wieder ein Campingplatz, ein und begeben uns sofort zu den Natural Hot Water Pools. Einfach nur herrlich dieses heiße Thermalwasser und die Pools sind so wunderschön gelegen. Der Campingplatz ist fast menschenleer und wir finden ein traumhaft hübsches Plätzchen für unser Zelt.
SO. 13.10. Radtag 6. von Tirau nach Rotorua. 65 km - 650Hm.
Heute kommen wir so zeitig wie noch nie vorher weg. Es ist 7:45 als wir losfahren.
Die Morgenstimmung ist magisch, weil die Sonne gerade den Morgennebel verdrängt, kein Wind geht und noch kein Verkehr ist!
Nach ca. 10km kommt das erste Café Beisel in das wir einfallen und frühstücken.
Ab jetzt geht es ca. 20km unentwegt bergauf, einmal mehr dann wieder weniger.
Das Verkehrsaufkommen ist jetzt sehr hoch, leider auch mit viel Schwerverkehr!
Teilweise wird unsere Fahrspur ziemlich eng für uns und wir müssen sehr konzentriert am äussersten Straßenrand fahren.
Der Anstieg zieht sich, aber dann sind wir doch oben und die Belohnung ist eine ca. 10km lange Abfahrt in die Vorbezirke von Rotorua!
Wir fahren kurz mal an den Rotorua See, orientieren uns und geben die von
Sissy gebuchte Booking Adresse ein.
Kurz vor unseren Quartier gehen wir noch in einen Supermarkt einkaufen!
Um 15h checken wir im festen Quartier ein, nehmen ein heißes Wirlpool Vollbad und relaxen im weichen Doppelbett!
Welch ein Genuss!
M0. 14.10. 24 Rotorua Besichtigen viele tolle Dinge.
Zum einen war es eine Wohltat in einem weichen Doppelbett zu schlafen, alle verschwitzten Rad Sachen zu waschen und am Morgen kein nasses Zelt wegräumen zu müssen!
Wir stehen trotzdem wieder so um 7h früh auf, Frühstücken mit Eierspeis, Kaffee und anderen Dingen die wir gestern Abend noch besorgt haben!
Danach gehen wir zu Fuß nach Te Puja, wo wir eine Führung buchen. Wir sehen heiße Schlammlöcher und den 4. größten Geysir der südlichen Hemisphäre!
Natürlich stinkt es nach faulen Eiern und Schwefel - gelbes Gestein ist überall zu sehen!
Nach etwa 1,2 Stunden Besichtigung kommen wir zu einem Māori Bereich, wo uns und einigen anderen ein Kriegstanz (HAKA)der hier lebenden Indigenen gezeigt wird!
Es war sehr beeindruckend wie überzeugend und ernsthaft der Tanz präsentiert wurde.
Der Tanz hatte immer den Zweck die Gegner im vornherein abzuschrecken damit es gar nicht zu Kämpfen kommen musste!
Danach sind wir mit dem Rad noch in ein Geo Themalbad gefahren, und haben uns im 39 Grad warmen Wasser relaxt!
Es war herrlich!
DI. 15.10.24. Von Rotorua nach Waiotapu GEO Thermalpark
Heute etwas später gestartet, weil der Luxus eines Zimmers ausgekostet wird!
Raus aus der Stadt macht uns das Navi wieder einige Probleme und beschert uns Umwege!
Aber dann sind wir am richtigen Weg und sogleich geht es wie gestern in einen endlos langen Berganstieg.
Immer geht es zwischen 2 -5% bergauf und der Wind bläst uns unregelmäßig entgegen.
Etwa 14 km geht’s rauf und dann auch wie gestern - die Belohnung - Abfahrt!
Wir erreichen Waiotapo - 35km um 12:30 und checken am einzigen Campingplatz gleich ein.
Sofort stellen wir unser Zelt auf, und ziehen uns für die Wanderung in den Geo Thermal Park um.
Mit den abgepackten Rädern fahren wir die 3 km zum Geo Park und kaufen uns die Eintrittskarten, 20.- Euro pro Person!
Der Park ist bekannt für seine unglaublichen farblich eindrucksvollen Seen!
Und wirklich es war umwerfend spektakulär, weil wir Heißwasserseen in noch nie gesehenen Farben betrachtet haben.
Von gelb zu orange, graue und graublaue Gewässer und unglaublich schöne grüne Seen.
Zudem ist die Anlage super schön angelegt, und auf breiten Holzstegen wandert man dahin!
Der Besuch wird uns noch lange in Erinnerung bleiben weil er so eindrucksvoll war!
Abendessen im gemütlichen Campingplatz Beisel bei Bier und riesigen Burgern!
MI 16.10.24von Waiotapu nach Taupo 96km
Heute morgen begrüßen uns 4 Grad beim Aufstehen. Die Schlafsäcke sind total warm, aber durch den Temperaturunterschied von draußen nach innen schwitzen die inneren Zeltwände ein wenig und heute morgen waren die Schlafsäcke am unteren Ende etwas feucht, zum Glück aber nur außen!
Wir kommen wieder um 8h früh weg, und machen nach 13 km halt in einem etwas heruntergekommenen Café, aber Café und Kuchen waren perfekt!
Auf der 5er Hauptstraße geht es weiter mit Gegenwind bis Taupo wo wir in der Sonne vor dem See uns Fisch & Chips schmecken lassen, Café gibt’s obendrein danach auch noch!
Wir entscheiden noch weiter bis kurz vor Turangi zu fahren, dort gibt’s einen Campingplatz direkt am See.
Um 16.15 kommen wir dort an, stellen sofort das Zelt auf, und relaxen danach noch in der Sonne!
Es waren dann doch stolze 96km bei viel Gegenwind und immerhin 550Hm, die sich auch so angefühlt haben.
Aber unsere Kondition nimmt zu und deshalb sind wir zwar etwas müde, aber nicht geschafft!
Zum Abendessen kochen wir uns Linsen mit Uncle Ben’s Reis und Käse, der noch da war. Es war ehrlich köstlich!
Wieder ein super schöner Tag!
DO. 17.10.24 vom Campingplatz nach Turangi
Jetzt haben wir ein kleines Problem. Unser nächstes Ziel, den Nationalpark von Tongariro anzufahren macht noch keinen Sinn, weil es dort nichts zu kaufen gibt und die nächsten zwei Tage schlechtes Wetter angesagt sind.
Deshalb beschließen wir gleich den nächsten Campingplatz anzufahren,der aber gleich in Turangi, nur 10km entfernt liegt!
Macht nichts besser hier warten und überlegen wie wir weitermachen!
Zuerst machen wir einen Supermarkt unsicher und danach stellen wir das Zelt auf und genießen den Sonnenschein in einem netten Café!
Am Abend kochen wir in der Campingplatzküche Spagetti mit Knoblauch und Käse.
Wir haben noch entschieden morgen in die Berge zu fahren und vielleicht bis zum Nationalpark Village zu kommen.
Es soll heftige Steigungen geben, und wenn wir uns dann noch ausrasten können vor der langen Wanderung macht das schon Sinn.
FR. 18.10.24 von Turangi nach NP. Village 58 km mit 825 hm
Es war heute ein harter Radtag. Nur wenige km nach dem Wegfahren geht es schon aufwärts.
Eigentlich war es bis jetzt jeden Tag so, dass wir so nach 30 -50 km mal wo auf einen Kaffee gegangen sind. Heute ging das nicht, weil es schlicht bis zum Ende nichts zu kaufen gab.
Habe heute die große Gepäcktasche von Sissy wieder genommen wegen der argen Höhenmeter.
Die ca. 37kg machen sich bergauf gewaltig bemerkbar.
Die Strecke war heute nicht aufregend schön, was auch daran lag, dass es bewölkt war, und die Vulkane in den Wolken verhüllt waren.
Sissy hat wieder das perfekte Quartier gefunden, was dieses Mal besonders wichtig war, weil es für 3 Nächte ist, und zum anderen auch der ideale Ausgangspunkt für die Wandertour am Sonntag!
Wir genießen zuerst eine heiße Dusche und später noch das Spa mit dem Wirlpool!
19.10.24 Ruhetag, wetterbedingt, vor der Crossing Tour
Es ist gleich einmal wieder ein tolles Gefühl in einem weichen warmen Doppelbett zu schlafen und weil heute das Wetter nicht ideal ist für die lange Wanderung haben wir einen richtigen Faulenzertag!
Ich nütze die Zeit um kurz die Räder zu checken. Alles zu ölen, und diverse Schrauben nachzuziehen. Sissy macht Planungen für die weitere Reiseroute.
Wir bereiten schon alles für die Wanderung vor,
gehen dafür noch einmal Einkaufen und checken nochmals die Anmeldung bzw. Registrierung für morgen!
Wir sollen ja mit einem Shuttle bis zur Einstiegsstelle gebracht werden von wo aus die Tour weggeht!
In diesem Quartier sind wir im Moment ziemlich alleine, aber ab Ende nächster Woche soll’s hier angeblich voll werden. Alle wollen das Tongariro Alpine Crossing machen. Die Adventure Lodge ist so ein gemütliches Quartier und alle sind so bemüht und freundlich.
20.10.24 Tongariro Crossing Wandertour: 20,6 Km 800Hm
Um 6h früh klingelt der Wecker!
Ein spannender Tag beginnt. Das Frühstück fällt kurz aus weil zum anziehen, schnell waschen nicht viel Zeit bleibt!
Pünktlich um 7.10 starten wir mir 4 anderen Personen mit dem Shuttle das uns zum Tour Start bringt. Immerhin sind es mit dem Auto gut 23 km. Es ist sonnig, kaum bewölkt, beste Vorzeichen für ein Wanderabenteuer am Vulkan.
Mit einer Gruppe anderer Wanderer gehen wir um 8.05 los. Gleich nach wenigen Minuten befinden wir uns in einer kargen steinigen Mondlandschaft. Direkt vor uns steht der mächtige Vulkankegel, der von dieser Nordseite im ganzen oberen Drittel mit Schnee bedeckt ist.
Zuerst geht es mäßig bergauf, aber nach etwa 30min beginnt es stark anzusteigen.
Der Schlüsselteil ist die Teufelsstiege, die mit 700 Stufen schon anstrengend ist, zumal es auch an einigen Stellen sehr schmal wird.
Da man den Hike von beiden Seiten gehen kann, gibt es des Öfteren auch Gegenverkehr.
Nach etwa 2.50 erreichen wir den höchsten Punkt der Tour auf einer Schulter die zeitweise schon mit Schnee bedeckt ist.
Jetzt sind wir auf ca. 1900 Meter Seehöhe!
Der Blick zum Vulkan ist schon beeindruckend.
Die letzte Aktivität wurde 2006 und 2012 registriert.
Zeit für eine kurze Trinkpause. Beide haben wir unsere Unterleibchen durchgeschwitzt, uns so ziehen wir uns jetzt eine Schicht mehr an!
Auch ein vorbereitetes Brötchen tut jetzt gut!
Als wir uns zum Abstieg umdrehen, sehen wir schon die überwältigenden Vulkanseen, die mit ihrer grünen Farbe fast unwirklich auf uns wirken!
Deren gibt es gleich mehrere, aber allesamt eindrucksvoll grün.
Gleich daneben sieht man wie rotes Eisen sich aus Vulkanspalten hervortut und dann natürlich die erkalteten Lavaströme die weit ins Tal geflossen sind. Daneben saust stinkender Vulkandampf aus einigen Spalten.
Es geht noch mehrere Male bergauf bis wir die 2. Schulter erreichen von der aus wir weitere 3 kleiner Vulkane sehen können.
Ab hier geht es im wesentlichen bergab, aber der Abstieg zieht sich gut 11km Wir wandern an dampfenden Vulkanspalten vorbei. Unten gut ankommen, wo uns unser Shuttle Dienst wieder abholt!
Es war wirklich ein Wandererlebnis der ganz speziellen Art!
Prädikat- Absolut empfehlenswert!
Nähre Infos zu diesem hoch interessanten Gebiet wie folgt;
Das Tongariro-Vulkangebiet liegt in der zentralen Nordinsel Neuseelands und ist eines der aktivsten vulkanischen Gebiete des Landes. Hier sind einige Fakten über das Tongariro-Vulkangebiet:
1. Tongariro-Nationalpark: Der Nationalpark, der das Vulkangebiet umfasst, wurde 1887 gegründet und ist der älteste Nationalpark Neuseelands sowie der viertälteste weltweit. Er ist sowohl UNESCO-Weltnatur- als auch Weltkulturerbe.
2. Vulkane im Park: Der Nationalpark beherbergt drei aktive Vulkane:
• Mount Tongariro (1.978 m)
• Mount Ngauruhoe (2.291 m) – bekannt als „Schicksalsberg“ aus den „Herr der Ringe“-Filmen
• Mount Ruapehu (2.797 m) – der größte aktive Vulkan Neuseelands
3. Aktivität: Alle drei Vulkane sind aktiv, wobei der letzte Ausbruch des Mount Tongariro 2012 stattfand. Der Mount Ruapehu brach zuletzt 2007 aus, und der Mount Ngauruhoe zeigte in den letzten Jahren ebenfalls vulkanische Aktivität.
4. Tongariro Alpine Crossing: Dies ist eine der bekanntesten Wanderungen in Neuseeland und führt Wanderer durch eine spektakuläre Vulkanlandschaft mit Kraterseen, Lavaströmen und rauchenden Kratern. Die Wanderung ist etwa 19,4 Kilometer lang und führt über den Kraterrand des Mount Tongariro.
5. Kraterseen: Der bekannteste See ist der Emerald Lake am Tongariro, der durch Mineralien im Wasser eine leuchtend grüne Farbe hat. Auch der Blue Lake ist ein beliebtes Fotomotiv.
6. Kulturelle Bedeutung: Das Vulkangebiet hat eine hohe spirituelle und kulturelle Bedeutung für die Māori. Der Nationalpark wurde der neuseeländischen Regierung von den Māori-Häuptlingen als Schenkung übergeben, um ihre heiligen Berge zu schützen.
7. Geologische Entstehung: Die Vulkane im Tongariro-Massiv gehören zum sogenannten Taupo-Vulkanfeld und sind Teil des Pazifischen Feuerrings. Sie entstanden durch die Subduktion der Pazifischen Platte unter die Australische Platte.
8. Vulkanische Gefahr: Aufgrund der aktiven Vulkane gibt es in der Region regelmäßige geologische Überwachungen. Die größte Gefahr stellen Ascheausbrüche und pyroklastische Ströme dar.
Das Tongariro-Vulkangebiet ist nicht nur ein geologisch faszinierendes Gebiet, sondern auch ein bedeutendes Ziel für Outdoor-Enthusiasten und Wanderer.
21.10.24 Der härteste Tag bis jetzt; 126km mit 1205 Hm
Sind aus der Adventure Lodge erst um 9:30 weggekommen und wollten auch nur bis zum ersten Campingplatz in 40 Entfernung fahren.
Dort waren wir aber schon um 11.45 und wir dachten nein - das ist zu früh zum Zelt aufstellen.
Also fuhren wir weiter. Nur bis Whanganui gab es absolut nichts zum Kaufen, nicht einmal Wasser konnten wir nachfüllen!
Einmal bekamen wir Wasser von jemanden, das aber so gut wie ungenießbar war!
Es war ein richtig harter Tag, mit großen Flüssigkeitsdefizit.
Es war auch keine Besiedelung auf dieser Strecke. Zum Glück war das Wetter gut, nur mit der Gegenwind war zusätzlich sehr fordernd!
Schlussendlich sind wir dann 126 km mit 1205 Hm gefahren.
Sissy hat super durchgehalten und obwohl schon sehr müde, noch über Booking ein nettes Quartier für uns gefunden.
Es ist ein privates Haus, das einem älteren Ehepaar gehört und die sich gleich fürsorglich um uns kümmern!
Bekommen gleich Kaffee und Kekse zur Stärkung.
Dann duschen und ausrasten!
Die Landschaft war sehr schön heute, aber aufgrund der Anstrengung konnten wir diese heute nicht wirklich so wie normal genießen!
22.10.24 von Wanganui nach Foxton 86 km 400 Hm
Nach dem anstrengenden gestrigen Tag haben wir die Nacht super geschlafen und uns relativ gut erholt!
Ein leichter Muskelkater in den Oberschenkel lässt sich aber nicht abstreiten!
Nach einem netten Frühstück mit einigen Smalltalks kommen wir so um 9.30 früh weg!
Wir fahren den 4 Highway , ist so wie bei uns eine stark befahrene Landstraße ganze 86km bis Foxton.
Obwohl es geheißen hat, dass die Strecken grade und eben ist machen wir wieder 400 Hm und das bei oft wechselnden Windbedingungen!
Heute haben wir aber genug Wasser mit dabei, und so kommen wir gegen 16h am Campingplatz in Foxton an!
Wir bauen das Zelt gleich auf, duschen uns und genießen noch die warmen Sonnenstrahlen!
Der Campingplatz ist gut ausgerüstet und so kochen wir uns in der Kitchen noch Spagetti zum Abendessen!
23.10.24. Von Foxton nach Papa…. ? am Meer mit Navi Fehlleitung. 90km 410Hm
Eigentlich lief es bis zum großen Supermarkt nach ca. 75km super. Der Wind meinte es heute gut mit uns.
Wir haben viel eingekauft und freuten uns auf den nicht mehr allzu weit entfernten Campingplatz.
Aber jetzt beginnt ein kleines Drama.
Zuerst folgen wir dem Navi das uns am Meer entlang bis in eine Sackgasse führt, wo es nur mehr eine Umkehr gibt!
Dann am Strassenweg stehen wir vor einen Speed Expressway auf den wir uns nicht auffahren trauen, weil dieser verdächtig nach Autobahn aussieht!
Zwischenzeitlich ist es schon 17:30 und bald wird es dunkel. Laut Navi und den Karten die wir haben gibt es aber keine andere Straße zu unseren Ziel!
Da wir schon müde sind beschließen wir in die letzte Stadt zurück zu fahren, und uns kurzerhand ein Booking Quartier zu nehmen!
Der nette Gastgeber erklärt uns dann das dieser Express Highway für Radler 10 km erlaubt ist, weil es sonst keine Alternative gibt!
Na super lustig!
24.10.24 Von Paraparaumu nach Wellington 60km 480 Hm
Es fällt uns schwer aus diesem Luxusquartier auszuchecken, weil es super angenehm und gemütlich war. Sehr netter Host, hat uns auch deutlich erklärt, das dieser Express Highway hier ausnahmsweise auch von Fahrrädern genutzt werden darf, weil es sonst keine andere Strassen Möglichkeit gibt.
Also starten wir so gegen 8:20 los. Der Wind ist stürmisch, aber Gott sei Dank von hinten heute.
Wir kommen zu der Stelle wo wir uns gestern nicht auf den Highway auffahren trauten, aber auch heute haben wir ein mulmiges Gefühl hier aufzufahren!
Dann sehen wir aber das es einen gekennzeichneten Radstreifen gibt, was den Stress gleich aus der Sache rausnimmt!
Durch den ständigen schnellen Verkehr, entwickelt sich ein Sog der uns auf gewaltiges Tempo bringt.
Der unwirkliche Radweg führt uns ca. 30km bei toller Geschwindigkeit dahin.
Nach 45km ist es erst 10:15 und wir nehmen die erste Möglichkeit auf einen Kaffee zu gehen sofort war.
Danach kommen die angekündigten Hm. Es sind insgesamt 480Hm und obwohl heute guter Wind war sind wir froh in Wellington gegen 14h anzukommen.
Sissy Navigiert uns Zielgenau durch die Stadt direkt zu unseren vor reservierten Airbnb.
Es ist ein Hochhaus. Im Erdgeschoss können wir die Räder gut parken. Das Zimmer mit Bad ist perfekt, Die anderen Räumlichkeiten teilen wir mir Richard unseren Host.
25.10.24. vier Tage bei Richard in Wellington Stadt.
Gestern Abend fanden wir noch ein Lokal in dem sich junge Jazz Musiker trafen um gemeinsam Giggs zu spielen.
Es war fantastisch, weil super gemütlich zum sitzen mit einem Bier, und zum anderen weil es eine Freude war den jungen Jazzern zuzusehen.
Es war offenkundig das sie nicht speziell für ein Puplikum spielten, sondern eher wirkte es wie ein Treffen um verschiedenste Dinge untereinander auszuprobieren!
What ever, ….für uns war es wie damals in einer Bar in San Francisco.
Heute mal richtig ausgeschlafen. Der Wind war allerdings so heftig in der Nacht das wir des öfteren wach wurden
Spätes Frühstück. Danach waschen. Zuerst haben wir den Trockner mit der Waschmaschine verwechselt, und das Waschpulver in den Trockner getan.
Dieser wollte dann sofort eine Reinigung der Filter.
War aber weiter kein Problem, weil dann die Waschmaschine ihre Dienste leistete.
Anbei noch einige interessante Fakten zu Neuseeland!
1. Neuseeland hat etwa genauso viele Schafe wie Einwohner – etwa 5 Millionen Menschen und mehr als 26 Millionen Schafe!
2. Neuseeland besitzt keine giftigen Schlangen oder gefährlichen Tiere an Land, was wir wirklich bestätigen können.
3. Die Kiwis (Neuseeländer) nennen sich nach einem kleinen, nachtaktiven und flugunfähigen Vogel, dem Kiwi. Dieser Vogel sieht aus wie eine Mischung aus Tennisball und Schnabel, aber die Leute lieben ihn.
4. Viele Straßennamen in Neuseeland stammen aus der Sprache der Māori, und für Europäer sind sie oft eine Herausforderung – versuch mal, „Taumatawhakatangihangakoauauotamateapokaiwhenuakitanatahu“ auszusprechen!
5. Die Hauptstadt Wellington gilt als windigste Stadt der Welt.
6. Weihnachten fällt in Neuseeland mitten in den Sommer – kein Glühwein, sondern Strandpartys und BBQ statt Weihnachtsgans und Kekse.
7. Die Nationalhymne Neuseelands ist auf Englisch und Māori, was eine tolle Mischung aus beiden Kulturen zeigt.
8. Statt Zebrastreifen hat Neuseeland „Schafstreifen“: Es kann leicht passieren, dass eine Straße blockiert ist, weil ein riesiger Schafstrom durch das Land zieht.
9. Neuseeländische Ampeln haben oft lange Wartezeiten, um den entspannten Lebensstil zu fördern – die Kiwis nehmen es gelassen.
10. Viele Neuseeländer laufen barfuß in der Stadt herum.
11. Die Neuseeländer sind äußerst freundlich und hilfsbereit.
12. Ein echter Kiwi-Ausdruck ist „sweet as“ und bedeutet so viel wie „alles bestens“ – eine entspannte Lebensweise, die viele Europäer ansteckend finden.
13. Die Neuseeländer verwenden gerne Heizdecken im Bett
14. Kiwi-Früchte werden in Neuseeland „Kiwifruit“ genannt, um Verwechslungen mit den Kiwivögeln und den Einheimischen zu vermeiden.
15. Viele Filme wie „Herr der Ringe“ und „Hobbit“ wurden in Neuseeland gedreht; während Europa alte Schlösser hat, hat Neuseeland seine eigene „Mittelerde“.
16. Radwege gibt es sehr viele, und meistens von sind sie von erstaunlich guter Qualität!
17. Statt in einem Pub endet der Feierabend oft am Strand, wo die Kiwis surfen oder einfach den Sonnenuntergang genießen.
18. Die Rugby-Nationalmannschaft der All Blacks führt vor jedem Spiel den „Haka“ auf, einen Māori-Kriegstanz, um ihre Gegner einzuschüchtern – das hat in Europa keinen Vergleich.
19. Die Kiwis feiern sogar einen Tag zu Ehren der Taranaki-Berge, was ungefähr so wäre, als hätten die Alpen einen eigenen Feiertag.
20. Schließlich haben Kiwis den Witz, dass Neuseeland der perfekte Ort ist, wenn die Welt untergeht: weit weg, friedlich und sicher – und voller Schafe.
26/27.10.24 Wellington Quartier bei Richard
Wir nützen die Zeit und waschen mal all unsere Radsachen. Ein kleines Missgeschick passiert uns weil wir den Trockner mit der Waschmaschine verwechseln und in den Trockner das Waschpulver geben.
Anschließend aber trotzdem alles richtig gemacht und erfolgreich alles sauber bekommen!
Nach getaner Arbeit besuchen wir das Te Papa Museum of NZ.
Wir sehen das Drama welches Neuseeland im 1 Weltkrieg durchgemacht hat. Dann besuchen wir das Erdbeben Haus, und bekommen live mit wie sich ein Beben der Kategorie 8 anfühlt!
Da will man nicht wirklich dabeisei.
Zuletzt bekommen wir noch über die Entstehung Neuseelands Eindrücke und deren Ureinwohner die Māori.
Am Abend besuchen wir unser Jazz Pub wo heute das Rugby Spiel NZ vs. Japan gezeigt wird und die totale Stimmung herrscht weil die
die Neuseeländer auch gewinnen und zwar deutlich!.
Danach ein Abendessen beim Thailänder, war fantastisch ( Gebratene Ente mit Gemüse und Reis )
Tags darauf unternehmen wir eine kleine Wanderung auf den Mount Viktoria und können oben einen tollen Blick auf die Stadt Wellington verschaffen!
Danach ein netter Kaffee Besuch mit anschließendem Supermarkt Einkauf.
Am Abend prasseln wir uns ein Lachssteak mit Gemüse und Salat!
Nochmals alles ordnen und alle Taschen neu packen, weil morgen zeitig früh geht’s zu unserer Fährtfahrt auf die Südinsel nach Pikton.
28.10.24 Fährfahrt nach Picton und dann bis Havelock
Nach einer überraschend angenehmen ruhigen Fährfahrt kommen wir um 12.45 in Picton an. Bei der Abfahrt war das Wetter noch schlecht und regnete. Zusehend während der Fahrt wurde es aber besser und Picton begrüßte uns mit der Sonne.
Als Radler hat man hier das Privileg als erster auf die Fähre zu dürfen, und ebenso als erster rauszufahren. Das fanden wir spitze!
Da es wirklich angenehm warm war entledigten wir und der warmen Sachen, und radelten los. Die ersten Passagen auf der Südinsel.
Sofort geht es Bergauf und sogleich wieder Bergab. Anders als aus der Nordinsel sind jetzt die vielen Buchten der Fjorde an denen wir entlang radeln.
Was gleich ist wie auf der Nordinsel ist die Infrastruktur. Wieder gibt es auf der gesamten Strecke kein einziges Geschäft oder ein Kaffee oder Ähnliches.
Naja langsam gewöhnen wir uns an diesen Umstand und decken uns dort wo es Versorgung gibt eben entsprechend ein.
Um 15.45 erreichen wir Havelock. Bevor wir auf den Campingplatz einchecken, steuern wir gleich das erste Kaffee an das wir finden.
Dann am CP. einchecken und Zelt aufbauen, Unterlags Matten aufblasen, Schlafsäcke ins Zelt, fertig. Inzwischen dauert dieser Prozess nur mehr insgesamt vielleicht 10min.
Wir kochen uns noch Spagetti mit Knoblauch, Schinken und Parmesan.
Am Abend wiedmen wir uns noch unseren Social Media Prozessen, dann ab ins Zeltbett und Schäfchen zählen, weil heute spielen die eh nix gescheites im Fernsehen Haha.
29.10.24 Von Havelock nach Nelson.77km mit 1220Hm erste richtige Regenetappe.
Die Nacht im Zelt haben wir eigentlich gut geschlafen. Der Morgen ist kalt aber sonnig.
Weil für heute Regen angesagt ist und 2 Bergpässe heute zu bewältigen sind stehen wir um 6:45 auf, trinken einen heissen Kaffee und sind um 8h ready to go.
Die erste Stunde am Rad war es noch sonnig, dann aber hat es rasch zugezogen und wie vorhergesagt begann es um 9h zu regnen.
Direkt vor dem ersten Passanstieg schlüpfen wir in die Regenklamotten.
Oben angekommen sieht man förmlich den Atem vor dem Gesicht und es regnet richtig heftig und es ist viel Verkehr.
Jetzt nur nicht stehen bleiben damit wir nicht auskühlen. Die Abfahrt brennt direkt in den Augen weil der Regen uns ins Gesicht peitscht.
Nach 43 km wünschen wir uns irgendein Café oder Lokal zum Aufwärmen, aber wie immer kommt da nichts.
So fahren wir weiter bei strömenden Regen.
Ich bin bis jetzt noch mit der kurzen Radhose gefahren, aber weil ich am Unterkörper total durchnässt bin und mir langsam kalt wird, ziehe ich auch meine kurze Regenhose darüber!
Der 2.Pass ist noch härter als der erste!
Teilweise 13% Steigungen mit einer Baustelle , wo wir angehalten werden und im Regen gut 7min warten müssen.
Jetzt ist es wirklich richtig ungemütlich, aber was nützt es wir kämpfen uns durch und bleiben bei guter Laune.
Nach der 2 .Abfahrt kommt endlich
eine Tankstelle , wo wir reinkönnen und uns heißen Kaffee und etwas zu Essen kaufen können.
Nach dem kurzen Stopp frieren wir wie zwei Kluppen Sackerl beim Wegfahren weil wir ja noch immer total durchnässt sind!
Zum Glück kommt gleich wieder ein Anstieg und das hilft uns schnell von innen heraus warm zu werden.
Die letzten km nach Nelson hinein schüttet es förmlich und wir entschließen uns spontan ein Airbnb zu nehmen um alles Nasse trocken zu bekommen. Schließlich wollen wir uns ja nicht verkühlen!
Wie immer findet Sissy ein super tolles Quartier und damit ist dieser bis jetzt wettertechnisch härteste Tag vorüber und wir können uns erholen.
30.10.24. Von Nelson nach Kaitarikeri 62km mit 520 Hm
Wir müssen leider noch bei leichten Regen so um 8:45 aufbrechen.
Bevor wir die Stadt verlassen machen wir für einen Freund von uns noch ein Foto vom Rathaus, denn er war vor vielen Jahren auch einmal da. Dann gehen wir noch in einen Supermarkt einkaufen um uns mit diversen Lebensmitteln einzudecken.
Wir haben inzwischen gelernt lieber etwas mehr dabei zu haben, weil die Versorgungs -Möglichkeiten rar sind.
Die ersten 45 km geht es die stark befahrene 60er dahin und Sissy ist wegen der LKW und dem Lärm schon Mega genervt!
Mir macht das gar nichts aus, aber weil's halt lästig ist, beschließen wir die etwas längere Bundesstraße zu fahren.
Die Wahl war richtig weil wirklich gleich viel ruhiger und landschaftlich wunderschön.
Hier herrscht vorrangig Obstbau aller Art, Apfel Plantagen, Himbeerfelder und vor allem riesige Hopfenanbau Gebiete!
Nach 55km anstrengender Fahrt sehen wir bei einer kleinen Stadteinfahrt einen MC Donalds.
Sofort wie von alleine lenkt das Fahrrad auf den Parkplatz.
Die Burger schmecken exzellent weil eben der Hunger auch groß ist!
Danach radeln wir die restlichen Km bis zum Campingplatz noch runter, wobei uns das Navi wieder einmal unnötigerweise über einige steile unnötige Hügel führt!
Was soll’s, angekommen, baue ich rasch das Zelt auf . Wir gehen dunschen und koche im Anschluss noch rote Linsen.
31.10.24 Able Tasman National Park Wanderung 10,5km
Pünktlich um 9h früh bringt und das von Sissy gestern gebuchte Wassertaxi zum fast entferntesten Punkt des NP nach Awaroa.
Die Schiffsfahrt an Deck wir durch den Fahrwind richtig frostig, aber wir können es trotzdem genießen.
Am Weg besichtigen wir via Boot den berühmten Split Apple Felsen, ein riesiger runder Stein der zu 80% aus dem Wasser ragt, und vor langer Zeit vom Frost genau in der auseinander gesprengt wurde.
Echt schön zum ansehen, fast wie von einem Künster einfach so ins Meer gestellt!
Gleich nach dem Anlegen entledigen wir uns der warmen Kleider und hüpfen in die kurze Hose mit kurzem Leibchen!
Sofort führt uns die Wanderung in Urwaldgebiet, wo wir nur stauen können über die vielfältige Pflanzenwelt.
Der Weg führt immer wieder teilweise auch steil bergauf und dann auch gleich wieder hinunter in eine unberührte Bucht!
Das Wetter ist ideal für diese Wanderung heute und so erfüllt uns der Tag mit überaus tollen landschaftlichen Eindrücken!
Die Farben an den Stränden sind kitschig schön und oft unwirklich rot orange gefärbt was an den eisenhältigen Mineralien liegt ,die sich im Sonnenlicht unter dem Wasser brechen! Dem Weg entlang sind enorm viele Farbe aller Art. Einige Bäume sind ganz schwarz weil sie mit einem Pilz überzogen sind, der ihnen aber nicht schadet. Es schaut nur aus als wären die Stämme verbrannt. Immer wieder sieht man Tsunamihinweisschilder mit der Aufforderung bei einem Tsunami schnell in höhere Regionen zu fliehen. Die Vogelwelt ist ebenfalls beeindruckend: Wekas, Kormoran, Austernfischer,…
Ein absolut besonderer Tag ,den wir da heute erleben!
Um 15:15 etwas früher als ausgemacht bringt uns das Wassertaxi von der Medlands Bay wieder zurück zum Ausgangspunkt!
01.11.24 Kaiteriteri ein relax Tag am Strand
Schön wieder mal etwas länger zu schlafen.
Wir wollen den heutigen sonnigen Tag noch nützen um diesen herrlichen Sandstrand zu genießen und bleiben deshalb einen Tag länger!
Heute mal faulenzen, am Strand liegen die Sonne noch genießen, weil am Abend wieder Regen kommen soll.
Am Vormittag scheint die Sonne noch schön warm und nach einer kurzen Aufwärmzeit gelingt es uns auch einmal in die Tasmanische See zu gehen.
Wir schätzen es wird so 12-14 Grad haben.
Dann aber rasch umziehen und wieder in die Sonne legen.
Es ist noch immer die absolute Vorsaison, alles ist noch ziemlich leer und ruhig, was uns sehr taugt, wird sich eh bald ändern, leider.
02.10.24 von Kaitarikeri nach Kohatu
Wir kommen nach dem Frühstück im Supermarkt , der die besten Plunder -Schoko -Mandel -Spitz hat gegen 8:50 weg!
Der Weg führt uns heute entlang einer wunderschöne ruhige Bundesstraße immer dem Fluss stromaufwärts entlang.
Hier wird wieder viel Obstbau betrieben. Wir sehen große Kiwi Obstgärten, bis hin zu Hopfenflächen die wir aber schon einmal hatten. Zwetschgengärten und Heidelbeerfelder.
Die Zitronenbäume sind gerade reif und biegen sich von den schweren Früchten förmlich!
Die Etappe ist heute 68 km lang mit knapp 500Hm. Die ersten 2 Stunden war es fast windstill, ab 10h Vormittag kam aber zuerst heftiger Seitenwind auf der sich im laufe des Tages zu starken Gegenwind entwickelte.
Wie immer keine Geschäfte oder ähnliches was schon für uns als Radfahrer zäh ist.
Aber dann nach 50km kommt eine kleine Tankstelle, die einen kleinen Laden mitbetreibt und wo wir uns mit allen notwendigen eindecken.
Kurz danach kommt der Peroni Pass der kurz aber steil ist und seine Straße durch die schöne Landschaft schlängelt!
Genauso steil und mit 60km geht’s aber sofort wieder runter!
Eine kurze Einkehr auf ein Bier gönnen wir uns noch kurz vor dem Campingplatz , wo ein Restaurant zu einer Rast uns einlädt!
Danach radeln wir noch die letzten 4 km zum Campingplatz.
Rasch stellen wir das Zelt auf, gehen duschen und kochen uns im Anschluss in der Kitchen ein Abendmahl Es gibt Spaghetti mit Käse und Pestosauce -war lecker.
03.10.24 Vom kalten Kohatu Campingplatz nach Murichon 72km mit 660Hm
Die Nacht war sehr kalt. Wir konnten trotzdem gut und warm schlafen, aber am 6:30 aus dem warmen Schlafsack raus ist echt eine Überwindung.
Beim Losfahren hat es + 2 Grad. Im Schatten sehen wir manchmal Rauhreif in den Grasflächen. Dementsprechend kalt ist uns in den Zehen und mir vor allem in den Fingern beim Fahren. Gut ich hätte auch warme Handschuhe irgendwo in meinen Taschen, die ich aber nicht suchen wollte, weil wir schon im fahren waren.
Morgen sind sie dann aber bestimmt gleich von Anfang an dabei!
Sofort führt uns die Straße ganze 22km immer bergauf, einem Fluß entlang der uns entgegen fließt!
Was gut an der Steigung ist, es wird uns langsam überall warm, nur bei den Abfahrten müssen wir uns sofort was anziehen.
Es geht vorbei an mindestens 10 großen Wildgehegen.
Die Landschaft ist bezaubernd schön und so gut wie menschenleer.
Um 13:30 erreichen wir Murichon und fallen sofort in ein Bar/ Restaurant ein, wo Sissy Fish and Chips ist und ich eine Lammkeule verzehre.
Danach fahren wir zum Campingplatz hier in Murichon und starten unser übliches Prozedere. Vorher versorgen wir uns noch in einem kleinen Supermarkt mit Lebensmittel für die nächsten zwei Tage.
04.11.24 Murichon to Berlins 70km und 620Hm
Der Morgen war kühl und nicht so kalt wie gestern, trotzdem sieht man den Hauch vor dem Mund beim Ausatmen!
Die ersten 16km geht es flott dahin, wir folgen immer dem Buller River, der beeindruckend neben uns die vielen teilweise auch engen Schluchten herunterrauscht!
Sissy hat schon im Voraus ein Highlight auf dieser Strecke ausgemacht und zwar die Swing Bridgewo jetzt ein Schild zum Entrance zeigt!
Wir parken die Räder sicher und bezahlen umgerechnet 6 Euro pro Person für die Benützung dieser außergewöhnlichen Bridge.
Beim Betreten merkt man sofort wie sie schwingt und wackelt, aber wir vertrauen der Konstruktion und gehen düber.
In der Mitte erschrecken wir ein wenig weil wie aus dem Nichts eine an einen Seil hängende Person mit dem Flying Fox die Schlucht über den Fluß quert!
Die Landschaft ist so fantastisch, alles satt grün, viele Blumen wie der Fingerhut und der Ginster erblühen gerade!
Der Buller River beeindruckt uns immer mehr weil wir ihn jetzt schon seit gut 50km an unserer Seite haben.
Gegen 15.30 erreichen wir Berlins, was sich wie ein größeres Dorf anhört, aber in Wirklichkeit ist nur ein einziges Haus direkt am Buller River wo man etwas Essen kann. Ebenso bietet man hier Camping und Zimmer fürs Nächtigen an, was wir tun weil für morgen absolutes Schlechtwetter angesagt ist und wir keine Lust haben bei 2 Grad den ganzen Tag durch den Regen zu radeln!
Außerdem wir uns 1 Tag Ruhe auch gut tun.
05.11.24 sitzen den Regentag in Berlins am Buller River aus.
Heute mal länger ausgeschlafen und erst gegen 9:00 zum Frühstück gegangen.
Der Wirt war so nett und hat uns Eier und Butter verkauft weil wir außer Spaghetti und Linsen nicht mehr viel haben.
Beim Frühstücken lernen wir zwei niederländische Studentinnen kennen die uns mit viel Infos über die beiden Gletscher , die wir besuchen wollen, versorgen.
Wir tüffteln den ganzen Tag an der weiteren Fahrtenplanung, weil es wettertechnisch schwierig ist. Es ist immer wieder Regen angesagt und obendrein ändert sich die Vorhersage auch noch des öfteren!
Das die Westseite der Südinsel schwieriger wird , wussten wir schon im Vorfeld!
Im Moment fehlt es uns aber an nichts, schließlich gibt es in den Betten Neuseelands elektrische Heizdecken in die man sich zur Not verkriechen kann, was wir heute größtenteils auch tun.
So lässt sich der starke Regen durch das Fenster am besten beobachten und genießen!
06.11.2024 Von Berlin bei Dean bis Kunakaiki 78km mit 920Hm zu den Pancake Rocks
Ausgeruht starten wir um 8:20 los bei Dean der uns noch erzählt dass er das Lokal aufgibt und selber dann auf Reisen gehen möchte!
Die Morgenstimmung ist leicht mystisch, weil feuchte Nebelschwaden über den Buller River ziehen.
Es geht gut 20km flott dahin weil es einerseits bergab geht und andererseits der Wind von hinten kommt.
Die Landschaft neben dem Fluss der zunehmend zum Strom wird ist sagenhaft schön.
An den Felswänden hängen saftige Farne und Moose herunter, manchmal blühen Sachen die ich nicht kenne. Unser eigentliches Ziel wäre Charlsten, aber weil wir so gut unterwegs sind beschließen wir gleich bis Kunakaiki zu fahren was viel weiter und mit knapp 1000Hm schon eine Herausforderung ist.
Jetzt durchqueren wir die letztenGebirgsreihen bevor wir runter an die Westküste kommen.
Es war schon fazinierend auf der Südinsel das Land mit den viele Bergen zu durchqueren.
Gegen Mittag hat es wieder stärker zu Regnen begonnen und nach einiger Zeit fühlt sich alles durch und durch Nass an. Nur gut dass es nicht kalt ist, sonst wäre es grausig.
Um 15:00 sind wir bei den Pancake Rocks.
Zuerst gehen wir mal unseren Hunger stillen.
Dann erzählt uns die Wirtin das es unweit zu Fuß von hier aus eine interessante Höhle gibt, die wir uns kurz darauf auch gleich ansehen. Es kommt einem vor als wären die letzten Steinzeitmenschen gerade abgehauen.
Danach sehen wir uns die Pancake Rocks an und wir staunen nicht schlecht was wir da alles sehen.
Die Gesteinsformationen sind sagenhaft schön und die Wellen welche durch die Felsen brechen sind spektakulär anzusehen.
Ein echtes Naturschauspiel weil wir auch zur Flut gerade da sind wo die Wucht der Wellen am größten ist! Für dieses Schauspiel braucht man nicht einmal Eintritt bezahlen.
Am späten Nachmittag kommt noch die Sonne raus und wir können alle unsere nassen Kleiderstücke noch gut trocken bekommen.
Wir kochen uns wieder einmal Linsen, und gehen am Abend noch auf ein Bier.
Wieder ein fantastischer Tag der zu Ende geht.
07.11.24. Von den Pancake Rocks über Greymouth nach Hokitika 88km mit 580 Hm
Die ersten 20km rollt es schön auf ebener Strecke dahin. Dann kommen nach der Reihe die Anstiege, teilweise auch sehr giftig mit bis zu 13%. Weil wir gestern einen Tag mit vielen Hm hatten nehme ich heute Sissys große Tasche wieder auf meine dazu!
Wir kommen trocken nach Greymouth, das als die verregnetste Stadt auf der Westküste gilt.
Wir sind hungrig, weshalb wir den ersten großen Supermarkt anfahren um einzukaufen für die nächsten Tage.
Wir haben in NZ gelernt, nütze die Möglichkeiten die es gibt, denn vielleicht (wahrscheinlich) ist es die letzte für die nächsten 100km.
Von der Versorgungsstruktur die wir aus Europa kennen, kann man hier nur träumen.
Aber 5 Mio Leute auf dieses große Land gerechnet - auch verständlich.
Landschaftlich ist es sehr schön die Küste entlang zu fahren, heute allerdings speziell am Nachmittag haben wir nicht viel davon weil es wieder stärker zu regnen beginnt!
Beide sind wir von Mind Set aber so gut eingestellt dass uns der Regen die Radfahrlaune nicht vermiest! Die arme Sissy ist bei diesem Gegenwind Heute Windschatten gefahren und bei dieser Nässe auf der Straße den ganzen Dreck ins Gesicht und auf ihr Regengewand bekommen. Bewundernswert wie sie sich da durchgekämpft hat.
Das Einzige was schon wichtig ist wenn wir richtig durchnässt sind, dass wir uns ein festes Quartier nehmen um die Sachen wieder trocken zu bekommen!
Gegen 15h erreichen wir den Kiwi Holiday Park wo wir sofort heiß duschen und relaxen!
08.11.24 Regenwetter in Hokitika in einer Cabin aussitzen und alles trocknen
Die Entscheidung diese Cabin für 2 Nächte zu buchen war richtig. Einerseits kriegen wir wieder alles trocken, und andererseits regnet es fasenweise wie aus Schaffeln.
Wir können die Zeit gut nützen um die Taschen neu zu ordnen, und diverse andere Dinge erledigen zu der sonst eh keine Zeit bleibt!
Als wir in einer kurzen Regenpause einkaufen gehen kommen wir an einem Kindergarten vorbei, und zum wiederholten Male trauen wir unseren Augen nicht!
Wir haben die Daunenjacke an, und sehen aber die 3-5 jährigen Kinder im Nassen Gras Barfuß herum tollen.
Ehrlich wir sind in Europa wirklich Weicheier gegen die Kiwis hier!
Wenn man hier an der Westküste lebt braucht man sowieso ein einziges speziell positives Mindset, weil es hier das ganze Jahr sehr viel regnet!
Aber eines muß man ihnen lassen und wir haben schon einiges gesehen, so freundlich wie hier die Leute sind, haben wir das noch nirgends erlebt!
09.11.24 Geplant war von Hokitika bis Harihari zu fahren 74km / 500 Hm aber es kam anders….,
Es regnet und regnet, und zwar heftig mit teilweise sehr starken Windböen.
Um 10h müssen wir auschecken. Natürlich hätten wir verlängern können, aber gestern hatte es für heute noch besser mit dem Wetter ausgesehen, also haben wir zur Sicherheit das nächste Quartier vorgebucht.
Als absolut späteste Aufbruchzeit haben wir 13h errechnet. Wir stellen uns auf eine ganz harte Nass kalte Regenetappe ein!
Morgen soll es dann aber wirklich wettertechnisch besser werden, was ideal wäre um die Gletscher bei guten Wetter auch sehen zu können!
Es wird noch einige Tage dauern bis wir wieder auf die andere trockenere Seite der Südalpen kommen, aber wir freuen uns jetzt schon auf mehr warme Sonne!
Um 13h starten wir bei noch immer heftigen Regen los. Der Wind ist so heftig dass wir auf der 6er Bundesstraße ohne zu treten 30km mit den Rückenwind am Tacho ablesen.
Gleich nach der kleinen Stadt Hokitika nach etwa 2 km überqueren wir einen Fluss der zu einem mächtig angeschwollenen Strom geworden ist!
Kurz danach sehen wir auch schon einen riesigen Warnhinweis der uns stoppt weil in
mehreren Km die Straße wegen Überflutung gesperrt werden musste!
Es bleibt uns nichts anderes übrig als wieder zurück zum Campingplatz zu fahren und zu hoffen , dass wir noch eins der letzten verfügbaren festen Cabins bekommen.
Bei der Low Price Kategorie ist aber schon alles belegt, so muß es halt eine teurere Cabine sein, aber die hat dafür eine Küche, Dusche und WC
drinnen.
Kurz danach erfahren wir dass auch aus der Richtung wo wir gekommen sind die Straße gesperrt werden musste!
In den Nachrichten wurde durchgegeben dass in den letzten 24 Stunden so viel Regen gefallen ist wie zuletzt 1979 es der Fall war!
Der Klimawandel lässt der Menschheit die Erwärmung deutlich spüren, und zwar rund um den Globus!
Im Moment können wir nicht annähernd abschätzen wie es für uns weitergehen kann, möglicherweise sitzen wir hier für mehrere Tag fest!
10.11.24 Von Hokatiki bis Harihari 72km mit 650Hm
Die Straße welche wir brauchen wird im 9h freigegeben. Um 9:45 sind wir bereit für den Start!
Die ersten 20km sind die härtesten welche wir bis jetzt fahren mussten!
Der Regen ist zwar weg aber der Heftige Gegenwind ist geblieben, und ich fahre vorne damit Sissy wenigstens im Windschatten Kraft sparen kann. Vielleicht bin ich ein wenig zu schnell weggefahren, aber schon nach 20 km merke ich eine leichte Erschöpfung!
Genau zum richtigen Zeitpunkt kommen wir in ein kleines Dorf, wo es einen Mini Laden gibt wo wir Café 2 Banannen und 2 Snickers kaufen und uns einverleiben!
Nach 15 min fahren wir weiter und schon kurz danach spüre ich die Kraft zurückkehren!
Wir fahren dann die restlichen 42 km ohne Probleme bis Harihari!
Das Quartier liegt direkt an der Hauptstraße unserer 6er.
Wir machen noch einen Abendspaziergang durch einen schier unglaublich schönen kalten Regenwald wo es Glühwürmchen geben soll!
Der Weg war der schönste den ich je gegangen bin.
11.11.24 Von Hari Hari noch Franz Josefs Glacier 76km mit 600Hm
Die Nacht war etwas unruhig, ständig waren irgendwelche Gräusche zu hören, weil die Unterkunft direkt an der Hauptstraße liegt!
Wachen trotzdem ausgeruht aus und begeben uns gegen 8:45 auf den Weg.
Wie schon die letzten Tage sind wir von der üppigen Natur fasziniert! Überall blühen verschieden farbige Fingerhüte. Die Neuseeländer mähen gerne Rasen. Überall seitlich der Straßen und natürlich bei den Häusern ist das Gras fein säuberlich gemäht. Die Straßenverwaltung verwendet aber auch manchmal Unkrautvernichtungsmittel rund um die Begrenzungen damit ihre Arbeit leichter ist.
Es geht oft bergauf und bergab.
Jä näher wir dem National Park kommen und die Kilometer zum Gletscher weniger werden, desto unvorstellbarer kommt es uns vor das es hier demnächst einen Gletscher geben soll!
Die Natur so üppig grün, die Lufttemperatur viel zu warm für Eismassen, irgendwie passt es für uns nicht zusammen.
Und dennoch erreichen wir gegen 14h den Franz Josefs Gletscher und staunen nicht schlecht!
Wir sehen die Gletscherzunge weit herunter reichen, wenngleich es nur mehr ein kleiner Rest ist von dem was noch vor 50 Jahren da war! der Geologe und Naturforscher Julius von Haast hat dem Gletscher seinen Namen nach dem österreichischen Kaiser Franz Josef gegeben. Er war ein Verehrer von ihm und hat diese Gegend erforscht und Karten gezeichnet.
12.11.24 Ein weiterer Tag am Franz Josefs Gletscher. 12 km
Super geschlafen und gut ausgerastet sehen wir uns heute eine Wanderung an die zuerst zu einer Glühwürmchen Höhle führt.
Nach gut 30 min. Wanderung hören wir plötzlich Motorsegen Geräusche.
Dann sehen wir das der Weg durch einen großen Muren Abgang versperrt ist!
Leider war die Sperre nicht beim Eingang markiert, dann hätten wir uns den Weg ersparen können.
Aber kein Problem, der Weg an dich war wieder fantastisch schön. Zurück beim einer Kreuzung gehen wir dann noch zu einer 30 min. entfernten Schlucht mit einer weiteren Swingbridge.
Hier kommt aus einer engen Schlucht das eisige Schmelzwasser herausgeschossen und kann sich danach in ein überaus breites Flussbett gut ausbreiten!
Dann kaufen wir im Ort einiges an Lebensmittel die wir die nächsten zwei Tage brauchen und bringen sie zurück zum Campingplatz.
Danach machen wir noch die Wanderung zum
Zum Franz Josefs Gletscher soweit man halt nach hinten kommt!
Der Blick zum Gletscher ist aber heute so wie gestern doch durch die Wolken die sich nicht verziehen wollen eingeschränkt!
Beim Anblick der abgeschliffenen Felsen und dem ebenen riesig breiten Gletscherbett Fläche können wir uns aber gut vorstellen wie mächtig die dicke Eisdecke hier einmal gelegen ist!
Bei der Heimfahrt halten wir noch beim Rain Forrest Park und essen in der Sonne auf einer Terrasse bei guter Musik und Sonnenschein die besten Lamp Shanks ever.
13.11.24 Helikopter Flug ins ewige Eis zu den 3 Gletschern
Beim schlafen gehen bitten wir den lieben Gott morgen uns gutes Wetter zu schicken, und er hat uns erhört!
Beim Blick um 6:30 aus dem Zelt, die Nacht war kalt sticht mir sofort der wolkenlose Himmel mit den freien Blick in die schneebedeckten Berge ins Auge.
Heute ist für uns ein besonderer Tag weil wir in die Welt zum ewigen Eis fliegen werden!
Um 9:00 Checken wir ein und bezahlen jetzt den vorangemeldeten Flug.
Der große 40 min Flug mit Schneelandung über 3000 Meter auf dem Gletscher kostet umgerechnet 290.- Euro pro Person.
Es ist wirklich schwer die Eindrücke darzustellen weil sie so umfangreich und gewaltig waren das man nur sagen kann am besten selber mal mit eigenen Augen sehen!
Der oder einer von vielen Höhepuntken war sicher als wir auf 3500 Meter nur knapp unterhalb des Gipfels des mächtigen Mt. Cook der mit 3727 Metern ( höchster Berg NZ )zum greifen Nah vorbeigeflogen sind.
Und dann natürlich die 3 Gletscher; als ersten sahen wir den Tasman Gletscher der noch am stärksten ist, dann den Fox Gletscher such noch beeindruckend, und zum Schluss den Franz Josefs Gletscher der schon gewaltig an Masse verloren hat!
Ebenso beeindruckend waren die abgeschliffenen Felswände mit den unfassbar breiten Gletscherbett was von oben super gut zu erkennen war wie hoch damals Eismassen noch um 1850 waren und die bis zum Meer reichten.
Das sind ungefähr gut 10 Kilometern die der Gletscher bis heute an Länge verloren hat.
In Summe ein Erlebnis das uns vor Augen führt wir vergänglich schlussendlich alles ist, im großen Kreislauf der Erdgeschichte.
Um 12:30 sind wir zurück am Campingplatz bauen das Zelt ab und starten um 12:50 los mit dem Ziel Fox Gletscher zu erreichen.
Die 23 km entpuppen sich als eine kleine Gewalt Tour.
Die drei Bergpässe mit ihren fast 800 Höhenmetern auf nur etwa 12 km Länge sind wirklich steil und variieren immer so zwischen 10 und 13 % Steigung!
Was für uns erschreckend ist, das sie absolut keine Straßenrand Absicherungen an der Rändern haben. Es gibt immer wieder Stellen wo wenn man nur 30cm von der Straße abkommen würde ungesichert in der senkrechten Tod stützen würde. Wir bleiben an solchen Stellen viel vom Straßenrand weg sofern es der Verkehr zulässt.
Am Ende in Fox bin ich ziemlich Fix und Foxi, Sissy scheint es besser weggesteckt zu haben, habe aber auch wieder ihre Grosse Tasche oben drauf gehabt, und ab 10% haut sich das schon volle in die Füße.
In Fox Essen wir mal sofort Fisch und Chips und vergenußzweigeln ein großes Bier!
Dann ab ins vorbestellte Cabin Quartier zum relaxen am Top 10 Campground.
Da war doch noch was. Sind nach dem einchecken noch zum Fox View durch den Wald auf Schotter nochmals steile Passagen aber ohne Gepäck hochgefahren um noch die Gletscherzunge des Fox von dieser Seite zu sehen. 10 km und nochmals einiges an Höhenmetern. Faszinierend ist, dass die Gletscher so tief runter gehen. Wir sind ja da nicht hoch über dem Meeresspiegel - früher sind sie ja eigentlich bis zum Meer geflossen (1865)
14.11.24 In Fox gefangen, mit ungewissem Weiterkommen!
Die Nacht haben wir erholsam geschlafen was uns jedenfalls gut getan hat.
Wie von der Wettervorhersage prognostiziert beginnt es aber schon so gegen 8h früh zu regnen, zuerst leicht. Kaum 2 Stunden später kommt heftiger Wind auf und der Regen ist wieder so heftig wie wir ihn schon vor 1 Woche hatten, wo die Probleme angefangen haben mit den Einschränkungen,
Eigentlich haben wir gestern mit dem französischen Tandem Pärchen vereinbart gemeinsam nach einer Lösung für unser Problem zu suchen, aber die sind plötzlich weg.
Die Australierin können wir auch nicht mehr finden, shit alle weg und es regnet jetzt so heftig dass wir keinen Bock haben in den Ort zu fahren, denn bei diesem argen Regen mit Sturm werden wir sicherlich auch nass und bei dem feuchten Wetter trocknet alles unglaublich schlecht.
Gegen Mittag als wir rausgehen, kommen aber unerwarteterweise die beiden Franzosen im strömenden Regen zum Campingplatz geradelt!
Wir besprechen unsere Situation in der Kitchen und gemeinsam mit Gregs Handy welches eine Simkarte hat können wir beim Heli Transport anrufen.
Sissy stellt wieder ihr Organisationstalent Talent unter Beweis und verhandelt geschickt einen Helikopter Transport für die 3 Fahrräder samt allem Gepäck mit 4 Personen aus!
Laut Vereinbarung soll der Flug nun statt 2500 Nz Doller pro Person nur 1100 für alle kosten, allerdings von Knights Point aus was noch 90 Km von hier entfernt ist.
Aber das ist jetzt eine wirklich gute Option und stimmt uns gleich viel optimistischer.
15.11.24 Von Fox Gletscher nach Pine Grove Motel, kleine Cabin. 38km mit 210 Hm
Die Nacht hat es heftig durchgeregnet und der Wind war so laut dass wir sehr spät eingeschlafen sind, dann aber doch noch einen erholsamen Schlaf gefunden haben.
Der Morgen kaum anders als die Nacht, immer noch heftiger Regen, erst so gegen 11:30 lässt der Regen stark nach und wir nützen die Möglichkeit sofort um nach Fox reinzufahren um alles für die nächsten 2 Tage einzukaufen!
Wir verpacken den Proviant und machen uns nach einen kurzen Mittagsmahl (ein Sandwich ) mit unseren französischen Tandem Freunden auf den Weg.
Die Straßen sind noch naß aber während der Fahrt wird es zunehmend trockener, und die Straße trocknet komplett auf.
Wir sind überrascht über das Tempo welches die beiden Tandem Radler anschlagen.
Gut sie sind halb so alt und haben auch viel weniger Gepäck als wir, und so lassen wir sie ziehen. Die Strecke ist überwiegend flach heute, und wir können die 38km in knappen 2 Stunden zurücklegen.
Zu unserer Überraschung können wir in diesem middle of nowhere beim Office am Campingplatz ein Bier kaufen und das war richtig fein in diesen Moment!
Es wurden dann eh 2 bzw. 8 für alle.
Dann kochen wir uns noch Spagetti mit Sardinen, war keine große andere Auswahl da.
War aber bekömmlich, Hunger ist bekanntlich ja der beste Koch, wie zutreffend!
Die Bäche haben immer so interessante Namen: Friend#1 Creek, Clear Creek, Black Creek,…
16.11.24 von Pine Grove nach Lack Moreaki und Haast 78 km mit 410 Hm und nach dem Helikopter Flug (ca 10 - 15 km) noch 22km nach Hasst!
Die Nacht in Pine Grove war relativ kalt obwohl wir in einer Cabin waren, die übrigens ein wenig muffelig war, aber die Betten und auch sonst alles war schon sauber.
Wir kommen so gegen 9h weg. Ca. 15 min. Vor unseren französischen Freunden mit ihrem Tandem.
Obwohl Charlotte ein zierliches Persönchen ist und es die Vermutung zulassen würde, dass sie eher eine Belastung als ein Zugewinn am Tandem wäre, muss ich sagen so kann man sich täuschen!
Nach etwa 50min haben sie unseren Vorsprung anscheinend locker eingeholt.
Mit Fortdauer des Tages wird der Wind teilweise heftig stark und das leider als Gegenwind.
Greg fährt die meiste Zeit vorne ( er ist top trainiert und muss als Pilot jährlich Gesundheitschecks machen) und wir bleiben mit hängender Zunge im Windschatten.
Zwei oder dreimal löse ich ihn vorne ab, damit er sich auch etwas ausrasten kann.
So gegen 14h erreichen wir Lake Moeraki wo es ein einziges Hotel gibt und das ist sogar ein sehr teures 4 Stern Hotel.
Dort geht dann alles sehr schnell.Der Hotelmanager hat vom Heliservice die Anweisung erhalten sobald wir auftauchen dem Helikopter Pilot zu benachrichtigen.
Obwohl es vorher geheißen hatte, dass wir erst am Sonntag abgeholt werden können, heißt es jetzt der Heli ist in 20 min da. Jetzt muss alles sehr schnell gehen - wir wollten noch alle Pedale von den Rädern abmontieren, was sich nicht mehr ausgeht.
Also beginnen wir sofort mit dem Abbau der Packtaschen. Kaum das wir erfahren haben wo genau der Heli da landen wird hören wir ihn auch schon aus der Ferne.
Vor dem Hotel vielleicht 100 Meter entfernt ist eine kleine Wiese ca. 30mal 30 Meter wo der Helikopter landet.
Der Pilot springt heraus begrüßt uns freundlich und beginnt sofort mit den Vorbereitungen für den Transport.
Er erklärt kurz dass er zuerst die Räder wegfliegen wird und danach uns!
Wir stellen die Räder zusammen auf. Das Tandem in der Mitte, und links und rechts unsere beiden.
Ich habe gerade noch Zeit die Pedale zu demontieren, Sissy ihre bleiben drauf, genau so wie beim Tandem!
Greg hat noch rasch mehrere Gummi Spanngurten geholt mit denen er an einigen Stellen die Räder gut zueinander fixiert, sodass sie sich noch gegenseitig beschädigen!
Während dessen hat der Pilot mit einen etwa 15 Meter langen Seil die drei Räder zusammengehängt und das andere Ende am unteren Ende des Helikopter befestigt.
Eine Minute später startet er langsam los bis die Leine gespannt ist und die Räder hängen. Dann ist er auch schon weg und wir können alle nur ungläubig nachsehen.
Zwischenzeitlich bekommen wir Tee serviert vom Hotel und wir plaudern ein wenig mit dem Hotelbesitzer oder Manager.
Es vergehen vielleicht 15 min als wir den Helikopter schon wieder kommen hören.
Wieder landet er an der selben Stelle.
Jetzt unterweist er uns im Eiltempo wo wir sitzen sollen, wo der Gehörschutz ist und einiges mehr.
Unter dem Helikopter befindet sich eine Box in welche sogleich die ganzen Gepäcksstücke verstaut werden, nur 1 Tasche geht sich nicht mehr aus, die nehmen wir als Handgepäck in den Hubschrauber mit.
Der Flug dauert etwa 10 Minuten. Es geht über den Regenwald, dann der Küste entlang, und wir sehen auch die Stelle wo die Straße von dem Felssturz verschüttet wurde, wir glauben jetzt auch, dass das noch länger dauern wird bis das wieder frei gegeben werden kann.
Sanft landet der Pilot den Heli neben der Straße wo wir auch schon von oben unsere Räder liegen sehen.
Gleich nach der Landung, helfen wir dem Piloten das Gepäck auszuladen und geben ihm noch etwas Trinkgeld dass er sich redlich verdient hat!
Also diese Aktion war wirklich wie ein kleiner Ausschnitt aus einem Jamses Bond Film und wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Die Kosten weniger als geglaubt. Greg hat nochmals nachverhandelt und wir haben für diesen Transport gesamt €500 bezahlt.
Die Stecke nach Haast 22 km ist ein Genuss weil wir nun wissen, dass wir unsere Tour nun wie geplant fortsetzen können. Außerdem darf hier kein Auto fahren wegen der Sperre.
Nach dem Zeltaufbau und der verdienten Dusche fahren wir noch nach Hasst rein und feiern bei ein paar Bier unseren Erfolg!
Ein echt tolles Gefühl mit neuen Freunden auf unsere Reise anzustoßen!
In diesem Lokal sind ganz viele Einheimische und die fallen oft mit ihrer Kleidung auf: Gummistiefel, kurze Hose und kurzärmeliges Shirt ( obwohl wir warm angezogen sind) Manche tragen auch über das Shirt ein kariertes Holzhackerhemd. Viele auch ein Kapperl oder einen Hut. Bis auf 3 Frauen(Sissy, Charlotte & eine Neuseeländerin) ist die Bar voll mit Männern. Die Kinder , die teilweise da waren waren barfuß.
Von Hasst nach Pleasant Flat Campground 49 Km mit 350 Hm
Die Fahrt war wunderschön weil einerseits wie Tags zuvor fast kein Verkehr wegen der Sperre und zum anderen weil wir immer den schönen Hasst River entlang fahren der uns entgegen fließt!
Am Weg kommen wir bei kleineren und größeren Wasserfällen vorbei, sowie auf der linken Seite an mehreren schneebedeckten Bergen.
Beim Campingplatz gibt es unglaublich viele Sandfies vor den wir uns mit einem Lagerfeuer schützen wollen, jedoch vergebens.
Wir flüchten uns zuerst unter unser großes Moskito Netz und später ins gut schützende Zelt!
19.11.24 Von Pleasant Flat Campground absoluter Sandfly Hotspot ever nach Lake Hawea über den Haast Pass 82 km und 1210 Höhenmeter!
Die Nacht war zum schlafen okay. Der Zeltplatz eigentlich der schönste bis jetzt, ABER… die Sandflies sind der absolute Horror dort.
Zum einen so viele zum andern mögen sie mich wirklich sehr und ihre Bisse tun lange weh und jucken fürchterlich.
Also sind wir glücklich dass wir früh morgens diesen Spot verlassen, obwohl wir wissen dass heute eine wirklich schwere Etappe auf uns wartet.
Es geht zuerst einige Kilometer nur ganz leicht bergauf, aber von der Entfernung sehen wir eine Brücke, von der berüchtigte Haast Pass sich steil empor hebt.
Die ersten 6 Kilometer führen wirklich sehr steil bergauf und es gelingt uns allen - auch dem Tandem Pärchen diese Steigung in Schlangenlinien zu bewältigen!(kein Verkehr!)
Zweimal müssen wir kurz stehen bleiben um zu trinken was normalerweise im fahren geht aber nicht bei dieser Steigung, die immer so zwischen 12 und 14% liegt.
Mit den schweren Rädern und den 25 kg Gepäck eine echte Gewaltanstrengung!
Nach diesen ersten 400 Hm sind dann immer wieder kurze gerade Passagen zum ausrasten dabei und schlussendlich erreichen wir alle gemeinsam die Passhöhe wo wir uns fast in die Arme fallen.
Zuerst dachten wir es käme danach eine super tolle Abfahrt wie immer, aber es war nur eine kleine Abfahrt, und so mussten wir unsere warme Kleidung schnell wieder ausziehen
Gegen 11:30 machen wir eine kurzen Stopp in einem Salon Café wo wir uns ein verspätetes Frühstück gönnen.
Dort trennen sich unsere Wege von Greg & Charlotte weil sie mit ihrem Tandem doch schneller sind als wir!
Der restliche Weg führt uns am riesigen Lake Wanaka entlang, dann über einen Nacken zum Lake Hawea wo es noch einige ultraheftige Steigungen gab.
Es ist schwer zu beschreiben wie eindrucksvoll heute die Landschaft war.
Den ganzen Tag den blauen Seen entlang umarmt von schneebedeckten Bergen, war ein echter Augenschmaus!
Am späten Nachmittag erreichen wir geschlaucht den Ort Lake Hawea, checken am Campingplatz ein, duschen und stellen das Zelt auf.
Dann gehen wir zu Fuß noch in den Ort wo wir uns eine 6 Packung kleine Biere kaufen mit großen Burgern die wir in der Abendsonne genießen! Das Bier darf man zwar in dem Geschäft kaufen, aber draußen bei den aufgestellten Tischen nicht öffentlich trinken (keine Konzession) Somit machen wir das versteckt Haha.
Also doch keine Alternative auszuwandern Haha
19.11.24 von Lake Hawea Campground nach Cardrona Hotel 55km auf einen Trail den wir so eigentlich nicht wollten. Mit 490 HM
Wir brechen heute etwas später auf, es ist ca. 9h. Es ist zu entscheiden, ob wir die 6er Straße nehmen oder einenTrail versuchen der super schön sein soll.
Also dann mal auf den Trail.
Anfangs ja lustig und mit guten sandigen Untergrund.
Nach ca. 10 Km wird der Trail aber immer mehr zum Mountainbike Trail, mit bissigen Anstiegen, Steinen, Gruben, Wurzeln, und teilweise auch sehr eng.
Es gibt auch manchmal Gegenverkehr, wo einer immer warten muss weil für zwei Räder zu eng!
Dann führt der Weg über eine lange Swing Bridge , die sehr eng ist und deshalb ein kleiner Balance Akt mit den Taschen ist!
Aber es kommt noch heftiger. Plötzlich steht, dass der Trail wegen flooding gesperrt ist, nein wir fahren sicher nicht mehr zurück.
Dann wirklich, der Weg ist auf gut 50 Meter total unter Wasser vom Fluss der Hochwasser hat. Was tun?
Wir wissen nicht wie tief die überfluteten Stellen sind.?
Ich probiers einfach und nehme Schwung auf und fahr rein. Es bremst mich ein, muss kräftig Treten um nicht zu stürzten , beim treten sind die Füße unter Wasser, hoffentlich geht das nicht noch tiefer.
Aber es reicht und ich komm zwar nass aber heil drüben an.
Rufe Sissy ,dass es machbar ist, und sie schafft es ebenfalls natürlich mit nassen Schuhen.
Dann kommen noch Stellen, die vermurt sind und wir die Räder rüber hiefen müssen.
In Wanaka angekommen gibt’s einmal einen Cappuccino und etwas Süßes. Es ist relativ windig, aber wir fahren natürlich noch zum bekannten Wānaka Tree, der mitten im Wasser steht und im Hintergrund die traumhafte Bergkulisse.
Die letzten 25 km fahren wir wieder auf Strassen bis zum Hotel, wo wir wissen dass es ausgebucht ist und haben in dem Moment riesig viel Glück weil jemand storniert hat und wir dieses letzte Zimmer noch bekommen!
Sitzen kurz vor einem Offenen Kamin im Stüberl und genießen zwei wohlverdiente Biere!
20.11.24 von Cardrona Hotel über den Pass nach Queenstown 49 Km 830 HM
Eigentlich gefällt es uns derart gut in diesem erwürgen alten stilvollen Hotel,dass wir gar nicht aufbrechen wollen. Wir nehmen noch ein gepflegtes Frühstück direkt vor dem lodernden offenen Kamin zu uns und saugen die gesamte Atmosphäre dieses Hauses nochmals ein.
Greg und Charlotte haben ja auch hier geschlafen.
Wir verabschieden uns zum 2 mal herzlich und wünschen uns gegenseitig eine weiters schöne und sichere Reise.
Als wir so gegen 8:30 losfahren, wir kommen etwa 30 min vor den Tandem Paar weg legt die Straße gleich mit 10% Steigung los. Es bleibt uns nur wenig Zeit die Muskulatur auf Betriebstemperatur zu bringen.
Aber das macht uns nichts aus, weil wir im Grunde gut geschlafen und einigermaßen ausgerastet sind.
Wir wissen allerdings, dass heute wieder ein harter Tag auf uns wartet weil wir sofort einen Pass rauf müssen.
Inzwischen sind wir Berge gewöhnt und bis 10% sind sie auch gut zu fahren, aber alles darüber ist schon eine sehr fordernde Sache.
Bei diesem Pass sind dann die letzten 2 Km die große Herauforderung, weil es zum einen nur mehr 12 - 16% aufweist und zum anderen weil die Straße ohne einer einzigen Kehre hoch geht.
Sissy fährt gewaltig gut und wir sind beide gleichzeitig auf der Passhöhe.
Ich habe heute die gelbe große Packtasche drauf und bin selber glücklich den steilen Pass geschafft zu haben.
Wir bleiben nur kurz oben für ein paar Fotos ziehen uns warm an und sind dann auch schon bald in der Abfahrt!
Obwohl wir warm eingepackt sind friert uns ganz ordentlich beim runterfahren.
Unten angekommen überlegen wir welche Option der Weiterfahrt wir nehmen sollen.
Die Entscheidung fällt auf den Trail, weg von der stark befahrenen Strasse und rein in die Botanik.
Die letzten 20 km sind ein Genuss weil dieser immer am See entlanggeht und nicht allzu schwer ist.( Twin River Trail, Kevin Heights Trail). So viele Lupinen, die entlang es Trails blühen und das glasklare Wasser des Kawarau Rivers.
Wir erreichen das Haus von Stephen und Lisa und sie empfangen uns so herzlich als würden wir uns schon immer kennen.
Stephen zeigt uns das Gästezimmer weist uns im Haus ein und kocht für uns vier ein herrliches mexikanisches Gericht!
Ein unvergesslicher Abend bei NZ mit Menschen, die uns behandeln wie ihre besten Freunde
21.11.24. Do. 1 Tag bei Stephen Lisa & Moki in Queenstown.
Wir haben herrlich geschlafen im Gästezimmer.
Frühstücken gemütlich und gehen einen kurzen Weg runter zum See und nehmen das Wassertaxi rüber nach Queenstown Stadt.
Gleich nach der Ankunft gehen wir in einige Tour Offices und buchen für morgen die legendäre Bootstour mit dem alten Kohle - Dampfer und buchen eine Schafscherung dazu.
Sissy managt das wie immer brillant und fixiert alles.
Danach haben wir Glück weil wir in einen anderen Office an eine ganz nette junge Lady treffen, die Österreichbezug hat und sich sehr bemüht für uns die beste Variante für die große Milford Sound Tour zu buchen.
Wieder managt Sissy geschickt alle Details und wir bekommen einen sogar besseren Preis als hätten wir online gebucht; Perfekt!
Dann als wir aus dem Office treten treffen wir ein weiteres mal unerwartet auf Greg & Charlotte, die sich ebenfalls für Queenstown einige Stunden Zeit nehmen um ein paar Eindrücke von dieser Sport verrücken Stadt zu gewinnen!
Wir verabreden uns zum Mittagessen und erzählen uns gegenseitig die letzten Rad Erlebnisse.
Wir verabschieden uns abermals zum wahrscheinlich letzten mal, aber wer weiß?
Gegen 16h fahren wir zurück und starten kurz darauf mit den angekündigten Schnitzel kochen.
Stephen hat uns die wichtigsten Dinge mitgenommen weil er mit dem Auto auch einkaufen war, hat aber versehentlich statt Putenfleisch Rindfleisch gekauft!
Wir waren etwas verunsichert ob das auch schmecken wird, und waren total positiv überrascht weil es trotzdem hervorragend gut schmeckte!
Wir saßen noch bis ca. 21:30 und wieder viel Spaß.
22.11.24 Freitag 2 Tag bei Stephen und Lisa in Queenstown
Wir haben so großes Glück hier wohnen zu dürfen, zumal es hier in Queenstown abartig teuer ist zu nächtigen!
Stephen hat uns weitere unglaubliche Angebote gemacht. Zum einen können wir ihr Haus weiter bis einschließlich Montag benützen, obwohl sie heute über das Wochenende für mehrere Tage zu Freunden fahren, vertrauen sie uns ihr Hab und Gut an; wirklich unglaublich!!!
Als wäre das nicht schon mehr als genug, bietet er uns noch an uns am Montag bis Cornwall mit Sack und Pack zu bringen, weil es für die nächsten 60 km eine sehr gefährliche Straße geben soll, wo immer sehr viel passiert und er sorgt sich um unser Wohl.
Wir haben gestern schon guten Wein und Pralinen für sie gekauft, und laden sie natürlich auch nach Österreich ein zu uns.
Aber sie machen das wirklich gerne und haben Freude dass wir uns freuen!
Um 11h starten wir mit dem Water Taxi wieder rüber nach Queenstown Stadt sind schon sehr gespannt auf die Bootstour!
Es geht los um Punkt 13h. Das Schiff vermittelt schon beim Betreten eine eigene spezielle Atmosphäre.
Der alte Kohlendampfer ist 110 Jahre alt und bisher immer in Betrieb gewesen.
Es ist so wunderschön gebaut, alle so massiv mit tollen Holzarbeiten, aber auch vielen glänzenden Messingteilen überall.
Der grösste Zauber liegt aber im Maschinenraum, den man bei Vollbetrieb besichtigen kann.
Acht gewaltige Zylinder alles offen und einsichtig hämmern laut auf und ab, und man glaubt man ist auf der Titanik. Die Bilder erinnern wirklich sehr daran.
2 Arbeiter Schaufel ständig in 4 hungrige Feuerlöcher Kohle.
An einen Tag werden auf diesem Schiff 6 Tonnen Kohle verheizt, in der Hochssaison 11 Tonnen pro Tag weil öfter gefahren wird!
Nach 40 min sind wir am anderen Ende des Sees von Whakatipu wo wir uns die Farm Walters Peak ansehen wo wir auch mitverfolgen wie ein Schaf geschoren wird.
Früher wurden die Schafe mit speziellen Scheren geschoren, heute Gottseidank bei den aber Millionen Tieren die es auf der Insel gibt wird aber natürlich mit Elektroscheren gearbeitet. Beim Merinoschaf bekommt man ca. 20 -30 $ (15€) pro kg Wolle und bei normalen Schafen nur 3-4$ pro kg. Merinoschafe haben nicht so köstliches Fleisch, sondern werden wegen der Wolle gehalten. Andere Schafe nur wegen des Fleisches. Die bei dem Bauernhof haben zb im Gemüsegarten mit normaler Schafwolle gedüngt. Walters Peak hat 20 000 Merinoschafe und vieles mehr. Ein guter Schafscherer schafft 250 - 300 Schafe pro Tag.
Sehr interessant auch die Demo wie die Hunde welche die Farmer für das Zusammentreiben der Schafe verwenden.
Auf gewisse Pfiffe reagieren die Hund und bringen die Schafe aus Km Entfernung zurück in die Stallungen ohne das der Mensch mehr etwas tun muss außer Befehle geben.
Die Ausbildung so eines Hundes dauert sehr lange und jeder dieser so wertvollen Hunde kostet zwischen 5 000 und 30 000 Euro.Das Geld ist es aber wert weil so ein Hund bis zu 6 Arbeiter ersetzt.
Wir sehen weiters Lammas, zottelige Langhorn Rinder, und natürlich viele Merino Schafe!
Zurück in Queenstown besuchen wir noch den legendäreren Fergburger wo wir wirklich den besten Burger ever zu essen bekommen!
23.11.24 Dritter Tag bei Stephen & Lisa. Heute die große Milford Sound Tour.
Wir starten los um 7:05 mit dem Uber Taxi zur Bushaltestelle wo wir gegen 7:35 von einem Merz. Sprinter abgeholt werden.
Die Fahrt dauert 5 Stunden und ist angenehmer als gedacht.
Die Fahrt ist kurzweilig weil der Tourguide immer wieder kurze Stopps einlegt.( kl Goldgräberdorf Garston, Te Anau mit See, Mirror Lake,…) Bei einem Stopp sehen wir die hier lebenden KEAS der grünliche Papagei. Er ist ein sehr intelligenter und neugieriger Vogel mit orangefarbenen Unterflügel. Er pickt auch gerne Gummidichtungen bei Autos an.
In Milford Sound ist alles top organisiert und wir besteigen um 13:30 ein kleineres Ausflugsboot.
Dieser besondere Fjord zeichnet sich im besonderen durch seine unglaublich schönen Wasserfälle aus. Gespeist von hohen Bergen mit steil abfallenden Felswänden, die Berge mit Schnee bedeckt und teilweise vergletschert. Eine andere Besonderheit sind die Durchschnittlichen Jahres Regenmengen von 7-8 METERN im Jahr.
Wir hatten großes Wetterglück weil strahlender Sonnenschein unser Begleiter war heute. Normal regnet es hier mehr als 280 Tage im Jahr.
Bei größten der Fälle fährt das Boot sehr nahe ran und die meisten der Leute gehen in geschützte Bereiche.
Sissy und ich möchten die Kraft aber draußen sehen und filmen. Einmal muss ich mich kurz wegdrehen weil die Wasserwucht gewaltig ist.
Trotzdem kann ich das Schauspiel gut festhalten, allerdings mit dem Ergebnis patsch nass zu sein.
Egal es scheint die Sonne und die Kleidung auch bald wieder trocken.
Der Ausflug war zwar mit 9 Stunden Autofahrt verbunden, war aber wieder ein unvergessliches Erlebnis.
24.11.24 4 Tag in Queenstown bei Stephen & Lisa die aber weggefahren sind übers Wochenende und uns ihr Haus überlassen.
Der heutige Sonntag an dem wir alleine im Haus von Stephen und Lisa sein dürfen steht ganz im Zeichen von Erledigungen die schon länger auf der To do Liste stehen!
Wir servieren die beiden Räder, waschen, dieverses einstellen, alles ölen, etc.
Alles Elektronische Laden, neue Reels erstellen,
Wäsche waschen und aufhängen.
Dann saugen wir das ganze Haus obwohl wir das nicht tun müssten, war das gibt uns ein wenig das Gefühl nicht nur alles verwendet zu haben, ohne etwas dafür getan zu haben.
Ordnen alle unsere Sachen mal, und packen unsere Taschen neu für den morgigen Start.
Am Nachmittag schaue ich mir auf Netfix einen Film an, und Sissy liest mal meinen Blog, und ergänzt Dinge die ihr wichtig sind!
Für uns geht diese tolle Auszeit heute zu Ende und wir sind Stephen enorm dankbar das sie uns so unglaublich aufgenommen haben in ihrem Haus und das mit vollen Vertrauten weil sie ja auch weggefahren sind!
Ich Überlege ihnen später mal als Dankeschön eine kleine Wandkeramik für die Wohnzimmerwand zu machen.
25.11.24 von Queenstown bringt uns Stephen mit dem Auto nach Cromwell weil es einen Strassenabschnitt gibt wo Mega viele Unfälle passieren und er nicht will das uns was passiert. Er bringt uns deshalb direkt zum Trail.
Wir verabschieden uns von Stephen und Lisa die uns 4 Tage aufgenommen und behandelt haben als wären wir ihre allerbesten Freunde.
Wir sind auch Gastfreundlich Menschen aber gegen die beiden verblassen wir in der Sonne.
Zeitig morgen 6:30 packen wir, Frühstücken kurz und Stephen bringt uns zum Trail.
Er hat Gottseidank nicht näher erklärt was uns da erwartet nur day er unglaublich schön sein soll und wir das sicher gut schaffen werden.
In der Tat ist der Trail dann auch der mit Abstand schönste den wir je gefahren sind, aber wieder unglaublich anstrengend mit diesen Rädern und dem ganzen Gebäck. Wen man andere Radfahrer sieht dann nur welche mit Mountainbikes und von denen die allermeisten mit Elektrischen Antrieb.
Aber sonst müssen wir uns stark zurückhalten nicht alle 5 Minuten stehen zu bleiben um die fantastischen Eindrücke festzuhalten.
Immer den türkiisblauen Lake entlang mit 49 km Länge und wieder fast 600 Hm ein hartes Stück Arbeit.
Aber wir kommen überglücklich ihn geschafft zu haben in Alexandra am Campingplatz an.
Der liegt direkt am Fluss und weil heute Plötzlich ein Sommertag ist, gehe ich noch in diesem kurz schwimmen.
Dann Zelt aufstellen, duschen und kräftig was essen.
26.11.24 von Alexandra & Clyde direkt vom Campingplatz auf den Otago Trail bis nach Ranfurly 87km mit 650Hm
Gut geschlafen am Campingplatz, nur in der Früh Überfallen uns gleich beim abbauen Dsnffleys, die Gfraster sind zeitig auf.
Um 8:30 starten wir sofort in drr er n Otago Trail der 600 Meter vom Campingplatz entfernt beginnt.
Sissy hat nachgeschaut und gesehen das der Trail nur Kategorie 1 ist nicht wie gestern bis 3.
Die Piste ist auch gleich viel breiter als gestern nur aber auch in gewissen Abschnitten auch tiefer und grob Schottriger.
Was sich heute bald bemerkbar macht ist das es unentwegt immer so mit 2% Bergauf geht mit gdd so nu wenigen ausnahmen.
Die Gegend wechselt rasch und wir sehren wie es rasch trockener wird.
Das Grün weicht und es wird karg. Die Bauern bewässern jetzt schon teilweise ihre Felder.
Weiter oben fahren wir durch Abschnitte die sehr an Dürnstein erinnern und da oben sieht man gut wie sich eine riesige große Ebene gebildet hat.
Es führt der Weg über eine gebogene Brücke, und durch finstere Tunnel.
Erst nach 61km erreichen wir den höchsten Punkt.
Dafür entschädigen uns die letzten 26km mit guter Beggabfahrt und kommen in Ranfurly so um 16:30 an.
Rasch steht das Zelt und das Innenleben( Unterlagsmatten aufblasen, Schlafsäcke Kopfpolster, übe TV nimmt immer Sissy,
Teamwork eben.
Wir kochen uns noch Spaghetti und machen wie jeden Abend noch unsere Social Media Arbeit.
27.11.24 Von Ranfurly auf den 2 Teil des Otago Trails nach Middelmarch 64km mit 210 Hm.
Zu Beginn finden wir nicht gleich den richtigen Einstieg in den Trail und wir fahren ca 10km auf einer Schotterstraße die immer wieder steile Anstiege hat.
Nach einiger Zeit sehen wir dann ein Radfahrer übrigens den einzigen für diesen Tag auf den 64km.
Wir überqueren eine Wiese und komme endlich auf den richtigen Trail.
Das Land wird immer weiter und die unberührte Natur teilen wir nur mehr mit Tausenden Schafen und Rindern.
Der Trai führt uns wieder über Brücken und auch 1 längerer Tunnel ist auch wieder dabei.
Nach etwa 40km nach einer der wenigen schnelleren Abfahrten am teilweise steinigen Schotter bemerke ich plötzlich das hinten die Luft weg geht.
Der erste Patschen ist da, mitten im middle of nowhere.
Aber alles kein Problem, schnell ist alles abgepackt und das Hinterrad ausgebaut.
Ein neuer Schlauch ist rasch eingebaut und das Hinterrad wieder montiert.
Haben dafür vielleicht 20 min gebraucht!
Danach geht der Trail angenehm bis Middlemarch weiter.
Holiday Campground gefunden, alles aufgestellt, Räder gewaschen, und ins einzige Hotel das bei uns sofort abgerissen werden würde essen gegangen.
Die Pizza war die größte mit der meisten belegen die ich je gegessen habe.
Nur 2/3l geschafft obwohl die Hinger riesig war.
28.11.24 von Middlemarch nach Dunedin unter mithilfe eines Pferdetransporters 100km mit 1345 Hm.
Bei Middlemarch denkt man, ja bestimmt ein Größeres Dorf nach den 150km im absoluten unbewohnten Gebiet
Aber das Dorf steckt noch immer der großen Depression. Angeblich leben hier 200 Leute. Obwohl wir nach dem Zeltaufbau gestern gleich ins Dorf gegangen sind kommt das Dorf einer Geister Stadt gleich.
Fast jedes Haus scheint unbewohnt und so gut wie alle gleichen Bruchbuden.
Es gibt ein Hotel das in Österreich auf der Stelle abgerissen werden würde.
Übrigens das einzige Lokal, drinnen zwei mufflige Herren die uns sonderbar mustern und eine eher ungute Ausstrahlung auf uns haben.
Wir bestellen trotzem Abendessen, und ich bekomme die größte, dickest belegte Pizza meines Lebens.
Ich Radfahrer Hungrig und konnte nur 2/3tel verspeisen, bei Sissys Veggies war es genauso.
Rest mitgenommen fürs Frühstück.
Gut soweit noch zu Middelmarch weils irgendwie unglaublich war das es soetwas im 20 Jahrhundert noch gibt.
Kennt man sonst nur aus alten Wild Westfilmen.
In der Nacht war ein heftiger Sturm, und wir sehen, das ca 10Meter neben unseren Zelt der Sturm 2 große Äste einer Weide herab gebrochen hat. Glücklicherweise haben wir das Zelt nicht dort darunter aufgestellt.
Um 8:30 kommen wir weg aus Middlemarch und der Wind bläst uns die ersten 11km flot dahin.
Dann beginnen die Steigungen und die haben es kräftig in sich.
Zwar hilft etwas der gut Wind aber die langen Anstiege Zähren an unseren Kräften.
Sissy fährt schon wieder extrem gut die vielen Höhenmeter und ich muss alles geben um nicht in Rückstand zu kommen.
Hab aber wieder ihre große Packtasche oben drauf und die spüre ich dann schon nach einiger Zeit im Anstieg, was aber ihre Leistung in keiner Weise schmälern soll.
Nach knapp 2 Stunden haben wir bereits fast 28 km mit 640 Höhenmeter bewältigt.
Die Gebirgige Gegend ist dem immer heftiger werdenden Wind extrem ausgesetzt und einige Male bei den steilen Abfahrten ist es so extrem bühig das wir glauben der Wind wirft uns mit dem Rad um, es ist jetzt echt grenzwertig und gefährlich.
In diesem Moment überholt uns eine aufmerksame NZ Ländern mit ihren Pferdetransporter die erkennt das wir kämpfen und gefährlich unterwegs sind.
Sie bietet uns an unsere Räder in den leeren Pferdetransporter zu stellen und uns vorne im Auto mitzunehmen.
Wir nehmen spontan an ohne zu wissen wie weit sie uns mitnehmen kann.
Während der Fahrt sagt sie uns das sie bis Dunedin fährt um etwas am Hänger reparieren zu lassen.
Für uns fühlt es sich gerade surreal an, weil wir uns fragen ob wir zuhause wohl auch so offen reagieren würden, und sagen offen und ehrlich wohl kaum.
Wir bedanken uns herzlich bei ihr und setzen unsere Fahrt in Dunedin fort!
Besuchen die steilste Straße der Welt die mit 35% wie eine Mauer sich vor einem aufbaut.
Dann gehen wir in ein Thailändisches Restaurant essen und ich bekommen die besten Lambshanks ever. Sissy genießt auch eine köstliche Speise.
Danach gönnen wir uns noch in der Sonne in einem netten Kaffee eine Kaffeejause, herrlich.
Dann fahren wir zum Campingplatz der Meet liegen soll und haben wie immer in einer großen Stadt Mühe den Weg dorthin zu finden.
Sissy the best of Navigating schafft es aber wie immer mit bravur.
29.11.24 Von Dunedin Campground zu den Gastgebern am Höchst Punkt von Dunedin 9km 200 Hm
Wir kommen um 10h weg und fahren etwas kreuz und quer durch die Stadt.
Dann sprechen uns aus heiteren Himmel zwei junge Österreicher in der Stadt an die uns als Biking Baiers erkannt haben!
Ein völlig schräges Gefühl, aber auch toll auf diese Art erkannt zu werden!
Wir gehen gemeinsam einen Kaffee trinken und erzählen uns gegenseitig unsere Erlebnisse.
Gegen 16h fahren wir zu unserer Einladung von einer Österreichischen Gam. die vor 12 Jahren nach Dunedin ausgewandert ist.
Der Weg führt so steil rauf zu ihnen das wir das letzte Stück mit letzter Kraft die noch schieben können.
Wir werden toll begrüßt, bekocht und dürfen auch ihn ihren Garten im Zelt Nächtigen!
Wieder ein tolles Erlebnis von fremden Leuten so herzlichen aufgenommen zu werden!
Danke dafür!
30.11.24 von Dunedin bis nach Moreaki mit vielen vielen Anstiegen. 92 km mit 1250 Hm
Thomas‘ in Dunedin hat uns empfohlen die Cost Road zu nehmen. Ja sie ist wirklich unglaublich schön, was er nicht sagte ist das sie unglaublich Gebirge ist und uns alles was wir in den Muskeln haben abverlangt.
Obwohl es sicher einer der härtesten Radtage ist genießen wir die fantastischen Ausblicke auf die Küste und sehen wunderschöne Blumenwiesen, wo wir in einer auch eine kurze Mittagsrast machen.
In den wenigen Orten sehen wir Gartenhecken die wie Teppiche so dicht sind!
Immer wieder bleiben wir stehen weil es so schöne Blumen vor den Häusern gibt.
Der Wind ist insgesamt gut, aber auch manchmal wieder lästig von der Seite und auch von vorne.
Nach 92 km kommen wir einigermaßen müde in Moriaki am Campground an. Kurz davor müssen wir noch eine gesperrte Straße die die sich die Steilküste holt zu Fuß das Rad schiebend überqueren, sonst wäre noch ein gemeiner Hügel zum überqueren gewesen!
Guter C.Platz super gut geschlafen!
01.12.24 Von Moriaki nach der Besichtigung der Vogelkolonie und der Riesen Kugelsteine nach Oamaru 42km und 440Hm
Beim Frühstück spricht uns eine freundliche NZländerin an und fragt uns ob wir Zeit und Lust haben mit ihr im Auto zum 6 km entfernten Leuchtturm zu fahren.
Wir sagen spontan zu und wenig später sitzen wir in einem nagelneuen Nissan Elektro der gerade 164km am Tacho hat!
Die gute Dame so um die 75 hat neben uns alleine im Zelt genächtigt und ist noch sehr agil und mobil!
Sie erklärt uns viel über diverse Pflanzen und kennt sich auch in der hier lebenden Tierwelt sehr gut aus.
Rund um den Leuchtturm leben eine Vielzahl von Tieren die sich in dieser in dieser unberührten Natur total wohlfühlen.
Beeindruckend zu sehen wie tausende Möven gerade ihre Brut groß ziehen, und wie es dabei so zugeht in dem großen Gerangel um die besten Plätze und Stellen der Futtersuche.
Nicht weniger interessant sind die mächtig großen Seelöwen umringt von vielen kleineren Seelöwen Damen.
Die jungen spielen ausgelassen in Meeres Badewannen die die gerade werdende Eben geschaffen hat.
Eigentlich sollen wir hier jetzt auch die kleinen Blauen Pinguine sehen, aber irgendwie haben die heute was anderes vor und lassen sich nicht blicken!
Dann fahren wir weiter zu den beeindruckenden Moriaki Bolders. Von der Natur geschaffene Riesen Kugeln aus Stein die einem beim Anblick lauter Fragezeichen in den Kopf bringen!
Leider versanden sie zunehmend durch den anstieg des Meeresspiegel und manche sind nur mehr zu einem 3tel zu sehen.
Andere sind noch in ihrer vollen Pracht zu bewundern!
Wir laden die gute Dame noch zu einem Kaffee ein, bevor es zurück geht zum Campground wo wir dann flux alles abbauen und wenig später aufbrechen um heute noch ein Stück zu fahren.
Der Weg heute führt uns die ganze Zeit die 1 Hauptstraße entlang, welche stark befahren ist und uns nach 42 km reicht!
Vorher fallen wir noch in einen New World Supermarkt ein, und kaufen uns ein Grillhuhn, 2 Bier, Tomaten, Radieschen und einiges mehr.
Ein guter Platz in der warmen Sonne rundet das opulente Mal gut ab.
Dann strampeln wir noch zum 3km entfernten Campingplatz zu dem es wie könnte es anderes sein, auch wieder Bergauf geht!
Wie schon oft geübt, Zelt aufstellen, Duschen und Social Media nachholen lässt einen weiteren spannenden Tag ausklingen!
02.12.24 von Omaru nach Timaru 92 km mit 245 Hm
Ein voller Tag auf der 1 Hauptstraße. Unendlich viele Autos, und Lastwägen.
Und was heut das erste Mal war, dass wir den gesamten Tag vollen Gegenwind hatten.
Bin vorne gefahren und Sissy hat super den Windschatten halten können.
Unsere Kondition ist aber schon so gut, dass es trotzdem flott gelaufen ist.
Das Highlight des Tages war eine Erdbeerfarm die köstliche Erdbeeren hatte.
Der Preis war nicht so prickelnd.
Das Kg kostete umgerechnet 18.-Euro.
In Timaru finden wir keinen Campingplatz der Zelte nimmt und so nehmen wir heute ein festes Quartier.
Kochen uns noch Spagetti mit geräucherten Lachs. War ein Genuss.
Danach sind wir zum Pinguin Watching gegangen. Diese Mini Pinguine kommen aber erst wenn es dunkel wird und das heißt erst um 22:30. Dann watscheln sie zurück zu ihren Nestern. Manchmal wartet da auch ein Babypinguin und schreit nach Futter.
Danach gehen wir
03.12.24 Mit einem privaten Auto von Timaru nach Lake Tekapo
Um 8h früh gehen wir wieder ins Office um nachzufragen ob uns der Office Bedienstete einen Mietwagen vom Büro aus organisieren kann.
Die 2 Männer bemühen sich sehr und tele
rufen alle Autovermieter in der Kleinstadt an,
jedoch ohne Erfolg. Bei allen das gleiche fully booked und nichts zu bekommen.
Die beiden sehen unsere Enttäuschung und dann passiert wieder was Unglaubliches.
Der jüngere von den beiden Brüdern bietet uns spontan seinen Privatwagen an.
Es ist ein 3 Jahre alter Mazda, ein super Mittelklasse Auto, top gepflegt mit Automatikgetriebe.
Er sagt er braucht ihn heute nicht und wir sollen ihn ruhig nehmen.
Er nimmt noch einen Kindersitz aus dem Auto
gibt uns den Schlüssel, und sagt dass der Wagen vollgetankt ist.
15 min. später starten wir schon los in Richtung Lake Tekapo das 110 km entfernt ist.
Der Wagen lässt sich super fein fahren, und ist relativ stark sodass er auch zum Überholen von diversen Lastwagen Spitze zu fahren ist!
Nach 1:15 erreichen wir Lake Tekapo.
Sofort sticht uns die wunderschöne hellblaue Farbe des Wassers ins Auge.
Es ist so 10:30 und noch ist nicht allzu viel touristisch los hier.
Die Sonne ist auch da wenngleich sie hin und wieder hinter Wolken verschwindet.
Das fast kitschige Landschaftsbild wird noch von den zur Zeit blühenden Lupinen unterstrichen.
Ein echter Istagram Spot hier. Entsprechend dessen machen wir wie auch alle anderen Leute die wir sehen super viele schöne Foto - und Videoaufnahmen.
Die Lupinen blühen in den unterschiedlichsten Pastellfarben, und jedesmal findet man ein noch schöneres Motiv!
Nach einem 1:30 Spaziergang am See gehen wir was Mittagessen und treffen im Lokal eine junge Fam. aus Linz, mit den wir ein wenig plaudern!
So gegen 16 h sind wir wieder zurück, kaufen vorher noch einige Lebensmittel ein, und kochen uns am Abend wieder einmal Linsen mit Zwiebel und Speck!
Wir bezahlen das Auto mit 50.- Euro, für den Sprit 220km will er gar kein Geld mehr nehmen.
Er meint das ist schon mehr als genug.
Wo bitte kann einem so etwas in Europa passieren?
04.12.24 Von Timaru nach Ashburton 74 km mit 170Hm
Die ersten 10km fahren wir noch auf einer Nebenstraße, besser als Industrie Zone zu bezeichnen.
Man kann hier nicht wirklich von einem schönen Umfeld sprechen, aber das wussten wir schon im Vorfeld das die letzten 200km rein nach Christchurch nicht die schönsten km sein werden.
Auch heute wieder teils heftiger Gegenwind.
Immer wieder donnern LKWs an uns vorbei und für wenige Momente entsteht ein Sog der uns kurz Rückenwind gibt, aber schon im nächsten Moment den Gehenwind weichen muss.
Es ist fast heiß geworden und wir benötigen schon deutlich mehr Flüssigkeit als noch vor kurzem beim fahren.
Mit einer Pause, wo wir nach 43 km uns ein herrlich kühles Bier genehmigen, kommen wir schon um 13:50 am angepeilten Campground an.
Rasch steht das Zelt, wir duschen und genossen den Nachmittag.
05.12.24. Von Ashburton bis in einen Vorort 30 km vor Christchurch 91km mit 145 Hm
Wie erwartet war heute wieder ein ganz schwerer Radtag.
Zum einen weil wir wieder auf der 1er Hauptstraße fahren mussten, wo es unglaublich laut und zum Teil sehr gefährlich für uns herging.
Unzählige Lastautos donnern an uns vorüber, obwohl da manchmal kaum eine Radspur für uns bleibt.
Zudem haben wir den 3 Tag in Folge harten Gegenwind und die Summe all dessen bringt vor allem Sissy ziemlich an den Rand der Erschöpfung.
Mir geht es damit nicht so schlecht, ich kann das ausblenden und nach einiger Zeit stört es mich auch nicht mehr wirklich, aber natürlich fahr ich auch lieber andere Straßen!
So erreichen wir Gottseidank heil nach wieder harten 91 km den letzten kleinen Vorort vor Christchurch und schlagen unser Zelt auf den einzigen Campingplatz auf der aber auch an der lauten 1 Hauptstraße liegt!
06.12.24 Vom letzten Campingplatz nach Christchurch Stadt zum Radhänder und Airbnb für die nächsten 5 Tage; 22km mit 23 Hm
Die letzten 20 km rollen wir gemütlich auf diversen Radwegen rein nach Christchurch.
Kein LKW Lärm mehr, nur wie immer in der Stadt ist das Navigieren nicht so einfach.
Aber ohne große Umwege gelingt es Sissy wieder die Routen zu finden.
Gleich beim ersten Radshop bekommen wir eine Zusage das wir uns Radkartons abholen können.
Bevor wir ins Airbnb fahren gehen wir noch Mittagessen in ein kleines Bier Braulokal gleich gegenüber dem Radschop!
Um 15:30 Chechen wir in unser letztes NZländisches Quartier ein!
Grant & Ana sind verwandt mit Stephen aus Queenstown.
Die Cabin ist zwar klein aber liegt ruhig und hat alles was wir brauchen.
Wir fühlen uns gleich sehr wohl!
07.12.24 Im Airbnb Quartier in Christchurch. Zum Radshop und retour. 3km
Lange heute ausgeschlafen und etwas später gefrühstückt als sonst.
Kurz vor Mittag bietet uns der Hausherr an uns beim Heimtransport der Radkartons zu helfen. Wir fahren mit seinen kleinen SUV zu Radshop und laden die Kartons auf die Dachgalerie seines Autos.
Mit 2 Spanngurten fixieren wir diese und bringen sie zurück zum Haus.
Die Kartons sind echt klein, aber wir hoffen es wird sich alles darin verpacken lassen!
Aus dem Radgeschäft nehmen wir noch für alle unsere Scheibenbremsen neue Bremsklötze mit!
Wir sehen uns zuvor noch einige YouTube Videos an um jetzt keine Fehler zu machen.
Bis auf Sissys Vordere Bremse tauschen wir alle Klötze und alles läuft wieder prima!
Zum Mittagessen gehen wir wieder gegenüber beim Radshop.
Der hat ein gutes Bier, nur laut ist es uns ein wenig zu viel.
Es finden aber auch gerade einige Weihnachtsfeiern statt und Alkohol steht auch auf allen Tischen.
Auch nicht besser als bei uns!
08.12.24 Im Airbnb Quartier in Christchurch 2 Tag.
Wieder angenehm etwas länger und gut geschlafen. Nach dem sehr spartanischen Frühstück, war nicht mehr viel da, fahren wir mit den Rädern zum 2 km entfernten New World Supermarkt!
Einkaufen bis Mittwoch früh steht am Programm!
Danach gönnen wir uns noch im Kaffee einen Cappuccino mit einen kleinen Mehlspeise.
Zurück im Quartier beginnen wir mit dem zerlegen unserer beiden Räder!
Behutsam und unter Mithilfe der Videos die wir beim zerlegen noch in Neustift gemacht haben, gelingt es uns ohne Probleme beide Räder abzubauen!
Sehr spannend ist der Umstand das wir dieses mal viel Kürze und weniger Breite Kartons zur Verfügung haben, was dem Umstand der Vorgaben der nächsten Fluglinie geschuldet ist!
Das heißt wir müssen zusätzlich die Packtaschen Halterungen und die Kotschützer abmontieren, was beim ersten Mal nicht notwendig war.
Schlußendlich haben wir es aber nach gut 4 Stunden geschafft die beiden Räder in den kleinen Schachten unterzubringen!
Gut zugeklebt und von Sissy beschriftet warten diese jetzt auf Mittwoch wo es dann weiter nach Tasmanien - Hobat geht!
Nach getaner Arbeit kochen wir uns ein herrliches Steak mit Fisolen, Brokkoli und einen knackigen frischen Salat!
Das Zelt haben wir gleich in der Früh geputz und auch reisefertig gemacht!
09.12.24 Im Airbnb Quarter in Christchurch 3 Tag mit Stadt Besichtigung via Uba.
Nach dem Frühstück ruft uns Sissy ein Uba welches uns für ca 10.- Euro in die Stadt fährt.
Es ist aber schon eine gut 15 min. Fahrt!
Wir kaufen uns ein Hop on Hop off Ticket das hier in Christchurch per nostalgischer Tram geführt wird!
Zuerst machen wir damit eine ganze Runde die so 50 min dauert und danach fahren wir noch bis zum Botanischen Garten weiter!
Sind überrascht das hier kein Eintritt verlangt wird, weil wir besonders viele Gärtner sehen die alles pflegen!
Der Garten wurde 1988 angelegt und lässt uns ordentlich staunen.
Uralte verschiedene Baumriesen faszinieren uns genauso wie die gepflegten Anlagen mit Rosengarten, Wassergarten, und Steingarten.
Viele Leute schlendern durch diese herrliche Natur und nützen wie es wir die einladenden Schönen Bänke die allesamt immer im kühlen Schatten unter den Bäumen stehen.
Danach kommt Hunger auf und wir fahren ein Stück mit der Tram weiter zum River Side Market im Centrum der Stadt!
Wie auf jeden Markt wimmelt es hier von Menschen die gustieren was sie heute essen wollen,
Hier finden sich unzählige Küchen aus aller Welt und überall richt es und es fällt einem schwer sich für etwas zu entscheiden.
Letztendlich fällt die Wahl auf die Indische Küche weil wie scharf sehr mögen!
Wir essen ein Schafgericht eingerollt in einem Teig Mantel!
Sehr köstlich und sehr scharf!
Am Nachmittag laufen wir noch in der Stadt herum besuchen die Pappkarton Kirche die als Übergangs Lösung von einem Japanischen Architekten gebaut wurde!
Nach dem großen Erdbeben im Feb. 2011 sehen we or noch immer viele Krähne in der Stadt weil der Wiederaufbau noch immer im Gange ist!
10.12.24 letzter ganzer Tag in Christchurch, ein Strandtag in einer Bucht am Pacific.
Nach dem Frühstück stehen wir zur Bushaltestelle vorne an der Hauptstraße.
Die 8er Buslinie bringt uns an einen Hafen auf der Nördlichen Seite ca. von der Stadt.
Damit wir aber zum Stand kommen müssen wir noch eine Kleine Wasserfähre nehmen!
Der Bus kostet 4.- das Wassertaxi 6.- je Fahrt pro Person.
Ein netter Spaziergang der noch etwa 20 min dauert bringt uns dann zum Badestrand.
Es ist ein super warmer sonniger Tag und wir müssen uns voll gut eincremen weil die Uv Strahlung sehr stark ist.
Natürlich wagen wir uns auch in den Pacific und sind überrascht das er zumindest hier im flachen Wasser ziemlich warm ist!
Gegen 17h sind wir mit den selben Verkehrsmittel wieder zurück im Quartier.
Sissy kämpft sich noch mit dem Taxidienst ab die uns auf ihr Mail nicht zurückgeschrieben haben.
Nervig weil wir verlässlich abgeholt werden wollen wenn es zum Flughafen geht!
Kochen noch Linsen und Sissy checkt unseren Flug noch für morgen ein!
11.12.24 Vom Letzten Quartier bei Ana in Christchurch zum Flughafen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns sofort ans packen unserer Sachen.
Wir haben 2 Rollen Haushalts Wickelfolie besorgt in die wir alles Gepäck welches wir vorher mit Kabelbinder so gut wie möglich zusammengehängt haben einwickeln.
Das von Sissy gestern vorab bestellte XXL -Taxi steht pünktlich um 11:45 vor dem Haus.
Am Flughafen angelangt wollen wir möglichst rasch alles Gepäck loswerden, und so stellen wir uns in die Schlange bei Quanta’s zum Checkin.
Bis auf die Zahlung der Räder die nicht sofort funktioniert ( deren Aipad kann die Kreditkarten Zahlung nicht gleich übernehmen geht alles diesmal ohne Probleme.
Die Räder kosten beide zusammen 318.- Euro
Da die Machine mit einer Stunde Verspätung wegfliegt wird es spannend ob sich unser Anschlussflug von Melbourne nach Hobat ausgehen wird!
Es wurde uns gesagt das nicht durchgecheckt wird und wir nach der Gepäcksabholung alles neu einchecken müssen, und auch noch die Immigration auch Zeit braucht, puh wie soll sich das bitte ausgehen?
Es ging sich aus, aber es war wirklich super Stessig!
Leider gibt es halt keine Direktflüge weil die Immigration auf dem Festland von Neuseeland durchgeführt werden muss!
Nach der Ankunft in Melbourne;
Gepäck abholen, Räder vom Grossgepäck Schalter abholen, anstellen bei der Immigration, alles neu einchecken inkl der Räder beim Grossgepäck, durch die Sicherheitskontrolle und dann zum 500 Meter entfernten Gate Spriten.
Der Aufruf last Call erging schon 2 mal für unseren Flug und es. Bis zum letzten Moment nicht sicher ob wir den Flieger noch erwischen.
Schweiß gebadet waren wir die letzten die ins Flugzeug stiegen!
In Hobat waren wir dann schon wieder relaxt und alles ging dann sehr unkompliziert von statten.
Noch mehr Stress hätten wir eh nicht mehr ertragen an diesen Abend!
Um 0:30 waren wir im Bett!
12.12.24 Travel Lodge 2 km vom Flughafen bei Hobat
Nach den aufregenden gestrigen Tag heute ausgeschlafen und gegen 7:30 schlafen gegangen!
Die 2 Stunden Zeitverschiebung, jetzt nur mehr 10 Stunden voraus statt 12 in Neuseeland spüren wir ein wenig in der Früh.
Um 8:00 zum Frühstück. Klassisches Hotelfrühstück, erinnert uns an diverse Motel Hotels in den USA.
Gegen 10:30 beginnen wir die Räder zusammenzubauen!
Alles läuft wie geschmiert, und so haben wir die Räder nach 3-4 Stunden wieder fahrbereit
Bin selber ein wenig Überrascht wiegst wir das gemeinsam hinbekommen haben!
13.12.24 von der Travel Lodge Flughafen Hobart nach Hobart Edingburgh Gallery B&B 21km und 330HM
Auschecken aus der Travel Lodge so gegen 10:30. Es ist nicht kalt aber sehr windig und zeitweise tröpfelt es ganz leicht auf den ersten Kilometern.
Der erste Teil geht auf Radwegen dann auf nicht allzu stark befahrenen Bundesstraßen,
Gleich geht es ordentlich Bergauf und ab, es sind sogar so heftige Steigungen dabei das wir einmal ein Stück schieben müssen.
Der Wind wir immer stärker und als wir nach 12 km bei der ewig langen Tasman Bridge ankommen bläst er uns förmlich um
Der schmale Radweg der von den Fahrspuren etwas erhöht und getrennt ist, ist dem verrückten Seitenwind voll ausgesetzt.
Bis zur Brückenmitte fahr ich als wäre ich im Vollrausch zick Zack. Bleibe stehen um zu sehen wie Sissy zurechtkommt.
Als ich absteige und das schwere Rad ans Brückengeländer anlege um ein Foto zu machen, kracht es hinter mir.
Der starke Wind hat mein Rad einfach seitlich weggeblasen.
Großes Glück hat mein Garmin Navigationsgerät. Es wird von der Aufhängung gerissen bleicht aber an der Sicherheits Schur die ich immer einhänge am Rad hängen.
Ohne dieser wäre das Gerät weg gewesen.
Sonst nicht kaputt.
Sissy schiebt die gesamte Brücke.
Beim Bergab fahren muss ich auch schieben weil mich der Wind immer böenartig versetzt und es zu gefährlich wird, will mir nicht unnötig weh tun.
Nach der Brücke ist es wieder fahrbar und die Restliche Strecke rein nach Hobart geht wieder problemlos.
In der Innenstadt besorgen wir uns gleich 2 Australische Simkarten für unsere Handys.
40 GB Kosten uns je 18.- Euro und eine Tel Nr. Haben wir jetzt auch!
In NZ sind wir mit der Aralo gut ausgekommen, aber manchmal wäre telefonieren können gut gewesen!
Checken in ein altes ehrwürdiges Haus aus 1910 ein. Alter Englischer Stil, hohe Räume, sehr edel, sogar tolle frische Blumen stehen in allen Räumen!
Die Räder stellen wir in den Gang im Obergeschoss.
Machen noch eine kurze Innenstadt Runde mit einen Chistmas Market Besuch der Live Rockmusik hat um 19:30 ins Quartier zurück!
14.12.24 zweiter Tag in Hobart.
Nach dem Frühstück gehen wir zum Salamanker Market den größten Wochenend Markt in ganz NZ.
Wir sehen viel Kundthandwerk, traditionelles und natürlich alles mögliche zum Essen und trinken.
Außer einem Weihnachtsmann der dich als Fotoobjekt in der Menge platziert hat, kann Mann hier nicht erahnen das in einigen Tagen das Weihnachtsfest gefeiert wird!
Das gee er hen wir noch zum Batterie Point wo wir gemütlich etwas länger als sonst in einem gut besuchten Kaffeehaus sitzen!
Danach gehen wir für morgen in einen Supermarkt einkaufen, um für den Start morgen alles zu haben.
15.12.24 Von Hobart nach Richmond. 49km 792HM mit Tierpfleger Station vor Richmond
Haben uns vorgenommen zeitig zu starten und schaffen das auch kurz nach 8h.
Es ist So. Und wir haben beim rausfahren aus der Stadt Glück weil wenig Verkehr ist.
SO ist eben Ruhetag was wir sehr schätzen.
Am Ende der Stadt müssen wir wieder über eine 1km lange Brücke.
Heute aber ohne Wind und mit einem breiteren Radstreifen.
Gleich nach der Stadt sind wir wieder in einer Hügeligen Landschaft sehr schön ist aber halt viel Bergauf und ab geht.
Außerdem ist es heute fast schon heiß, und für morgen sind gar 32 Grad angesagt!
Beide stellen wir fest das es sich zum einen herrlich anfühlt wieder am Rad zu sein, und zum anderen am Land unterwegs zu sein abseits vom Verkehr. Die Gegend hier ist schon sehr trocken, trotzdem richt es überall noch nach Frühling.
Die Alkalyptus Bäume duften besonders gerade.
Nach fast 30 km fahrt kommen wir an einer Pflegestation für verletzte Wildtiere vorbei die wir uns genauer ansehen!
Hier werden viele einheimische zum Teil endemische Tiere wieder aufgepeppelt die sich sonst nicht überlebt hätten!
Wir sehen die Süßen Wombarts, spezielle Ameisenigel, den Tasmanischen Teufel, verschiedenste Papageien, Kakadus, Schlangen die es hier auch schon gibt und denen wir lieber nicht begegnen wollen, und dann natürlich Kängurus in großer Zahl die so zutraulich sind das sie sich kraulen lassen.
Im übrigen haben wir heute auf fast 50km fahrt schon 2 junge überfahrene Kängurus gesehen.
Nach dem Abstecher fahren wir noch bis Richmond wo wir zuerst in einem netten Kaffee Zu Mittagessen. Sissy hat sich Seafood Nudeln bestellt. Ich esse die kleine Jause die beim Frühstück abgefallen ist. Einen Cappuccino gönnen wir uns mit einer Creme Brülle danach auch noch!
Im Anschluss fahren wir noch zur Alten Richmond Brücke die 1823 erbaut wurde und noch immer ihre Dienste leistet!
Sie ist ein altes Juwel und viele Leute bestaunen sie täglich so wie wir heute!
In der Hauptstraße spielt eine Liveband vor einem Lokal und weil die Musiker so gut sind gönnen wir uns noch ein Bier und hören eine ganze Weile begeistert zu.
Dann noch was einkaufen im einzigen kleinen Supermarkt hier und einchecken am Campingplatz!
Zum erstenmal stellen wir unser Zelt in Australien / Tasmanien auf!
16.12.24 Von Richmond nach Triabunna bei Orgord 68 km Mit 810 HM
Als wir gegen 8:30 losfahren schaut es aus als würde es gleich zu regnen beginnen.
Eigentlich soll es heute 32 Grad heiß werden, was wir eh noch nicht wollen, regen wollen wir jetzt aber auch nicht!
Zuerst geht es noch einige KM eben dahin, aber schon nach ca. 7-8 km Beginnen die Hügel.
Unsere Muskeln sind warm gefahren und es fährt sich alles recht flüssig
Wie schon in NZ geht es dauernd Rauf und sofort wieder alles runter.
Dann beginnt es zunehmend windiger zu werden und zwar als Gegenwind.
Nach ca. 2 Stunden sind wir in den Betgen und der erste richtige Anstieg mit Gegenwind bringt uns ordentlich ins schwitzen.
Es sind dann insgesamt 3 heftige Bergfahrten mit über 800 Höhenmeter die wir bewältigen.
Ab Mittag wächst sich der Wind zum Sturm aus und die letzten 15 km müssen wir echt an die Grenzen gehen.
Der Campingplatz Besitzer entschuldigt sich für das Wetter und gibt uns den Platz um 20 Dollar billiger weil wir uns so mit dem Wind abkämpfen mussten.
17.12.24 Ausflugstag in den Nationalpark von Maria Island!
Gegen 9:30 startet unsere Fähre zur Insel!
Am Anfang ist es fast kalt und der Wind bläst schon wieder so heftig das wir uns die Kaputzen über den Kopf ziehen müssen.
Zuerst maschieren wir der Steilküste entlang Bergauf.
Die Abbrüche der senkrechten Felswände sind beeindruckend, unten donnern die mächtigen Wellen an die Felswäde und werden tonend zurückgeschlagen.
Wir haben uns entschieden die große Runde zu gehen.
13 km führt sie durch Wälder und Wiesen.
Nach etwa 2 Stunden glauben wir schon nicht mehr an eine Begegnung mit Wombats.
Zuerst sehen wir eine große Gruppe von Kängurus die uns sehr nah ran lassen.
Dann nach etwa 2,5 Stunden sehen wir das erste Wombat in freier Natur.
Diese Tiere sind überhaupt nicht scheu, und lassen uns ganz an sie herankommen.
Sie sind unglaublich süß und sind nur an grünen frischen Gras interessiert.
Eigentlich sind sie Nachtaktive Tiere aber wenn sie hungrig sind kommen die ach schon Nachmittags, Glück gehabt!
Nach 11 km Fußmarsch, erreichen wir Painted Cliffs. Eine Felsformation die aus Reinstem Sandstein besteht und und in unglaublich schönen Formen und Farben beeindruckt!
Die beste Zeit wäre hier eigentlich wenn Ebbe ist wir sind jetzt aber bei Flut da.
Ich wage mich trotzdem weit auf d er n Felsen raus und werde mit unglaublichen Einfrücken belohnt!
Kann man wenn überhau nur mit Bildern beschreiben!
Auf dem letzten Kilometer sehen wir dann zu unseren Glück noch viele Wombats und sogar Wombats Babys!
Die Ausflug wird unvergesslich bleiben weil es in keinem Zoo war sondern in einem völlig natürlichen Umfeld!
18.12.24 von Turunnu nach Colsbay. 109 km mit 910 Hm
Wie kommen gegen 8:30 weg vom Campingplatz und kommen gleich zügig ins fahren.
Wie immer kommt auf der Strecke absolut keine Versorgung. Nach etwa 40 km hätten wir gerne eine Kaffeepause, ist aber Nix.
Nach 50km dann endlich ein kleiner Ort wo es ein Kaffee gibt!
Wir trinken ein Cola und essen unsere vorbereiteten Brote von der früh!
Dann noch Café und Kuchen.
Im Supermarkt gegenüber hole ich noch Obst und Getränke für die nächsten 60 km.
Komoot unser Rutenplaner hat uns GH ür heute 108 km mit 800 Hm ausgespuckt.
Das Wetter ist gerade perfekt zum Radfahren.
Es hat so um 22Grad und es scheint durchwegs die Sonne!
Bis km 95 fühlen wir uns recht gut, dann allerdings auf den letzten 13 km kommt plötzlich heftiger Gegenwind und die letzten Steigungen fordern uns noch ganz ordentlich.
Trotzdem sind wir um 16:20 am anvisierten Campingplatz und haben Glück das wir noch einen Zeltplatz ergattern!
Langsam wir es überall voller, in wenigen Tagen sind hier dann auch Ferien und die Aussis sind ein reiselustiges Volk.
Auf unseren zugewiesenen Zeltplatz müssen wir noch einen abgebrochenen Baum wegräumen bevor wir unser Zelt sifdd See Zellen können!
Die Dusche war heute eine Wohltat, genauso wie das Bier mit der Pizza danach im Ort Coldbay.
Da machte es uns auch nichts aus das wir noch fast 1km zu Fuß hin gehen mussten!
19.12.24 Wanderung in Freeschine Nationalpark
Wir haben uns für 2 Tage in diesem Campground eingemietet und der heutige Tag steht ganz im Zeichen einer klassischen Bergwanderung mit Baden an einen der schönsten Strände Australiens
.Wir fahren mit unsere abgepackten Rädern die 5 km zum Eingang der Wanderung und sichern vorher unsere Räder noch sorgfältig an einem Verkehrs Hinweisschild am Parkplatz.
Alle sagen das wir das ruhig so machen können weil auf der Insel fast nichts wegkommt!
Die Wanderung führt uns durch fast Märchenhafte Waldabschnitte mit riesengroßen Granitblöcken die vor ewigen Zeiten vom Berg gestürzt sind um bizarr in der Gegend herumliegen.
Am Endede Weges etwa 150 Höhenmeter gibt es einen fantastischen Lookout auf die Wineglasbay, was auch viele Leute inspiriert hier herauf zu wandern.
Von dort oben muss man dich dann entscheiden welchen Wanderweg man dann nehmen möchte.
Wir entscheiden uns die 1000 Stufen ganz runter zur Bay zu gehen um dort einige Stunden zu relaxen!
Eine gute Entscheidung, nur wenige Leute nehmen den selben Weg weil der doch Schweißtreibend und lang ist!
Es hat inzwischen völlig aufgemacht und die Sonne lacht vom Himmel!
Wir legen unser Strandtuch auf und genießen den herrlich warmen Sandstrand!
Gegen 14:30 heben wir wieder alles hoch und sind so um 16 h am Campingplatz!
Der Hunger ist schon groß bei uns und so machen wir uns sofort ans Spagetti kochen!
Wieder ein wunderbarer Tag neigt sich dem Ende.
20.12.24 Vom Freycinet NP nach Bichero 40km mit 220 HM.
Schlafen heute etwas länger und gehen so gegen 9h zum Frühstücken.
Lernen eine super nette Fam. Mutter/ Tochter kennen die aus Stockholm sind uns spontan bekunden das sollten wir in ihre Gegend kommen wir bei ihnen gerne Nächtigen könnten! Super nett von den beiden!
Um 10:15 sind wir mit dem Zeltabbau und einpacken fertig zum abfahren!
Jetzt müssen wir die rund 30km bis zur Abzweigung Richtung St. Helens zurückfahren.
Leider kommt der Wind heute wieder von vorne und nach der gestrigen intensiven Wanderung sind wir froh das es heute nicht weiter gehen muss!
Dieses Bichero liegt sehr sehr nett am Meer und es gibt hier alles was man braucht!
Zuerst gehen wir in eine Apotheke. Habe seit Tage von der Sonne eine rote Nase obwohl ich mit der 50er Creme 2x täglich fast schmiere.
Hab jetzt einen Starken Blocker der helfen sollte damit sich meine Haut erholen kann.
Danach ein verspätetes Mittagessen mit anschließenden Café und Kuchen!
Der Campingplatz hier ist gut eingerichtet und rasch steht unser Zelt wieder.
Wie jeden Tag machen wir am Abend ca. 1 Stunde Social Media inkl. diesen Blog.
Jetzt wollen wir in eines der guten Fischlokale gehen für die Bichero bekannt sein soll!
21.12.24 Von Bicheno nach St. Helens 76km 610 HM
Wie angekündigt ist der Wind heute mal in unserer Fahrtrichtung!
Bevor wir aber in die Pedale treten, fahren wir noch in Bicheno zum Supermarkt die genau jetzt um 8h aufsperrt!
Wir hatten heute Morgen keine Lebensmittel mehr, und kaufen wir alles für den Tag und was wir jetzt Frühstücken wollen.
Zum Glück gibt es vor dem Markt eine bequeme Bank wo wir in aller Ruhe unser Frühstück essen können!
Um 9h begeben wir uns auf den Weg nach St. Helens das rund 80km entfernt liegt und um Die 600Hm für uns bereithält!
Auf dem Weg sehen wir heute einige sehr schöne Buchten die wieder Menschenleer sind!
Nach 40 km hätten wir gerne wo einen Café genommen aber wie so oft gibt es am Land absolut nichts.
Erst nach knapp 60 km erreichen wir einen kleinen Ort wo wir ein nettes Café finden wo wir Mittagessen und Café trinken!
Nach dieser Pause sind es dann nur mehr 18 km die wir schnell abspulen.
Auf der Strecke sehen wir noch einen überfahrenen Tasmanien Devil und einen etwas lebensmüden Ameisenigel der sich in der Nähe der Straße aufhält!
Es ist rund 16h als wir den vorgebruchten Campingplatz erreichen.
Hier werden wir 4 Tage bleiben und erst am 25.12. weiterfahren!
22.12.24 erster Tag in St. Helens „ Weihnachtsurlaub vom Rad „
Etwas laänger geschlafen als sonst.
Am späteren Vormittag fahren wir mit den Rädern ( ohne Gepäck ) rein nach St. Helens und erkunden das hübsche Dörfchen!
Es gibt gleich 3 Supermärkte fast nebeneinander!
Einige Restaurants wie Bäckereien und andere Geschäfte!
Weil es von der Zeit gut passt essen wir gleich im Ort und gönnen uns im Nachhinein noch Kaffee und Kuchen!
Am Nachmittag stehen kleine Reparaturen und planen für den weiteren Reiseverlauf am Programm.
Unser Zeltplatz ist ein sehr angenehmer und ruhiger dieses Mal nur diverse Vögel singen ihre Lieder oft lauter andere Leiser!
Zur Zeit ist es wieder deutlich kälter geworden. Ohne Daunenjacke gehen wir zurzeit nicht weg. Um so mehr sind wir wieder verwundert das einige Jungs am Hafen in der kalter Tasmanischen See baden und den Anschein erwecken als wäre es Sommerlich heiß!
23,24.12. In St. Helen’s.
Wir hatten 2 gemütliche Tage hier am Campingplatz in St. Helens.
Der Zeltplatz war ideal, und der Campingplatz ungewöhnlich ruhig!
Das Highligt war ohne Zweifel der Platz bei Bay of Fire wo wir zwei mal die 13 km extra ( ohne Gepäck ) hingefahren sind!
Der strahlende weiße Sandbeach mit den vielen rot/ Orangen Steinen sind absolut sehenswert!
Für unseren tolle Ergänzung war ein Restaurant das etwas oberhalb der Straße war und gute Pizzen hatte.
Aber einen bleibenden Eindruck machten die Cease Cake auf uns weil ich mich nicht erinnern kann vorher bessere gegessen zu haben!
25.12. von St. Helen’s nach Derby 70 km mit 1215 HM
Wir sind um 8:30 fertig mit dem wegräumen und starten los.
Gleich etwas außerhalb von St. Helens geht’s gleich los mit den Höhenmetern.
Eigentlich wollten wir ja nur bis Durenbouro fahren aber weil da absolut gar nichts war beschlossen wir weiter nach Derby zu fahren.
Nach einigen Stunden Fahrt merkte ich das ich heute weniger Kraft habe und die letzten 20 km waren heute die bisher härtesten für mich!
Durch das kalte liegen im Sand habe ich mir schon vorgestern eine üble Blasenentzündung eingefangen und heute kommt das zum tragen.
Der letzte Anstieg ist noch dazu ein Pass und vorbeifahrende beklatschen uns weil sie sehen wie wir und hinauf kämpften.
Zu unserer Enttäuschung war dann noch in Derby absolut alles geschlossen und wir mussten mit unseren Resten auskommen.
Das waren 1 Zwiebel, 1 Feta, 1/2 Dose Streichkäse aber alles ohne Brot und noch einige Nüsse die wir immer dabei haben.
Dafür war der Zeltplatz gratis weil uns ein einheimischer den Tipp gab unten am Fluss zu Zelten weils dort so schön ist!
Dann kam Toni nochmals zurück und drückt Sissy und mir noch ein Eiskaltes Bier in die Hand und meinte genießt es einfach!
So so super die Leute hier!
Dann wollten wir nur mehr unseren Schweiß loswerden und gingen deshalb in den Fluss noch baden!
War Temperatur technisch zum aushalten und Bacher ein fantastisches Gefühl!
26.12.24 Von Derby nach Skotsdeal, und dann noch 20km weiter. 58 Km und 803 Hm.
Zu unserer Freude sind heute Gottseidank Lokale schon um 8h gepflanzt offen!
Gestern Abend hatten eif fast nichts zu Essen obwohl wir viel gebraucht hätten!
Egal jedenfalls essen jetzt zum Frühstück das doppelte als sonst, ich zumindest!
Es sind so unfassbar viele Anstiege zu bewältigen das wir schon wir glauben diese Berge hier enden nie!
Als wir in Skotsdeal ankommen machen wir mal 2 Stunden Pause. Am Vormittag 800Hm zu fahren lässt Spuren.
Trotzdem beschließen wir noch weiter zu fahren, weil wir sonst morgen 1200 Hm fahren müssten.
Also besser heute noch etwas geben und morgen die Berge hinter uns lassen.
Einen Nachteil hat der Plan aber.
Wir müssen wild campieren, weil auf dieser Strecke durch die Berge gibt es gar nix, auch keinen Empfang!
Also kaufen wir im letzten Markt alles ein das unsere Taschen nochmals einige Kg schwerer sind, aber besser alles haben als wieder Hungern!
Einige versuche den richtigen Zeltplatz zu finden scheitern, weil wieder alles eingezäunt ist.
In einen Waldbereich finde ich dann aber den richtigen Zeltplatz für uns.
Er ist zwar mitten im Wald, aber ein guter Platz zum Nächtigen!
27.12.24 vom Wald Campingplatz nach Launchester 50 km 806Hm
Die Nacht war stürmisch und genauso unruhig war unser Schlaf heute.
Obwohl der Platz eh nicht unbedingt von herabstürzenden Ästen gefährdet war, blieb ein gewisses ungutes Gefühl!
Am morgen war kurz die Sonne da, um schon nach kurzer Zeit wieder zu verschwinden.
Mehr noch, während wir draußen Frühstücken beginnt es leicht zu tröpfeln.
Dann als wir alle abbauen wollen beginnt es zu regnen.
Zum Glück war es nur kurz und wir konnten ohne größeren Zeitverlust das Zelt abbauen.
Blöd ist halt wie schon einige Male zuvor, ein nasses Zelt einpacken zu müssen!
Aber es wird ja heute wieder aufgebaut!
8:30 sind wir on the Raod again und wissen das uns noch eine letzte harter Berg Ettape bevorsteht!
Eigentlich hätten wir für diese fast 3000Hm 4 Tage geplant, jetzt sind wir es in 3 gefahren.
Es sind 2 große Anstiege heute und der Rest ein dauerndes Bergauf und ab!
Die Landschaft war die letzten 3 Tage ausgesprochen schön, viele grüne Futterwiesen, Rinder und Schafwirtschaft, und der Tasmanische Wald der einen besonderen Reiz hat haben uns ständig begleitet!
Es ist heute viel kühler als gestern und das macht schon einen Unterschied, vor allem beim anstrengenden Bergauf fahren!
Um 13:30 erreichen wir Lounchesten, was die 2 größte Stadt in Tasmaniens ist!
Wie in jeder größeren Stadt ist es nicht einfach mit dem Rad den Weg zum Ziel zu finden. Das Navi will uns immer wieder auf Straßen leiten die für Fahrräder nicht erlaubt sind!
Trotzdem findet Sissy den Weg und wir checken am Big4 Campground ein.
Eigentlich bis jetzt der teuerste und schlechteste Ausgestattetste Campingplatz ever!
2 Nächte fast 100 Euro ist kein Schnäppchen.
Dafür ist die Dusche ein genug, purr!
28.12.24 Eine Besichtigungstour durch Launchster mit Goache Wanderung
Die Nacht war eher schrecklich, weil bis ca. 01:30 richtig laute Autos sich Wettrennen geliefert haben und man das hier sehr herüber hört!
Am Morgen dann bis fast 9h geschlafen. Wieder leichter Regen beim aufstehen der aber rasch abzieht!
Weil wir kaum essbares für ein Frühstück auffahren können, gehen wir zum ersten Mal zum MC. Donalds auf einen Kaffee und einen Schoko Maffin.
Dann suchen und finden wir eine Bushaltestelle wo uns der Lienienbus ins Zentrum bringt!
Es ist Sam. Vormittags und im Grunde ist wenig los . Teilweise haben noch viele Geschäfte zu, macht ein wenig den Anschein als wärennsie noch in Weihnachtsurlaub!
Am Hafen finden wir ein fast volles und gutes Restaurant wo wir uns etwas gönnen!
Sissy bestellt sich Austern mit Proschetta Broten und ich gönne mir noch einmal herrliche Lambshanks.
Alles war ausgezeichnet!
Weil wir schon wieder Lust auf Bewegung haben beschließen wir die Goatch Wanderung zu machen!
Auf der linken Seite der Schlucht steigen wir 150 HM hinauf und wandern bis nach hinter zur Brücke. Der Weg ist einfach aber sehr schön weil man oft hinunter zum Fluss sieht!
Insgesamt sind wir mit einer Kaffeepause fast 4 Stunden Unterwegs.
Noch was einkaufen bei Woolworth und zum Abschluss ein Bier in einen Pub runden den aktiven Tag ab!
29.12.24 Von Launchesten nach Deloraine. 49km und 450 Hm.
Die Vorletzte Radtour ln Tasmanien geht heute los. Der Wetterbericht sagt das es heftigen Wind heute gibt und zwar aus der Richtung in welche wir fahren!
Gleich raus aus der Stadt geht es 4-5km sofort Bergauf und so machen wir ohne uns richtig warm zu fahren sofort fast 200Hm.
Dann oben wo es offen wird vom Gelände kommt uns der Wind wie angekündigt frontal entgegen.
Ich fahre vorne um Sissy bestmöglichen Windschatten zu bieten, aber es ist für uns beide hart zu fahren.
Es kommt einen vor als würde man unentwegt Bergauf radeln.
So um die Mittagszeit kommen wir durch einen Kleinen Ort wo nur eine Destilliererei offen hat und kaufen uns dort einen Cappuccino!
Nach einiger Zeit kommen wir zur Auflassung da etwas probieren zu müssen.
Wir testen einen Whisky, Gin und einff Es n Wodka aber nur Proben die wir uns obendrein teilen.
Von dort sind es dann noch 16 km die sich als sehr zäh herausstellen weil der Gegenwind am NM. noch stärker wird!
Am Campingplatz in Deloraine bekommen wir ein nettes Plätzchen wo wir gleich unser Zelt für die nächsten 3 Tage aufstellen.
Da wir etwas zu schnell unterwegs waren werden wir hier etwas bleiben und erst am 01.01. nach Davenport fahren weil es dort nicht besonderes zu sehen gibt!
Unangenehm fallen uns viele Autonarren in dieser Gegend auf die unnötig viel Wirbel machen und in der Nacht sogar Wettrennen veranstalten
30. und 31.12.24
Da wir etwas zu schnell Unterwegs sind haben wir uns entschlossen 1 Tagesetappe 60km vor Devenport hier in Delorain 3 Nächte zu bleiben!
Der Campingplatz liegt malerisch an einen größeren Bach der noch dazu eine Einzigartigkeit aufzuweisen hat!
Es gibt genau hier noch die letzten freilebenden Schnabeltiere der Welt!
Am Festland gibt es auch noch einen Bereich wo sie vorkommen!
Freilich sind auch sie vom aussterben bedroht, obwohl sie schon zu Dinosaurier Zeiten auf der Erde lebten!
Delorain ist ein verträumter Ort der uns sehr sympathisch ist!
Es gibt zwei Brauereien, r er ihnen großen Store und einige nette Kaffees und andere Geschäfte!
Zu Sylvester gehen wir am frühen Abend in die Britische Brauerei und gönnen uns ein schönes Sylvester essen!
Danach machen wir es uns mit einem Feuerkorb direkt vor dem Zelt gemütlich!
Es ist natürlich ähnlich wie Weihnachten ein anderes Sylvester als zu Hause!
Aber wir haben keine speziellen Ansprüche für diesen Abend und so verläuft er absolut ruhig
Unaufgeregt!
Unglaublich aber wahr ist das zu Mitternacht Null Raketen geschossen wurden und es am Campingplatz um 0:30 mux Mäuschen still war!
01.01.25 Von Delorain nach Devonport 52 km und 360 Hm
Wir kommen erst so gegen 9:40 weg weil immerhin ist ja der 1 Tag im neuen Jahr!
Also stressless starten wir mit viel und kräftigen Seitenwind in den neuen Tag und neues Jahr!
Endlich sind die giftigen Abstiege weg. Sanfte Hügel die wir gar nicht richtig wahrnehmen sind heute dabei!
Nach 32 km machen wir einen kurzen Stopp um einen Kaffee zu trinken.
Das letzte Stück fahren wir einen schönen Abschnitt direkt neben dem Wasser auf einen breiten Radweg rein nach Devonport!
Es gibt 2 Campingplätze und wir entscheiden uns für den neuen weil der am Meer liegt und auch gutes Internet hat!
Am NM liegen wir noch gemütlich am Steinigen Strand, aber es ist trotzdem super nett und wir genießen die warmen Sonnenstrahlen!
02. und 03.01.25 Von Devonport mit der Fähre nach Geelong Australien und weiter nach Melbourne
Unsere Fähre geht pünktlich um 18:30.
Einige Leute haben uns abgeraten die Passstraße per Fährschiff zu machen, weil die See Durchfahrt berüchtigt für ihren Wellengang ist!
Wollten aber unbedingt die Umstände mit den Rädern per Flug dieses Mal beseitigen!
Deshalb hoffen wir auf Wetterglück!
Und ich nehme es vorweg, wir hatten Wetterglück.
Die See war „normal“ und trotzdem waren die Wellen Bewegungen deutlich zu spüren.
Wollten uns gar nicht vorstellen wie es da herinnen zugeht wen draußen schlechtes Wetter herrscht!
Nun gut obwohl Sissy einen Schlafsessel für uns gebucht hat, war die fast 10Stunden dauernde Nachtfahrt an keinen richtigen Schlaf zu denken!
Entsprechend geschlaucht haben wir die Fähre früh Morgens verlassen!
Dann war es etwas mühsam durch den beginnenden Morgenverkehr von Geelong zu radeln.
Weil die 2 Fähre die wir noch brauchen erst um 16:45 in Geelong ablegt, verrollen wir uns noch in den kühlen Botanischen Garten wo wir unsere Camping Unterlagsmatten aufblasen und etwas Schlaf nachholen!
Die 2 Überfahrt dauert nur mehr 2,5 Stunden und schlussendlich stehen wir gegen 19h in einer Häuserschlucht vor unseren Airbnb welches sich im 3 Stock befindet!
Der Vermieter ist ur nett, und gibt Sissy noch eine Zahnarzt Adresse, weil ihr bei einem der letzten Essen ein Stück vom Vorderzahn ausgebrochen ist!
Dann endlich nach 18 Zeltnächten schlafen wir in einem tollen Kingsize Bett die ganze Nacht himmlisch
04.01.25. 1 ganzer Tag Melbourne!
Zuerst einmal super ausgeschlafen!
Dann sind wir gemeinsam zum Zahnarzt gegangen um meiner au wieder ein strahlendes Lächeln zu geben!
Und der gute Mann hat das toll hinbekommen!
Meiner Ferse geht es wieder besser nachdem ich mir vor einigen Tagen einen spitzen Eisenteil in die rechte Ferse bei Barfuß gehen geholt habe!
Schoppen ein wenig durch die Häuser Schluchten wo teilweise ganztägig bei den Häusern die Lichter brennen weil es so dunkel ist!
Aber kalt ist jetzt endgültig vorbei.
Heute hat es 38 Grad im Schatten und es fühlt sich an als läuft man durch einen Backofen in den Straßen!
Natürlich sind wir heute auch viel drinnen, aber da ist es gleich wieder empfindlich kühl herunter gekühlt!
Gut das wir ein gutes Immunsystem gerade haben
Besuchen einen Optiker weil Sissys Radbrillen Bügel gebrochen ist, aber keine Chance auf Reparatur, und so ist diese 220 Euro Brille jetzt leider Wertlos!
Laufen 15000 Schritte durch die Stadt und belohnen uns mit einem herrlichen Abendessen nachdem wir die Street Art Kunst Straßen auch noch besucht haben!
05.01.25 zweiter Tag in Melbourne- Stadtbesichtigung!
Es ist beachtlich wie große Themperatur Schwankungen es hier gibt!
Heute zbspl. 40 Grad und morgen 19 Höchstwerte, echt Crazy!
Wir besuchen heute folgende Sehenswürdigkeiten;
Flinders Street Station
St. Pauls Cathedral
Federations Square
Shrine of Remembrance
Nation Galerie
Tram Fahrt
Essen im Apartment kochen es gibt Lachs mit Gemüse.
OT Bar Rooftop Besuch am Abend
Ein netter Tag in Melbourne der trotz Hitze gut auszuhalten war!
06.01.25. Dritter Tag in Melbourne
Vormittags durch die Straßen schlendern und diese Geschäfte durchstöbern!
1 Leiberl und 1 Paar Socken gekauft!
NM besuchen wir das große Melbourne Museum und lernen etwas über die Kultur der Aborigines und der Langen Herrschaft der Dinosaurier!
Interessant war auch ein originales Chinesisches Hotpot Essen das sehr scharf aber ur lecker war!
Am Abend geben wir uns noch am Federations Quere einen Open Air Western Film mit Jarls Brocen in der Hauptrolle!
07.01.25 Stadtausfahrt zum Flughafen Quartier.
Nach dem gestrigen lagen Abend 23:30
Haben wir etwas länger geschlafen.
Vormittag dann packen und Quartier sauber machen!
Abfahrt mit den Rädern so gegen 11:45
Es war dann genau wie erwartet nicht sehr einfach aus der Stadt hinaus zu finden!
Sissy hat aber das Navi fest im Griff und mit nur einer kleinen Irritation gelingt ihr die 1:50 lange Stadt Ausfahrt perfekt!
Danach leitet uns das Navi die restlichen 24 km auf einem Radweg immer einen kleinen Bach entlang.
Ich glaube wir sind mindestens 10 mal immer wieder unter der Autobahn Wuer durchgefahren!
Das schöne an solchen Radwegen ist das es außer einigen Joggern und einigen wenigen andern Radfahrern trifft man auf sonst niemanden!
Insgesamt sind wir 3,5 Stunden unterwegs mit 34 km und doch 220 Hm.
So gehen 14:30 Checken wir beim Airbnb ganz in der Nähe des Flughafens ein!
Das Quartier ist traumhaft schön mit einen Außenbereich, einer Küche, und alles was man so braucht!
Wir genießen den Abend noch draußen und gehen dann dich früh schlafen weil wir morgen ganz Zeitig raus müssen. nämlich um 5h früh!
08.01.25 Der Wecker klingelt um 5h früh und und kurz darauf steht der Uba Fahrer vor der Tür!
Dieses Mal haben wir nur Handgepäck dabei und so geht der Check in sehr einfach.
Wie toll kann und einfach kann das sein.
Der Flug dauert 3 Stunden und zum Schluss erkennen wir das wir Glück haben auf der richtigen Seite zu sitzen!
Plötzlich taucht der Uluru aus dem nichts auf und wir können nur ergriffen nach unten sehen.
Gleich nach dem aussteigen holen wir das vorbestellte Auto ab was völlig unkompliziert abläuft!
Dann besuchen wir sofort einen Bush Food Vortrag und danach haben wir Glück noch bei einem Didgeridoo Workshop Dabeisein zu können!
Ein wahrer Meister dieses Instruments erklärt die Technik und spielt einiges an Kostproben.
Am Abend fahren wir noch zu einem Aussichtspunkt um den Sonnenuntergang beim Uluru mitzuerleben!
09.01.25 von den Emu Apartments mit dem Auto zum Sunrise Aussichtspunkt und dann weiter zum Einstieg des Uluru.
Um 4h früh leitet der Wecker erbarmungslos.
Schlaftrunken geben wir uns wieder willig einen Kaffee und ein Weckerl.
Für die Tour haben wir 4 große Flaschen mit Zitonenwasser vorbereitet sowie einige Müsliriegel!
Um 4:40 sitzen wir im Auto und fahren ca. 20min zum Sunrise Point wo angeblich der beste Platz sein soll um das Schauspiel zu beobachten!
Natürlich sind bei diesem Lookout viele andere Menschen auch, aber es geht sehr ruhig und gesittet zu
Pünktlich um 6:06 als die Sonne über den Horizont steigt beginnt auch der Uluru seine schöne Rot-Orange Farbe anzunehmen.
Wir machen sehr viele Aufnahmen und Videos und bleiben länger als die meisten anderen.
Jetzt schon merken wir den Vorteil einen Wagen zu haben, weil wir kommen und gehen wann wir wollen, die anderen müssen mit den Busterminen mit!
So gehen 6:30 nach nochmals 10 min Autofahrt sind wir dann am Eingang zur Umwanderung des Uluru!
Zu unserer Verwunderung sind fast keine Leute hier, was uns freut.
Jetzt ist die Sonne voll heraus gekommen und sofort sind viele kleine Fliegen überall unterwegs die einem unentwegt in die Schleimhäute bei Augen, Nase und Ohren Fliegen wollen.
Aber wir haben das gewusst und uns vorher schon zu Hause ein Fliegen Netz besorgt das hier Goldes Wert ist und uns perfekt schützt!
Arme und Beine interessieren die Fliegen gar nicht!
Die Wanderung dauert insgesamt 3 St. Und ist total flach. Es ist super angenehm weil zum einen gar keine Leute mit uns gehen und zum anderen weil es noch Themperatur Technich angenehm ist!
Die steil aufragenden Orangen Felswände sind mega beeindruckend. Es gibt Stellen wo der Fels wellenartige Bewegung macht und dabei auch Überhängend ist!
Durch die Bewölkung verändert der Fels seine Farben ständig. Mal rötlich dunkel dann hell Orange richtig tolle Farbenspiele.
Am Wegrand finden wir jede Menge an Bush Plumb von denen wir wirklich sehr viele während der Wanderung essen.
Immerhin haben wir beim Vortrag gut aufgepasst und gelernt das die köstlich sind und nicht kosten, nur zu weit in den Busch sollen wir nicht wegen Schlangen und anderen Tierchen!
Auch gibt es an der Rückseite des AyersRock Stellen wo immer wieder steht Sensitiv Site und es nicht gewollt wird den Fels zu Fotografieren!
Die Aborigines haben hier ihr Heilgtum und viele überlieferte Geschichten die wir als Besucher zu respektieren haben!
Gegen 10:30 als wir so 70% der Wanderung haben ist die Bewölkung weg und schlagartig schnellt die Temperatur in die Höhe.
Viele der Wanderungen muss man hier bis Mittag gemacht haben weil es ab ca. 13h zu gefährlich wird wegen der erbarmungslosen Hitze!
Es gibt zwar alle paar KM so Wassertanks aber so gut wie keinen Schatten!
Auf der Rückseite kommen wir dann an einigen Höhlen vorbei wo wir uralte Wand Malereien sehen können.
Im letzten Drittel sehen wir auch Tori Gruppen die mit einen Guide Führer die Wanderung machen!
Zum Teil machen das eh noch Aborigines aber auch weiße!
Um 11:50 sind wir wieder zurück beim Auto und um 5lt Getränke leichter die wir gebraucht haben in der Hitze!
Ein unvergesslicher Tag für uns den wir am Abend mit einem kühlen Bier in der einzigen Hotelbar die es hier gibt feiern!
10.01.25 Mit dem Auto nach Katja Tjutja zu den Olgas und der großen Wanderung und mit der 2 Wanderungen in die Schlucht!
Heute stehen wir erst um 6h früh auf, ist gleich viel angenehmer als 4Uhr.
Wider haben wir uns Getränke Technisch noch gestern Abend für heute Vorbereitet!
Der Weg mit dem Car ist heute beträchtlich länger als gestern. Nämlich 53 km bis zu den Olgas auf Asphalt Straßen die gut sind, aber trotzdem hin und wieder tiefe Schlaglöcher haben.
Manchmal sehen wir Schilder wo steht; die nächsten 15 km nicht stehenbleiben und aussteigen.
Vielleicht zuviele Schlangen oder so ????
Heute soll der heißeste Tag werden, es sind 42 Grsd angesagt und wir merken es sich wirklich gleich am Morgen!
Etwa um 8:30 erreichen wir den Parkplatz bei den Katlas oder Olgas.
Die Wanderung heute ist kürzer als gestern aber mit 7,5km und 250 Höhenmetern deutlich anstrengender als die gestern!
Es geht gleich hinein in eine Dreier Berggruppe die und einiges Bergauf!
Weil heute keine Bewölkung ist brennt die Sonne sofort voll herab.
Schon nach kürzester Zeit bin ich völlig durchgeschwitzt und vielen anderen die wir heute sehen geht es nicht anders.
Zudem haben viele einen hoch Roten Kopf und manchen sieht man die ungewohnte Anstrengung auch sofort an!
Uns kommt es vor als hätten wir uns schon etwas an die Hitze gewöhnt, weil es geht uns viel besser als gestern, ja 2 Stunden länger geschlafen machen auch etwas mit einem!
Der wesentliche Unterschied zu gestern besteht darin das der Uluru eine riesige zusammen gesetzte Formation ist. Wogegen heute hier bei den Olgas es viele Berggruppen gibt die nicht unbedingt miteinander verbunden sind!
Die Farben und Art des Gesteins ist aber gleich zum Uluru!
Auch sind heute mehr meist junge Leute unterwegs. Uns gefällt die Wanderung ausgezeichnet, sie ist fast etwas Spannender weil man ein wenig am Fels auch kraxeln muss!
Das Massiv hier ist jedenfalls sehr beeindruckend und wir machen wieder viele viele Fotos und Videos!
Höhlen und Malereien finden wir aber hier nicht!
Als wir zurück sind am Parkplatz will Sissy auch noch die kleine Wanderung zur Schlucht hier machen.
So fahren wir 10 Minuten weiter und machen uns erneut auf den Weg.
Wir haben noch etwa 2lt Flüssigkeit und es spricht nicht dagegen diese kleine Tour noch zu machen!
Dieses Mal führt der Weg 1 km nach hinten zu einer dann sehr engen Schlucht wo es eine große Aussichtsplattform gibt, aber nicht weitergehen kann.
Der Punkt ist wunderschön und wir bleiben kurz dort und genießen die Natur mit ihrer stille!
Hier sind keine Leute mehr oder fast keine besser gesagt!
Mittags sind wir im Village zurück gehen einkaufen und ruhen uns nachher gemütlich aus!
11.01.25. Ausflug zum Park Center.
Endlich mal etwas ausschlafen, hat uns sehr gut getan.
Nach dem Frühstück machen wir uns auf zum Parkcenter und sehen uns diverse Vorträge und Filme über die Lebensart der Aborigines an die hier das Land 1984 zurückbekommen haben
Wiewohl das große Geschäft aber die Weißen machen, wie leider überall.
Heute ist es extrem Heiß, es hat 46 Grad im Schatten und ein Vortrag der hätte draußen stattfinden sollen wird deshalb sogar abgesagt!
Kurz bekommen wir auch mit das etwas Aufregung herrscht, weil irgendwo im Busch ein heute ein Feuer ausgebrochen ist.
Alle beruhigen aber, weil es relativ weit weg sein soll!
Bevor wir zurückfahren ins Quartier fahren wir noch einmal eine Runde um den Uluru mit dem Auto.
Es ist so fantastisch majestätisch hier, das wir das noch einmal mit der Rundfahrt einsaugen wollen!
Zum Schluss tanken wir das Mietauto noch voll bevor wir es morgen früh am Flughafen zurückgeben!
Am Abend kochen wir uns wie jetzt jeden Abend selbst und genießen noch die super angenehme Unterkunft!
12.01.25 Letzter Tag im Red Center mit Abreiseflug nach Melbourne!
Der Wecker leutet um 6:30 überhören in aber elegant und stehen dann aber um 7h auf!
Noch ein letztes schöne Frühstück hier im Emu Resort Quartier.
In der Nacht und schon am Abend zuvor hat es geregnet und eigentlich gar nicht so wenig, was eher ungewöhnlich für die hoch Sommerzeit hier ist!
Aber was ist heutzutage schon normal?
Unser Flug geht um 11:10 und wir geben rechtzeitig vorher noch unser Mietauto zurück, was völlig unkompliziert mittels Schlüsselbox Einwurf von statten geht!
Der Rückflug nach Melbourne geht pünktlich weg, und nachdem die störungsfront in der Nachg durchgezogen ist, haben wir klares wolkenloses Wetter zurück!
Der Flug ist sehr ruhig und die Outback Natur ist herrlich von oben zu erkennen!
Bei den 3 Stundenflug wird einem erst so richtig klar wie groß und unberührt dieser riesige Kontinent eigentlich ist!
Die Flugstrecke war 1900 km und war ca. Aus der Mitte Australiens!
Ein Uba bringt uns zurück zum Quartier wo wir zuletzt waren und auch unsere Räder mit den Packtaschen zurückgelassen haben!
Nach dem Eintreffen Chechen wir sofort ob eh alles da ist, und Gott sei Dank es ist alles perfekt!
Weil wir nichts an Lebensmitteln mitgenommen haben, fahren wir noch einkaufen fürs Abendessen bzw. Für morgen damit wir etwas auf der Rückfahrt nach Melbourne haben!
Bye bye Red Center du warst so fantastisch!
13.01.25 vom Flughafen Quartier zurück nach Melbourne
Nach 5 Tagen ohne Räder freuen wir uns schon wieder im Sattel zu sitzen und es fühlt sich auch gleich wieder super gut an!
Den Weg zurück kennen wir schon und fahren den gleiche natürlich zurück weil er schön ist und vor allem kein Verkehr ist!
Es sind zwar nur 32 km aber genießen es sehr
wieder zu unterwegs zu sein!
Am Nachmittag kommen wir in Melbourne an und beziehen gleich unser neues Airbnb Quartier.
Um an den Schlüssel zu kommen waren gute Neven notwendig, weil es kompliziert war mit den vielen cods und Pins!
Das Zimmer liegt im 15 Stock und wir müssen dieses Mal die Räder aufs Zimmer mitnehmen weil es sonst keinen sicheren Platz für sie sonst gibt.
Am Abend machen wir uns auf den Weg zur Rod Lever Arena und haben noch Glück das wir für Mittwoch Tageskarten ergattern!
Morgen machen wir einen Tagesausflug zu den 12 Aposteln worauf wir uns schon sehr freuen!
15.01.25 Day TRIPP Great Ocean Road zu den 12 Apostel
Wie immer hat sich Sissy rechtzeitig schlau gemacht und diese Tour mit Get Your Gide gebucht!
Wir werden direkt vor unseren Haus abgeholt und mit einem Klein Bus geht die Tagesreise um 6:30 los!
Der Choufeur ist ein überaus lustiger Typ der viele Joks reißt!
Der erste Stopp ist am Beginn der Great Ocean Road die 275 in einer Richtung lang ist!
Zu unserer Überraschung gibt es hier einen üppigen Regenwald, wo wir eine kurze Wanderung machen!
Super mächtige Eukalyptus Bäume die Hunderte Jahre alt sind, sowie Baumfahrne gibt es hier zu bestaunen!
Beim 2 Stopp bleiben wir in einem Waldabschnitt stehen und sehen mehrere Koala Bären freilebend in den Bäumen!
Sogar Koala Babys sehen wir wie sie in den Bäumen hängen und schlafen!
Und dann nach ca. 4 Stunden Fahrt mit mehreren Pausen sind wir bei den 12 Aposteln angekommen!
Jetzt wird es schwer die Eindrücke zu beschreiben weil sie so unglaublich gewaltig schön sind!
Man sieht an der senkrecht abfallenden Sandstein Felsküste noch 7 Apostel aus dem Ocean ragen umspült vom wogenden Meer das in regelmäßigen Wellen an dem Sandstein Felsen nagt!
Die Aussichtsplattformen sind fantastisch gebaut Sodas man eine ideale Aussicht hat!
Daneben gibt es noch andere Buchten die wir besuchen und wo man eigentlich mehrere Tage Zeit brauchen würde um alles was die Natur hier in endlos vergangener Zeit hier geschaffen hat zu begreifen!
Mit hundert Bildern am Handy und vor allem im Kopf kehren wir nach dieser 13 Stunden Tour in unser Quartier zurück und bereiten uns noch für den morgigen großen Tennis Tag vor!