JAPAN.
09.04.2025 Ankunft in Fukuoka.
Unser Flug von Denpasar mit Zwischenstopp in Singapur kommt um 6h Früh in Fukuoka an!
Die Nacht war mit sehr kurzen Schlaf versehen, entsprechend müde kamen wir aus dem Flugzeug!
Eigentlich stellten wir und die Einreise ca. So vor wie die letzten, aber weit gefehlt!
Sissy hat uns im Vorfeld die neuen elektronischen QR Cods online ausgestellt und das erwies sich als Gold richtig!
Kein Zettel ausfüllen und anstellen in einer endlos langen Schlage, sondern vorbei gehen und QR Code Scannen und durchgehen!
Super unkompliziert und schnell!
Nächste Überraschung bei der Gepäcks Ausgabe.
Wir kommen zum Band und alles ist schon da.
Unsere Radkartons stehen fein säuberlich nebeneinander und die Gepäck Taschen sind auch schon da, genial!
Dann gleich zum Bankomat Max. Behebung tätigen und danach zum Schalter für eine Japan Sim Karte!
Trinken noch einen Café und überlegen jetzt entweder ein Taxi zu holen, oder wie vorher kurz Überlegt die Räder gleich hier im Flughafen Bereich zusammenzusetzen!
Wir gehen danach eine große Runde und entdecken eine etwas ruhigere Stelle im Gebäude.
Die Entscheidung fällt spontan. Weil wir wissen das es in Japan mit der Müllentsorgung sehr schwierig ist und die Chance die großen Radkartons hier zurückzulassen gut ist, legen wir los!
Niemand stört uns oder hält uns ab hier ungewöhnlicher Weise zwei Räder zusammenzubauen!
Nach gut 2 Stunden stehen die fahrbereit und mit den Satteltaschen bepackt zum wegfahren bereit!
Wir entfernen noch alle Aufkleber und Adressen auf den Kartons und fahren los!
Unsere ersten Kilometer fahren wir ins Zentrum von Fukuoka!
Da kommen wir bei einen kleinen Fluss vorbei, und wir trauen unseren Augen nicht!
Überall am Flussrand der an einem Park angrenzt sehen wir blühende Kirschbäume!
Weil wir Nicht vor 15h einchecken können verbringen wir etwa 2 Stunden hier in mitten den blühenden Bäume.
Es ist Frühling hier, milde Temperaturen und Sonnenschein empfangen uns!
Gegen 15h checken wir in unser kleines Airbnb ein. Die Räder nehmen wir mit in den 4 Stock ins Quartier!
Wir feiern den ersten Abend mit einem Fläschchen Wein und ein paar süßen Leckereien!
Bald darauf aber übermannt uns der doch fehlenden Schlaf.
10.04.2025 Tag zwei in Fukuoka.
Schlafen länger aus, und kommen so gegen 845 aus den Federn!
Zuerst gemütliches Frühstücken auf dem kleinen Balkon!
Danach stellen wir unsere alte Satteltaschen Ordnung wieder her. Hatten wegen der Gewichtsaufteilung einiges hin und her gepackt.
Weil wir die Räder noch nicht ins letzte Detail aufgebaut haben, erledigen wir das mit einem kleinen Service auch gleich!
Alles Ölen, und diverses nachziehen und einstellen.
Bis etwa 15h widmen wir uns der Touren Planung, Bank Angelegenheiten, Emails und Social Media und anderen Kleinigkeiten!
Um 17h haben wir Hunger und wir gehen zu einem Steak Lokal das wir gestern beim Spazierengehen gesehen haben
Unsere beiden Steaks waren die besten die wir in unseren Leben gegessen haben!
Mit einem Einkauf in einem Supermarkt geht unser erster ganzer Tag in Japan zu Ende!
11.04.2025 Der 3 Tag in Fukuoka Stadt!
Wir genießen es das es gemütlich losgeht in Japan obwohl wir am liebsten sofort los gefahren wären.
Heute verlassen wir die kleine Wohnung am frühen Vormittag. Zuvor reparieren wir provisorisch die klospülung welche nicht mehr aufhört Wasser in den Abfluss zu leiten!
Das Wetter ist so angenehm mild Frühlingshaft und deshalb wandern wir heute 13,5 km durch die Stadt und besuchen viele Shrine und sehen tolle alte Kulturstädten, Frauen in tollen Kinomos, wieder blühende Kirschenbäume und vieles mehr!
In der Stadt sehen wir gegen Mittag ein kleines Restaurant das das berühmte Wagayo Rindfleisch anbietet von den wir schon so viel gehört haben.
Natürlich wollen wir das einmal gegessen haben und es war jeden Cent wert, ehrlich!
Als wir um 15:30 zurück sind ist die WC Spülung repariert!
Am Abend besuchen wir nochmals das Ramen Restaurant wo wir am 1 Abend waren und sind wieder happy mit dem köstlichen und günstigen Essen!
Jetzt freuen wir uns aber scho mächtig auf den morgigen ersten Radtag in Japan!
12.04.2025 von Fukuoka nach Imari. 70km 260Hm
Da wir am Vorabend alles fein säuberlich für die abreise vorbereitet haben, kommen wir um 8:15 vom Quartier weg!
Die Räder mit dem kleinen Lift vom 4 Stock runter ist eine Herausforderung, aber haben wir sie rauf bekommen geht’s auch runter!
Die 1,6 Mio. Stadt Fukuoka zu verlassen dauert gut 2 Stunden.
Sissy navigiert uns mit Komoot Zielsicher durch die Stadt!
Zum Glück ist der Verkehr nicht stark, vielleicht weil auch Sam. Und Wochenende ist.
Um die Mittagszeit sehen wir das erste Mal das Meer von Japan aus
Die Strände sind keinesfalls mit denen von Australien zu vergleichen!
In einem kleinen Japanischen Ramenlokal essen wir eine Ramen Suppe und trinken Kaffeee!
Danach kommt gleich der erste Tunnel der aber einen etwas erhöhten Radstreifen hat und dadurch sehr sicher ist.
Um 15h nehmen wir bei einer Schokoladen Crape Station eine verdiente Süßspeise zu uns.
Ich sehe mit danach die Umgebung etwas an und entdecke einen guten Zeltplatz.
Wir beraten uns kurz und entscheiden gleich hier zu Übernachten!
Ein nettes Pärchen hatte uns zuvor geholfen einen Campingplatz ausfindig zu machen der aber noch etwas entfernt gewesen wäre!
Da wir klugerweise Vorräte eingekauft haben können wir auch hier gut Abendessen!
13.04.2025 von Imari nach Nagasaki 87km und 805Hm
Die erste Nacht mit dem Widcampen war gleich spannend. Der Platz war ideal und ruhig!
Als wir uns niederlassen und absatteln spüren wir scho die ersten Regentropfen!
Also sputen wir uns und bauen das Zelt in Rekord Zeit auf!
Es gelingt uns noch schell alles ins trockene zu bringen, bevor es so richtig zu regnen beginnt!
Im Zelt auf unseren leichten Campingsesseln verspeisen wir dann unser gekauftes Abendessen!
Die ganze Nacht regnet es in Strömen durch.
Rechtzeitig gegen 6h früh hört er dann auf und der aufkommende Wind trocknet das Nasse Zelt rasch!
Der Plan für heute ist recht ambitioniert weil wir rund 90km mit viele Höhenmetern am Programm stehen.
Und genauso gestaltet sich der Radtag dann auch. Zusätzlich ist der starke Gegenwind heute kräftezehrend!
Es geht ständig rauf und runter. Für Sonntags ist doch viel Verkehr auf den Straßen.
In den Ortschaften fahren überall Fahrzeuge mit extrem lauten Lautsprechern herum die wegen des Lärms nerven!
Zu unserer Freude gibt es viele Seven Eleven Märkte die auch tolles warmes haben und ganz wichtig Feine saubere Toiletten haben!
Habe heute mal das ganze Flugzeug Cokpit am Toilettensitz ausprobiert, echt ein Erlebnis!
Mittagessen wieder in einen kleinen tüpisch
Japanischen Lokal
Das Essen ist von so hoher Qualität und die Preise unglaublich günstig!
Nach 87 anstrengenden Km kommen wir in dem gestern gebuchten Hotel an!
Super schönes Zimmer mit tollem Bad für 71.- Euro für uns beide!
Da können wir gerne auf das Zelt verzichten!
14.04.2025 Von Nagasaki nach Tahira. 73km / 698Hm
Das Hotel war ein Wohltat. Wunderschön eingerichtetes Zimmer, tolles Bett, wie überall in Japan!
Aktuell regnet es aber wir brechen trotzdem auf und gehen zuerst zum Friedenspark und sehen uns die Gedenkkunstwerke an.
Danach sind wir um 8:30 einer der ersten Gäste beim Atomik Bomb Museum!
Die Ausstellung zeigt akribisch den Abwurf der Atombombe mit all ihren Auswirkungen.
Die Bilder von der Zerstörung und den Toten, Verletzten und Menschen mit Langzeitschäden sind verstörend und innerlich kommet auch Wut auf ob dieser barbarischen Tat!
Gegen 11h checken wir aus dem Hotel aus.
Schon beim rübergehen zum Museum sehen wir wie enorm windig es heute ist, und uns kommen sofort Zweifel ob den die Fähren fahren werden?
Der Weg raus aus Nagasaki beginnt sofort mit einer Bergwertungen!
Der Anstieg ist zwar lang aber moderat steil, nur hin und wieder regnet es und wir müssen uns kurzfristig wo unterstellen!
Die 11km zur Fähre haben wir aber rasch geschafft!
Super nett war die Begegnung mit einem älteren Japaner am Schalter bei der Fähre!
Es war so nett wie er und seine Frau uns mit Händen und Gestik zu erklären versuchten das wegen des Windes und dem Wellengang heute keine Fähren mehr fahren.
Als sie sahen das wir eher enttäuscht waren kamen sie mit einer Detail Straßenkarte und zeigten uns eine Option die wir mit den RD machen können!
Ein anderer Japaner der mitbekommen hat das wir scho länger unterwegs sind schenkt uns spontan 2 Große Orangen mit einen mitleidigen Lächeln.
Okay wir entscheiden uns nicht abzuwarten bis das Wetter besser wird zudem der Wetterbericht für morgen ähnlich dem heutigen ist!
Jetzt stehen uns halt 86km mit 700Hm bevor, aber wir sind motiviert und fahren los nachdem wir zuvor noch bei Seven Eleven und mit Lebensmittel eingedeckt haben!
Das härteste ist gleich die ersten 15 km mit fast den ganzen HM.
Obwohl es Gewittert und die dunklen Wolken bedrohlich tief hängen kommen wir trocken davon!
Nach dem Gebirge fahren wir mit Guten Rückenwind durch stark verbautes Gebiet mit gefühlt 100 Ampeln!
Obwohl wir erst am Nachmittag vom Fährhafen weggekommen sind schaffen wir noch die gesamte Strecke bis zur anderen Fähre die aber ebenfalls wegen der angeblich 3-5 Meter hohen Wellen heute nicht fährt!
Wir finden in der Nähe einen versteckten Zeltplatz und richten uns rasch ein weil durch den starken Wind uns rasch kalt wird!
Im Zelt verspeisen wir unser Abendliches Essen und besprechen nochmals den turbulenten Tag.
15.04.2025 Von Tahira nach Kumamoto 47km / 577Hm
Pah die Nacht war so arg stürmisch und regnerisch das wir zu fast keinen Schlaf gefunden haben!
Trotzdem sind wir wie immer so gegen 7 aus den Federn um in Ruhe abzubauen und die 8:50 Fähre zu erreichen.
Die Ä
Überfahrt war vom Seegang doch sehr ruhig, aber der Sturm hat auch seit Stunden stark nachgelassen!
Obwohl heute nur 47km am Programm Radtechnisch stehen, wird es ein Tag mit sehr einprägenden Bergauf Fahrten!
An einer Stelle haben wir für einige Hundert Meter mehr als 20% Steigung und danach gehts gleich halb so Steil weiter!
Ich kann dieses Stück zwar durchfahren aber danach brennt es mir in der Lunge als hätte ich Feuer geschluckt!
Sissy fährt das steilste Stück auch durch muss aber danach das Rad ein Stück schieben was hier keine Schande ist, nein ganz und gar nicht!
In dem Bergdorf oben angekommen finden wir ein einheimisches Ramen Lokal, wo wir uns eine Heiße Ramen Suppe gönnen.
Heute ist es sehr kalt fast Winterlich frisch fühlt sich die kalte Luft an.
Wir fahren viel mit unseren Daunenjacken.
Nach der anspruchsvollen Bergfahrt erleben wir wieder einmal eine tolle Berg Abfahrt runter nach Kumamoto!
Sissy hat zu Mittag ein günstiges Hotel 52.- Euro gebucht wo wir um ca. 15h einchecken.
Die Story die dann mit den Radunterbringung folgt sucht ihres gleichen!
Wir bekommen Zettel wo wir die Räder einstellen können und brauchen eine Stunde bis wir sie dann dort haben wo sie hingehören!
Es ist unglaublich wie wenig selbst Hotel Personal Englisch kann,
Ein freundlicher Japaner in einer Tiefgarage schickt uns dann noch in eine völlig falsche andere Garage bevor wir es dann selbst schaffen!
Am Abend gehen wir noch in ein top original Suchi Lokal essen.
Wie unfassbar köstlich war das, und mit 48.- inkl 2 Bier auch gut Leistbar!
Ein toller Radtag war das heute!
16.04.2025 Einzusätzlicher Tag in Kumamoto mit Burg und speziellen Miniatur Landschaftsgarten
Ausschlafen nach der gestrigen wilden Sturm Nacht. Herrliches Japanisches Frühstück im Hotel!
Wie immer hat Sissy alle relevanten Sehenswürdigkeiten im Vorfeld herausgefunden und es haben sich in Folge 2 Besichtigungsziele ergeben!
Die bedeutende Burg Kumamoto sehen wir uns gleich am Vormittag an.
Wirklich ein Prachtstück. 2016 hat ein starkes Erdbeben aber der Burg die es seit 1534 gibt schwer zugesetzt!
Bis 2021 dauerten die Reparatur Arbeiten um sie wieder in den Original Zustand zu bringen!
Die haben sogar mit Dämpfungsschwinger die Burg ausgestattet Sodas sie weitere Beben gut überstehen kann.
Sehr beeindruckend sind immer die überaus aufwendigen Dach und Ziegel Deckungen!
Hier sieht man auch gut welche Devise ganz Grundsätzlich in Japan gilt!
Alle Arbeit und sei sie noch so einfach oder unbedeutend muss absolut perfekt ausgeführt werden. Nichts anderes lassen sie gelten!
Die Arbeits Moral und Disziplin ist ja hinlänglich bekannt!
Zum Beispiel hat man als Arbeitender Mensch nur 1 Woche Urlaub im Jahr.
Nicht umsonst ist die Japanische Wirtschaft eine der allerbesten weltweit.
Am NM fahren wir mit der Straßenbahn rauf zum Japanischen Garten und gehen dort alles ab. Ehrlicherweise haben wir uns mehr erwartet aber er war trotzdem einen Besuch wert!
Beim Rückweg erkundigen wir uns noch bei der Tourist Info über die besten Routen für uns in den kommenden Tagen.
Am späteren Nm kommen wir ins Hotel zurück relaxen ein wenig und gehen zum Abendessen nochmals in die Stadt!
17.04.2025 von Kumamoto nach Aso 54 Km / 645 Hm
Es ist schon herrlich in einem guten Japanischen Bett zu schlafen. Wir lieben zwar unser Zelt aber es wäre gelogen wenn das nicht besser wäre!
Frühstücken, alles runterbringen und aufpacken. Das Wetter ist gut und wir kommen so gegen 8:30 vom Hotel weg.
Die Stadtausfahrt war wieder so wie die letzten.
Endlos große Stadt mit sehr sehr vielen Ampeln und genauso viel Verkehr.
Erst nach 14km wird es allmählich ruhiger und die Berge von Aso kommen immer näher!
Wie uns Komoot richtig vorhergesagt hat, beginnt bei km 26km der Bergpass.
Der erste Km legt gleich mit 14% los. Dann wird es etwas weniger steil. Es sind allerdings nicht
5km Anstieg sonder 7km.
Dann geht es etwas Bergab und jetzt können wir gut erkennen das wir uns in einem alten Crater Platou befinden!
Diese Ebene hat einen Durchmesser von Vielleicht 3-4 km wo wir rasch durchkommen.
Da Aso, ein kleiner Ort oberhalb dieses Crater Randes liegt müssen wir nochmals hochfahren.
So erreichen wir gegen 12:30 Aso von wo aus wir den wirklich großen Mount Aso gut sehen können!
In der Touristik Info erfahren wir das ein Bus zum Craterrand um 13:20 hochfährt.
Rasch ziehen wir uns um, packen die notwendigsten Dinge wie Pass, Geldbörse, Handy und warme Klamotten in den Rucksack und gehen zur Busstation!
Die Räder mir samt all dem Gepäck lassen wir auf einem kleinen Parkplatz stechen. Abgesperrt natürlich!
Der Bus fährt 35 min bis zum Crater rauf, wo wir das letzte Stück zu Fuß bis zum Crater Rand gehen!
Der Einblick in den ca. 100Meter tiefen Crater ist mehr als beeindruckend und übertrifft unsere Erwartungen bei weitem.
Zum einen ist der Cratersee sehr groß und Türkis grün und zum anderen ist der Crater mit seinem runden Rand 1,5 km Durchmesser eine mächtige Erscheinung!
Der Wind bläst heftig hier heroben, aber wir inhalieren diesen tollen Moment besonders intensiv!.
Zurück bei den Rädern fahren wir zu einem nahen Backpacker Hostel und sind schon wenig später in einem Onsen wo wir die wohlige Wärme des Wassers und der Sauna genießen!
Am Abend nehmen uns eine Irin Mischell und ein Schotte Sandy mit ihrem Auto mit zum einen Japanischen Restaurant wo wir gemeinsam Abendessen und uns gegenseitig Reise Storys erzählen!
18.04.2025 Von Aso nach Yufu 77km mit 1334 Hm
Das Backpacker Quartier war eigentlich super fein. Wir hatten zwar ein 4 Bett Zimmer mit jeweils 2 Betten übereinander und ein wenig separat sodas man die anderen gar nicht wahrnehmen konnte.
Die Nacht herrlich geschlafen, aber es regnet in der Früh leicht obwohl Wolkenloses Wetter für heute angesagt ist!
Als wir los starten regnet es immer noch ein wenig, aber das stört uns nicht und etwas später hört es auch auf.
Wir fahren die Senke von Aso etwa 10km durch und dann geht es den Caldera - Kraterrand Bergauf. In einem Stück radeln wir etwa 400 Höhenmeter Bergauf und kommen zum ersten Aussichtspunkt wo man einen fantastischen Blick in das drunterliegende Kraterbecken hat!
Man kann schön den Kreisrunden Kraterrand sehen und das Becken mit den 14km Durchmesser!
Wir wussten das heute viele Höhenmeter kommen würden aber wie sich der restliche Tag danach gestaltete war dann doch überraschend!
Nämlich deshalb weil es von dem Kraterrand weg danach gut 23 km unentwegt Bergauf ging.
Die 11 Straße zählt zu den schönsten 100 Straßen der Welt war wir bestätigen können, nur mit dem Rad und dem Gepäck eine Gewalt Aktion.
Es sind einige Zwischen Stopps notwendig wo wir uns stärken müssen. Aber und darauf dürfen wir stolz sein können wir an diesem Tag unseren alten Rekord aus den Bergen von Neuseeland ausradieren.
Jetzt stehen 1334 Höhenmeter mit 77km als Bestleistung in unseren Büchern!
In Yufa buchen wir uns eine Unterkunft mit Onsen und zelebrieren diesen am Abend ausgiebig!
Einzig die Abendliche Bergauffahrt zu diesem Quartier nochmal 150 Höhenmeter waren ein kleiner Wehrmuts Tropfen!
19.04.2025 Von Yufa nach Peppo, Fähre nach Shiuko 77km und 1335 Hm ( Rekord )
Nach der gestrigen Schinderei über die hohen Berge geht es in der Früh sofort wieder noch mit kalten Muskeln in einen Berg hinein.
Gottseidank haben wir keine Gelenk und Muskel Probleme!.
Der Berg erweist sich aber als sehr hartnäckig und fordert uns nochmals ordentlich!
Schließlich schaffen wir es aber doch gegen 10h auf der Passhöhe anzukommen.
Die darauf folgende Abfahrt war wohl die längste die wir überhaupt jemals mit den Rad gemacht haben!
Sage und schreibe 18km bis runter ans Meer zur Fähre waren eine einzigartige Belohnung für die große Anstrengung!
Bei der Fähre kommen ebenfalls 2 Radreisende an. Greg ein Ami 75 Jahre jung aber noch sehr fit und David aus Singapur.
Wir tauschen uns intensiv aus und plaudern die ganzen 2,5 Stunden auf der Überfahrt nach Shiuko.
Wir bekommen tolle Tipps von Greg der uns in Tokio ein Radgeschäft nennt wo wir für den Flug Rad Kartons bekommen werden, Spitze!
Nach der Fähre radeln wir noch ca. 34 km bis zu einem Wild Campingplatz der uns echt Wild in Erinnerung bleiben wird weil es beim aufstellen des Zeltes und in yer Nacht heftigst Stürmte!
20.04.2025 Vom Wild Camping Platz nach Matsujama 64km 350 Hm
Ein kleines Stück müssen wir bergauf fahren und danach gehts sofort in einen 3 km langen Tunnel.
Wir haben alles an Licht vorne und Hinten drauf und kommen gut ans andere Ende!
Dann fahren wir ca. 30 km immer der Meeres Küste entlang. Unglaublich erscheint uns die Tatsache das sie auf dieser Strecke aber und aber Tausende Dreieckige Riesige schwere Beton Boller als Schutz für die Straße verlegt haben. Muss mächtig teuer gewesen sein!
Es folgt dann noch ein kleiner Anstieg bevor wir wieder runter in die wiederum riesige Stadt Mazujama kommen.
Bei einem Sonntäglichen Markt bekommen wir von einer netten Japanischen Energetikerin eine kleine Gratis Energie Ladung.
Dort entscheiden wir uns für eine Unterkunft in dieser Stadt.
Gegen 15h könne.n wir ins Zimmer und genießen noch einen netten Abend mit Meerblick!
21.04.2025 Von Mazujama nach Ikushi 86km und 560Hm und Beginn der großen Brückentour!
Das Love Hotel war soweit sehr in Ordnung wenn man davon ausgeht das man jemand braucht der einen aus dem Hotelbereich rausläßt.
Die Japaner haben alles 200% abgesichert obwohl es eh so gut wie keine Kriminalität gibt, angeblich!
Als wir wegfahren, es ist 8:10 ist es noch sehr nebelig und vom Meer dem wir für 30 km entlang fahren weht uns ein kühler Gegenwind entgegen!
Am Vormittag fahren wir so gegen den Wind insgesamt 45km bevor wir in einem kleinen Japanischen Restaurant einkehren wo wir sofort bei den Wirtsleuten und anderen Gästen freundlichst gefragt werden woher- wohin wir fahren und überhaupt sind wir eine Art Attraktion!
Sofort nach der Mittagspause geht es auf den langen 80km langen Brückenradweg!.
Dieser zählt zu den 10km schönsten Radtouren der Welt!
Entsprechend neugierig sind wir und gleich die erste Hängebrücke lässt uns nur staunen!
Die Konstruktion wird sofort die Frage auf wie bitte kann man soetwas eigentlich bauen?
Egal weil es geht Schlag auf Schlag und eine Brücke folgt der anderen.
Wir schiessen viel zuviele Fotos und Videos weil es so fantastisch ist.
Dazwischen müssen wir die Brücken über lustige Enge Radwege verlassen ein Stück im Land weiter fahren um wenig später auf die nächste Brücke wieder in Serpentinen hoch zufahren!
So werden wir auf die nächste 80 km auf insgesamt 800Hm kommen!
Nach 86 km beschließen wir nach einem Einkauf in einem größeren Lebensmittelmarkt das wir nur mehr aus der Stadt rausfahren und uns nach einem Wild Campingplatz umsehen!
Diesen finden wir auch sofort kurz nach der Stadt!
Wir werfen den Gasgrill an und prutzeln uns einige Lachs Steaks mit Gemüse raus!
Danach stellen wir unser Zelt auf und Haffen nicht wieder so eine Windige Nacht zu haben wie zuletzt!
22.04.2025 Von Hikushi nach Fukujama. 2 Tag der großen Brücken Radtour
Die Nacht auf dem Wild Campingplatz war eine überaus ruhige und stille!
Am Morgen verzehren wir noch unsere Lachs Steaks von gestern Abend.
Die Sonne kommt uns zum Frühstück gerade recht und wir genießen die Ruhe am Morgen.
Nach dem abbauen starten wir in den 2 Teil der großartigen Brückentour.
So spektakulär wie es gestern aufgehört hat geht es gleich am Morgen weiter.
Wir überqueren wieder einige unfassbar schöne Hängebrücken und haben eine tolle Aussicht auf das Land und das Meer unter uns!
Die Strecke ist heute etwas kürzer und wir finden ein geeignetes festes Quartier für die heutige Nacht, weil es ist einiges an Regen angesagt der bis morgen Vormittag anhalten soll.
23.04.2025 Von Fukujama nach Tamano 65km und 290Hm
Wir verlassen das Hotel so gegen 9h.
Das Zimmer war in einem Nebengebäude wo es steil in den 3 Stock über enge Stufen hoch ging.
Und wieder glaubt man sich in einen Hochsicherheitstrakt zu befinden.
Mehrere Türen mit komplizierten Cods sin notwendig um in den Raum zu gelangen!
Einmal mussten wir sogar bei der Rezeption anrufen das die Hoteltüre zum Flur aufgeht, absolut unvorstellbar für Europäische Verhältnisse.
Die knapp 70 km sind heute keine Landschaftliche Offenbarung, weil es Hauptsächlich durch stark besiedeltes Gebiet geht. Zudem ist sehr viel Verkehr, auch der Schwerverkehr ist nicht ohne heute!
Trotzdem erreichen wir bei heute trüben Wetter gegen 16:20 das traditionelle Japanische Quartier.
24.04.25 Von Tamano nach Sanuki 54km mit 302 Hm
Das traditionelle Japanische Riokan Gäste Haus war schon ein Einblick wie es in Typischen Häusern aussieht und so zugeht.
Die Betten sind Futons die man Abends auflegt und morgens Wegräumt.
Die Wände zu den anderen Zimmern sind dünn das man alles hört.
Die Möblierung ist Sperlich, manche Räume haben nur Liegeflächen mit einem kleinen Tischchen.
Sehr einprägend sind die Türstock Höhen, die sicher nicht höher als 175 sind.
Habe mir des Nächtens 2 mal den Kopf heftig an der oberen Kante gestoßen, was einen Brummschädel für einige Stunden zur Folge hatte.
Diesesmal haben wir Frühstück gebucht und bekommen Kaffee, warme Frankfurter Würstchen mit Eiaufstrich einen kleinen Salat und richtig guten Gebäck.
Unser Weg führt uns danach mit einem kleinen Fährfahrt nach Nahoshima einer kleinen Künstler Insel.
Die Insel ist nicht besonders groß. Eine völlige Umrundung sind etwa 14km.
Neben einigen Skulpturen im Freien gibt es einige Museen die sogar Exponate von Cloud Mounet zeigen.
Für den Museumsbesuch benötigt man aber eine vor Reservierung die wir aber nicht gemacht haben weil wir den Tag und die Zeiten nicht genau wissen konnten!
In Summe war es eine ruhiger Tag die großen künstlerischen Ergüsse hatte ich persönlich nicht gesehen vielmehr sieht man ein gutes Marketing um viele Touris auf die Insel zu locken!
Es ist dann die 14:20 er Fähre die uns danach nach Takamazu bringt!
Durch die Stadt raus fahren wir etwa noch eine gute Stunde.
Abendessen einkaufen noch bei einen Seven Eleven und kurz später finde ich einen netten versteckten Zeltplatz unter dichten Bäumen.
25.04.2025 Von Sanuki nach Tokushima 68km mit 308Hm
Der versteckte Zeltplatz war perfekt für uns und wir haben uns sehr wohlgefühlt.
Zusätzlich hatten wir noch einen wirklich schönen Sonnenuntergang.
Der heutige Radtag gefällt uns besonders. Never before hatten wir so einen starken Rückenwind den ganzen Radtag!
Vom Meer her kommt Stürmischer Westwind und die 68km mit 308 Hm bewältigen wir in knapp 3 Stunden reine Fahrzeit.
Natürlich passt so etwas nur selten, um so mehr freut es uns dieses Gefühl der Unterstützung den Tag lang auszukosten!
Wir checken gegen 16h im Hotel ein, bringen die Räder in eine Radgarage und genießen anschließend das nette Zimmer!
Sicher ein Highlight des Tages ist das Abendessen im angeschlossenen Hotelbereich!
Gemeinsam sind wir der Meinung das dieses reichhaltige, typisch Japanische Essen ( Hotpot mit edlem Filetfleisch, Gemüse, ausgewählten Suchi Variationen und jede Menge leckeren Saucen ) das bisher beste Essen auf der ganzen Reise war!
26.04.2025 Ein Ruhetag in Wakayama mit Burgbesichtigung
Herrliches Hotel mit Blick auf die Mittelalterliche Burg von Wakayama.
Ebenso genussvoll war das Frühstück, was ein toller Kontrast zum täglichen Seven Eleven, Fam. Mart oder Lawson darstellt.
Am späteren Vormittag überlegen wir wie es am besten wäre den Wasserfall im Süden doch auch unterzubringen, und versuchen es mit einer Auto Vermietung.
Bei ersten Anbieter sind alle Wägen vergeben, beim Toyota Car Rent haben wir aber Glück!
Wir reservieren uns einen Kompakt Wagen der für 2 Tag all inkl. Ca. 150.- Euro kostet!
Am Nachmittag besichtigen wir noch die Burg und bummeln ein wenig in der Gegend herum.
Abends besuchen wir nochmals das Restaurant von gestern, weil es so herrlich gut und günstig war!
27.04.2025 Mit den Mietwagen Toyota von Wakayama nach Nachifalls
Wieder genießen wir ein herrliches Frühstück im Hotel und machen uns danach auf den 2km langen Fußweg zur Toyota Autovermietung!
Die Reiseräder lassen wir versperrt in einer öffentlichen Radgarage zurück!
Nicht wie ursprünglich reserviert nehmen wir den Wagen jetzt doch nur für 1 Tag, weil angeblich Tags darauf das Wetter sehr regnerisch und ungemütlich werden soll.
Alles läuft bei der Mietwagen Firma unkompliziert ab und do kommen wir gegen 11:15 von dort weg!
Sissy übernimmt bewährter Weise wieder die Navigation und so finden wir problemlos aus der Stadt.
Weil wir keine Elektronische Autobahnvignette mit gebucht haben führt uns der 3,5 Stunden Autoweg über alle Berge die hir so in der Gegend herumstehen!
Aber es ist wenig Verkehr und die Landschaft ist ur schön.
Gerade rechtzeitig bei besten Sonnigen Wetter und weichen schönen Nachmittags Licht erreichen wir die Pagode bei Nachi Falls.
Dieser Schrein auf diesem Platz mit dem mächtigen Wasserfall im Hintergrund ist auch UNESCU Kulturerbe Saiganto-Hi-Tempel.
Wir besichtigen die Pagode von innen und gehen anschließend auch noch runter zum Wasserfall.
Alles im allen ein perfekter Tag.
Am Rückweg finden wir wieder einen Wild Zeltplatz in der Nähe eines Dorfes.
Angeblich gibt es in diesen Bergen auch schon Bären aber wir haben alle Lebensmittel ins Auto gegeben und glauben nicht das wir hier einen sehen werden, hoffen wir zumindest.
28.04.25 Vom Heiligen Schrein in Nachi Falls zurück nach Wakayama mit dem Mietauto
Nachdem wir alles besichtigt haben, fahren wir etwa 2 Stunden lang die selbe schöne Strecke zurück!
Am Weg kaufen wir in einem Markt noch ein, und suchen uns danach einen Wild Campingplatz.
Unmittelbar vor einem größeren Dorf finden wir einen geeigneten Platz fürs Auto und einer angrenzenden Wilden Wiese.
Es geht sich mit dem Tageslicht noch wunderbar aus das Zelt aufzubauen und mit dem kochen zu beginnen!
Es gibt frisches Gemüse mit Wagayo Beef welchen in sehr dünnen Scheiben geschnitten war und nach wenigen Minuten fertig war.
Dieses Rindfleisch ist butterweich auf der Zunge und überaus lecker!
Zudem gar nicht teuer.
480gr ca. 13.- Euro.
Die Nacht ist angenehm ruhig aber relativ kalt.
Aber in unseren Schlafsäcken ist es wohlig warm.
Frühstücken noch vor dem Zelt und machen uns danach auf den Rückweg nach Wakayama.
Um 10:45 geben wir das Auto zurück, alles very unkompliziert bei der Toyota Vermietung!
Da es ab Mittag stark zu regnen beginnt entscheiden wir noch eine Nacht im Hotel anzuhängen.
Ein sehr gemütlicher Nachmittag mit einem schönen Abendessen lässt den Tag herrlich zu Ende gehen!
29.04.2025 Von Wakayama nach Gose ca 30km vor Nara! 70km mit 530Hm
Nach einem guten Frühstück starten wir in Richtung Nara los!
Die ersten 32km fahren wir auf einen Radweg immer entlang eines sehr breiten Flusses!
Die Gegend ist heute Großteil flach, links und rechts ragen aber die Berge hoch!
Die letzten 40km geht es aber stätig Bergauf mal mehr mal weniger!
Weil wir erst morgen nach Nara fahren wollen suchen wir gegen 16h Uhr einen Zeltplatz.
Werden wieder am Ortsende fündig!
Grillen uns große Garnelen am Gaskocher und feiern den 3000 sentsten Follower!
30.04.2025 Von Geose nach Nara 43km mit 160Hm
Gestern noch fantastische King Browns am Gasgrill gebrutzelt!
Dabei noch ein nochmals so tolles Reel produziert, das letzte vom Zelten ist Viral gegangen und hat 180.000 Aufrufe gehabt und hat uns weit über Tausend Neue Follower auf unseren Kanal gebracht!
Um 5:30 Früh hören wir Leute auf unser Zelt zukommen und reden!
Ich öffne das Zelt und freundliche Japanische Bauarbeiter geben mir zu verstehen das dieser freie Platz ihr Wendeplatz für ihre LKWs ist!
Ober uns ist eine Schottergrube und offenbar drehen hier ab 6h morgens die LKWs um.
Kein Problem sind eh schon ausgeschlafen!
So stehen wir heute etwas früher auf und beginnen mit dem Zeltabbau!
Weil das Zelt um die Zeit noch nass ist, heute hatte nur 5 Grad in der Nacht stellen wir es 30min in die Sonne zum trocknen.
Die beiden Sandwich die wir noch hatten verspeisen wir auch noch Vorort.
So kommen wir Rekord verdächtig Zeitig 7:10 weg vom Zeltplatz.
Da wir gestern Abend noch eine Bergetappe Abends hatten und ganz oben Zelteten geht es heute Morgen gleich mal 7km toll Bergab!
Geradewegs zum ersten Family Mart.
Dort gibt’s quasi richtiges Frühstück mit Café und Snacks!
Danach fahren wir die 43 km bis Nara durch immer einen kleinen Bach entlang!
Sissy bucht uns gegen Mittag ein Quartier mitten im Nara Park den wir um 15 ansteuern! Wie schon sooft auf unserer Radtour ist auch dieses wieder ganz oben am Berg!
01,02.05.2025 Im Nara Park bei den heiligen Tempel und Nara Stadt.
Das Zimmer war klein aber es hatte 2 Betten und wir haben hervorragend geschlafen.
Allerdings war die Nacht doch etwas kürzer, weil wir um 6h aufgestanden sind um die tollen Sehenswürdigkeiten bei schönen Morgenlicht und keinen Menschenmassen betrachten zu können.
Und es hat sich definitiv ausgezahlt so früh aufzustehen.
Die Tempelanlagen die hier in einem riesigen Areal mitten in einem uralten Wald stehen beeindrucken uns aufs äußerste da die Holzbauten aus dem 800 Jahrhundert stammen und viele Erdbeben schon überstanden haben.
Wir verbringen den gesamten Tag im Park und sehen uns sehr viele Tempel an.
Der Tag ist sehr sonnig und warm und am Nachmittag genießen wir im warmen Gras die Frühlingssonne.
Etwas kurios bei dem Quartier war die Tatsache das es Frühstück erst ab 9:30 gab, was aber egal war weil wir eh vorher schon auf Besichtigungen waren.
Am Abend sind wir nur die etwa 4 km Bergab zum nächsten Hotel in die Stadt Nara gefahren.
Zum Tages Ausklang passte der traditionelle Onsen Besuch dann noch perfekt!
02.05.25 ein weiterer Tag in Nara, allerdings zwangsweise weil das Wetter uns dazu zwingt!
Es kommt uns aber nicht ungelegen weil es vieles zu planen gibt, bzw. wir einiges nachholen wollen was schon länger auf der Liste steht!
03.05.2025 Von Nara nach Osaka 53km 210Hm
Gemeinsam mit David & Greg verlassen wir nach dem Hotelfrühstück Nara!
David übernimmt die Navigation und wir sausen ihm alle hinterher!
Es macht richtig Spaß mal wieder zu viert unterwegs zu sein. Der Unterschied liegt einfach daran das es ein anderes feeling ist und wir insgesamt mehr plaudern und blödeln.
So fahren wir gemeinsam 43 km bis einen Familie Mart wo wir Mittagessen und uns danach bis morgen Good Bye Sagen!
Danach fahren Sissy und ich zu einen Fluss wo wir leider feststellen das die Sattelstütze bei Sissys Rad gebrochen ist!
Da die Not erfinderisch macht, gelingt es mir mit einen abgeschnittenen Ast den ich zurecht schnitze die Sattelstütze innerhalb einer Stunde zu reparieren!
So fahren wir nach Osaka in die Mega City und fahren zufällig bei einem Fahrrad Geschäft vorbei und kaufen eine neue Stütze und bauen sie sofort ein!
Uff das war perfektes timeming!
Nach einem etwas komplizierten einchecken in einem neuen Quartier fahren wir noch mit einem Uba Taxi ins Herz von Osaka!
Und ganz ehrlich so etwas haben wir in unser beider Leben noch nicht gesehen!
Aber Tausende Menschenmassen drängen dich an den Kanälen und breiten Straßen durch das Zentrum!
Alles ist hell erleuchtet und mit Reklame Werbung überflutet.
Fast kann man Angst bekommen dich zu verlieren!
Wir gehen bald wieder aus dem gewutzel raus und finden eine Pizzeria die uns ebenfalls mit ihren komplizierten selbst bestell System fordert.
Zu etwas späterer Stunde bringt uns dann wieder ein Uba zurück in unser Hochhaus!
04.05.2025 Besuch der Weltausstellung in Osaka.
Der Tag auf den wir uns gefreut haben beginnt mit viel Frust!
Die vermeintlichen Expo Karten sollten wir noch online in QR Eintritt Karten umwandeln.
Sissy versucht 2 Stunden alles um es hinzubekommen aber vergeblich, es ist zu kompliziert weil sich alles in Japanisch!
Trotzdem fahren wir hin. Nächste Herausforderung die U Bahn und das ganze Prozedere mit Karten, Richtung inkl. Umsteigen etc.
Wir sind dort. Nächste Frust Periode!
Wir müssen uns in einer langen Reihe anstellen um einen QR Code zum Eintritt zu bekommen!
Dann die Mitteilung die Ausstellung ist derzeit voll und es gibt noch die Möglichkeit ab 12h mit dem Ticket reinzukommen!
Jetzt 2,5 Stunden warten, nirgends was zum hinsetzten, also setzten wir uns auf den Asphalt in die Sonne, es geht ein kalter Frühlings Wind!
Und dann klappt es doch. Um 11:50 sind wir im riesigen Ausstellungsgelände.
Jetzt treffen wir auch David und Greg denen es genau so ergangen ist!
Jetzt sind aber Tausende von Menschen die sich in endlosen Schlangen zu den Verschiedenen Länder Pavillons anstellen!
Als erstes gelingt es uns ins Österreicher Haus zu kommen, dann in Davids Heimat Singapur.
Alle Länder zeigen sich von der besten Seite und zeigen fantastische Eindrücke!
Am NM wird es dann etwas besser mit dem anstellen und wir kommen mehr und mehr in die Länder Häuser hinein!
Wir bleiben bis 18:45 und beenden die Ausstellung mit dem Haus Australien, was wir als einen würdigen Abschluss finden, immerhin sind wir dort am längsten unterwegs gewesen!
05.05.2025 Von Osaka nach Kyoto 66km mit 210 Hm
Aus der 19. Mio Stadt mit dem Rad rauszufahren ist nicht ganz einfach!
Mit der Apple App „ Rad“ fahren wir kreuz und Quer durch die Stadt.
Große, kleine, enge Gassen alles ist dabei.
Nach einiger Zeit kommen wir an einen Fluss wo ein Radweg entlang führt!
Der wäre eh ganz nett würde der nicht ständig mit Absperrungen versehen sein.
Meistens geht es sich auf den Millimeter mit unseren breiten Packtaschen aus das wir durchkommen, oft aber auch nicht und wir müssen die Räder aufwendig darüber hiefen.
Der Radweg am Fluss wäre ca. 40km aber mit den Hindernissen geben wir nach ca. 15 km diesen Radweg auf!
Weiter geht es die S13 weiter. Hier ist wieder viel Verkehr und das zehrt etwas an den Nerven.
Mit zwei Pausen schaffen wir es nach Kyoto wo wir gegen Mittag in einem kleinen Einheimischen Restaurant wo eine alte Frau so um die 75 für uns kocht!
Bei den Tischen gibt es keine Sessel, wir sitzen im Schneidersitz und ohne Schuhe beim Mittagessen. Danach besichtigt Sissy noch einen Tempel und ich warte geduldig und passe auf die Fahrräder auf!
Um 16h checken wir für 3 Nächte in einem relativ günstigen Hotel ein!
06.07. 05.2025 in Kyoto.
300 Hm auf den Mount Inari
Etwas länger geschlafen, aber trotzdem um 7:00 auf!.
Der Vormittag vergeht mit viel Social Media Arbeit und Sissy wächst über sich hinaus und wird jeden Tag besser und schneller!
Am Nachmittag fahren wir zu einer Geisha Vorführung die uns tiefe Einblicke ins die traditionelle Kultur der Geisha / Unterhalterinnen gibt!
Für unsere westliche Lebensweise mehr als schräg zu sehen wie streng, akribisch, ernst diese Arbeit von jungen Frauen ausgeführt wird!
Die Kunst liegt einerseits im tänzerischen Ausdruck und der Anmut wie sie sich bewegt und vorstellt.
Wir spüren aber keinerlei Freude in der Darbietung, vielmehr kommt mir es als eine Art Unterwerfung der Männlichen Gesellschaft vor!
Diese traditionelle Art findet man in Japan entweder wie hier in einem Teehaus oder in streng gut situierten Herrschaftshäusern!
Am Abend treffen wir ein letztes Mal Greg und David mit denen wir noch einmal Abendessen gehen!
Die beiden sind wirklich nette Menschen und ihre spezielle Art wird uns auch lange in Erinnerung bleiben!
Um 6h klingelt der Wecker erbarmungslos und ruft erneut zur Tempelbesichtigungen auf!
Bei Lawson unten neben dem Hotel nehmen wir den herrlichen Café Latte mit einem Sandwich und etwas Obst bevor wir starten.
Mit einem Uba fahren wir zu den 1000 Orangen Shrinen.
Wir haben vorher Bilder gesehen die großartig aussahen, aber diese unglaublich vielen Bögen die alle in Orange gestrichen sind machen großen Eindruck auf glaube ich alle Besucher!
Zuerst denkt man das man sie rasch durchschreiten kann, aber wir brauchen satte 2 Stunden um diese Rundwanderung die man auch kürzer gehen könnte, ab zu wandern!
Zu erwähnen ist das es eigentlich eine Bergwanderung ist weil es ca. 300 HM über viele Stufen hinauf zum Mount Inari geht!
Das Vormittags Licht tritt oft zwischen die Orangen Bögen und plötzlich ist alles Knall Orange!
Nach dieser intensiven Besichtigung fahren wir mit dem Zug weiter zum Goldenen Tempel der im wesentlichen in einer Japanischen Teich Gartenanlage steht!
Hier sind jetzt besonders viele Leute was man verstehen kann wenn man dieses außergewöhnliche Bauwerk mit dem vielen Gold betrachtet.
Auf super schönen Wegen werden wir durch den Garten vorbei an dem Haus geleitet das früher für die Regierenden ein Versammlungsort war und auch Empfangs Zwecken diente!
Danach nicht faul wandern wir zu einer Öffentlichen Busstation wo Sissy rasch die Route zum Bambus Wald auscheckt!
Dort sehen wir einen fast reinen Bambuswald der anders als andere Wälder auf uns wirkt. Einerseits die spies geraden Hölzer welche in nur 5 Monaten ca. 15 Meter hoch werden und bei Wind wie heute laut im oberen Blattwerk rauschen, nehmen alle Sinne in Beschlag!
Danach gehen wir Essen und wieder checkt Sissy bravurös die Bussverbindungen nach Hause ins Hotel. Dabei haben wir auch Glück das die Akkus unserer Handy bis zum Hotel reichen. Ohne diese wäre ein zurückkommen sehr sehr schwierig!
08.05.2025 Von Kyoto nach Iga 73km mit 1073 Hm
Die Fahrt aus der Stadt war Nervenaufreibend und führte zu Spannungen zwischen uns!
Entschädigt wurden wir in in der Matscha Teeregion die außerordentlich schön ist, für uns aber auch besonderes Anstrengend weil ein Tunnel für Radfahrer gesperrt war und wir über enge Bergstraßen drüber mussten!
Eine Passage war sogar so steil das Sissy ihr schweres Rad hinauf schieben musste!
Im Tal fanden wir ein Teehaus das uns beste Matcha Qualität in Pulver verkaufte.
Als Mitbringsel für unsere 3 Kids
Am Abend finden wir einen super Wild Zeltplatz etwas oberhalb der Straße sogar mit einem Tisch und Hockern!
09.05.25 Von Iga nach Ise 65km mit 364Hm
Der Zeltplatz und die Nacht waren perfekt!
Da wir jetzt immer früh aufgestanden sind wachen wir auch heute schon um 5:30 auf und sind um 6:20 beim Frühstücken unter dem Geschützen Plätzchen neben unseren Zelt!
Um 6:55 stehen unsere aufgesattelten Gäule abfahrbereit unten an der Straße!
Zuerst noch viel bewaldetes Gebiet day nach und nach ins offene Land wechselt und einher geht mit mehr und mehr Verkehr!
Als wir von der 163 er auf die 23 große Hautstrasse wechseln die der Verkehr heftig und der Regen wird zusehens auch mehr
Mit einem Stopp beim Fam. Mart fahren wir bis 11:50 durch und nehmen einen Mittagslunch in einen Restaurant das auf Aal Gerichte spezialisiert ist!
Wir sind innen etwa genau so Nass wie außen, ich zumindest!
Jetzt fehlen uns noch gut 14 km nach Ise.
Wir haben Glück des es jetzt nur leicht regnet und kommen gerade noch rechtzeitig in Ise beim Hotel an das Sissy Mittags rasch gebucht hat, denn der Regen setzt nun richtig ein!
Es sind 22 Millimeter angesagt!
Checken ein und genießen eine heiße Badewanne!
10.05.25 Von Ise nach Higashiyama 55km mit 380 Hm
Vom Hotel kommen wir so gegen 8:45 weg.
Es ist von Anfang an sehr Nebelverhangen und fast mystisch.
Schon nach kurzer Fahrt geht es auf den Pazifik Rad Trail der unglaubliche 1400km immer entlang der Küste bis ganz in den Norden Japans geht!
Wir fahren aber wahrscheinlich nur so um die 200 km.
Das Wetter bleibt so trüb den ganzen Tag und am Nachmittag beginnt es sogar stark zu Nieseln.
Gegen 16h beginnen wir mit der Suche nach einem Zeltplatz und weil es so grauslich ist wollen wir einen Platz mit Unterstand finden.
Nach kurzer Suche beim fahren entdecke ich einen alten Holzstadel der verlassen und teilweise mit alten Dingen abgeräumt ist.
Aber er ist trocken und wir haben ein Dach über dem Kopf und wir denken das wir hier keinen stören!
Gegen 19h stellen wir das Zelt darin auf!
11.05.25 Von Higashimana, wilder Scheunen Zeltplatz nach Omaezaki 81 Km und 320 Hm
Der vermeintlich gute Zeltplatz in einem alten aber überdachten Stadel war dann leider eher schlecht!
Als wir im Regen ankamen war es Windstill. In der Nacht allerdings kam starker Wind auf und rundherum klapperte und scharrte es überall, sodass es schwierig war zu schlafen!
Sissy schlief so gut wie nichts, ich vielleicht einige wenige Stunden.
Dafür war das Zelt morgens trocken und rasch zum wegräumen.
Als wir gegen 7:40 wegfahren merken wir sogleich den überaus starken Rückenwind der die heutige Etappe zum Genuss machte!
Ständig zeigte der Tacho zwischen 25 und 35 km/h an.
So schaffen wir die 81 km heute in Rekordzeit um sind um 1:45 beim Hotel das Sissy gestern Abend noch rasch gebucht hat!
12.05.25 Von Omaezaki nach Miho Pine Forrest 80km und 310 Hm
Nach dem überraschend guten und reichhaltigen Frühstück kommen wir um 8:45 weg.
Es geht teilweise auf den ausgewiesenen Cycle Rad Weg dahin und dann wieder auf normalen Bundes Straßen!
Spannend wird es ab mittag wo wir dann bei den Tunnels ankommen.
Es gibt eine Umfahrung der Tunnel Serie die aus 5 Tunnels hintereinander besteht und für Radler nicht erlaubt ist!
Trotzen müssen wir zumindest durch einen sehr langen, und das Problem ist das wir vor dem Tunnel die große Straßen über Stiegen rauf Queren müssen.
Mühsam aber es geht, Auf der anderen Seite wieder runter und dann durch den langen Tunnel! Diese sind wirklich Ohrenbetäubend laut und der ist auch besonders lang.
Egal Ohren zu und durch!
Insgesamt kommen wir wieder auf 80km
Und finden am Abend einen Platz den Sissy heute Morgen im Netz entdeckt hat.
Der hat eine saubere öffentliche Toilette und eine riesige Grünfläche wo wir alleine sind und unsere Zelt aufstellen!
13.05.25 Von Miho Pine Forrest nach Fujinomia 57 km mit 710 Hm
Vom öffentlichen Freizeit Platz wo wir unser Zelt aufgestellt haben wollen wir gerade aufbrechen, als mich ein ältere Japaner anspricht, der zwar nicht Englisch kann aber sehr interessiert ist was wir vorhahaben!
Es gesellt sich seine Frau dazu die Philippinin ist und etwas Englisch kann.
Nach kurzen Erzählungen sagt ihr Mann sehr bestimmt das wir wenn wir möchten gerne zu ihnen mit nach Hause zum Frühstücken mitkommen können, völlig spontan!
Gesagt getan, 20 Minuten später sitzen wir bei ihnen zu Hause am Tisch und trinken zuerst Café mit Kuchen dann Tee mit Mochis.
Herr Mazahiro ist von Beruf Steuerberater und Frau Lorna zeigen uns stolz ihr Haus und Heim genauso die Zwei Wellensittiche Izigo und Zora die sogar aus ihren Käfigen für uns heraus dürfen!
Zum Schluss zeigt er uns noch seinen Camper Wagen, mit dem sie in ihrer Freizeit herum sausen!
Die ersten Stunden Fahrt sind heute nicht die aller schönsten weil es durch stark besiedeltes Gebiet geht und auch viel Verkehr herrscht!
Erst gegen dem frühen Nachmittag als wir die Hauptstraße verlassen und direkten Kurs auf den Mount Fuji nehmen wird es Landschaftlich ganz anders!
Es geht zwar Bergauf, anfangs nur wenig anders doch stetig, und obwohl wir wissen das der Fuji schon ständig gut zu sehen sein müsste, erlaubt er uns keinen Blick auf ihn, da die Wolken ihn noch zu sehr einhüllen!
Nach einem letzten Einkauf bei Family Mart beginnen wir mit der Suche nach einem geeigneten Zeltplatz für die kommende Nacht!
Es dauert auch nicht sehr lange und ich finde ein absolut geniales Plätzchen direkt neben einen kleinen Bächlein wo wir und ausziehen und uns den Schweiß des Tages herunter waschen!
Nach dem Zeltaufbau reißt die Bewölkung endlich auf und der Fuji zeigt sich uns in seiner vollen Pracht!
14.05.25 Von Fujinomahi nach Lake Shoji 38 km mit 702 Hm
Unser letzter Wild Campingplatz heute Nacht warmer Abstand der bis jetzt beste in Japan!
Wir haben beide erholsamen Schlaf gefunden, und am liebsten wären wir noch eine Nacht geblieben!
Trotzdem stehen wir wieder um 6:30 auf und beginnen nach einem kleinen Sandwich Frühstück mit dem Zeltabbau!
Es ist dann 7h als wir losfahren können!
Der erste Zielort sind die herrlichen Shiratzo Falls die nur 750 Meter von unseren Zeltplatz entfernt sind!
Da wir so zeitig da sind, sind die vielen Parkplätze noch alle leer und wir sind die ersten die den Weg hinunter zu den Falls gehen!
Dieser Wasserfall beeindruckt durch seine etwa 200 Meter breite halbrunde Form, von wo aus über die gesamte Abbruchkante das Wasser herunterfällt!
Es ist ein besonderer Ort und jetzt so früh am Morgen zusätzlich mit einer ganz besonderen Stimmung!
Aber obwohl wir für heute nur ca 35 km geplant haben, die aber mit mit ca. 700 Hm ansprechend werden, machen wir uns trotzdem bald auf den Weg!
Und es kommt genau so wie erwartet!
Von den Falls weg steigt die Straße ständig
Und kontinuierlich die nächsten 19 km Bergauf.
Eine Pause ergibt sich nach 30 Minuten bei den Jinwa Falls die viel kleiner sind als jene zuvor, aber trotzdem sehenswert waren.
Dann geht die langsame Fahrt in der jeden Tag wärmeren Sonne weiter!
Wir schwitzen ganz ordentlich und machen wieder einen kleinen Stopp bei einem Family Mart wo wir uns stärken!
Es ist schon erstaunlich was wir jeden Tsg bei jeder Gelegenheit in uns reinfuttern und trinken!
Das wichtigste sind immer die rund 2 Liter Flüssigkeit, wo wir darauf achten das die nicht leer werden!
Nach ca. 20km Bergauf kommt plötzlich ein Hinweis auf einen Blumengarten mit Blick auf den Fuji!
Wir biegen scharf links ein und parken unsere Gäule in mitten der Motorräder Harley Davidson und co.
Und es war es wert hereinzufahren, weil das rosafarbene Blütenmeer mit dem Fujiblick wirklich unschlagbar schön ist!
Nach etwa 30 Minuten und einigen schönen Aufnahmen fahren wir weiter!
Wenn man so verschwitzt in dieser Höhe länger verweilt wird einen schnell kalt, und so halten wir uns an unseren Plan den Lake Shoji der sehr hoch liegt bald zu erreichen!
Die Straße ist jetzt wieder voll mit Autos und leider auch mit LKWs, aber nur bis zur Passhöhe auf ca. 1000 Meter Seehöhe, dann biegen sie alle weiter auf eine Hauptstraße ab, und wir fahren in die entgegen gesetzte Richtung!
Bevor wir zur unseren Quartier fahren, machen wir noch einen Abstecher zum Kleinen Lake Tanuki runter, den wir später wieder rauffahren müssen mit seinen steilen Passagen!
Und dann passiert wieder was krasses!
Beim Lake fährt ein Auto in langsamer Fahrt auf uns zu und der Fahrer der gerade dein Fenster herablässt ruft uns zu, seit ihr die Biking_Baiers?
Es ist ein Deutsches Pärchen das uns schon seit längeren auf Instagram faolg und selber mit einem Camper in Japan unterwegs ist!
Wir plaudern etwa 30 Minuten sehr nett und können es irgendwie alle miteinander nicht fassen uns getroffen zu haben!
Dann fahren wir die letzten 10 km zum alt ehrwürdigen Hotel wo es keinen Lift gibt in den 4 Stock aber dafür ein überaus freundliches Personal!
Wir werden mit Sauna und Onsen verwöhnt und genießen das typisch Japanische Riokan!
15.05.25 Von Shoji nach Yamanaka See 41km mit 420 Hm
Das altehrwürdige Hotel am See mit direktem Blick auf den Fuji war toll, zwar einfach aber das Personal war umwerfend freundlich!
Gleich beim wegfahren treffen wir einen Japaner Namens Jakai mit dem wir länger plaudern und den wir dann am Tag noch 1-2 mal wiedersehen!
Heute ist der Fuji die ganze Zeit an unserer Seite und immer gut zu sehen.
Je weiter wir links um ihn herum fahren, desto mehr Schnee zeigt er uns.
Es ist ein herrlicher Radtag wo wir alle 5 Minuten noch ein Foto und noch ein Foto oder Video von dem Majestätischen Berg machen weiß so schön ist!
Am Vormittag erreichen wir dann die Chureito Pagoda am See von wo aus wir einen fantastischen Blick auf den Fuji haben, inkl. der Pagode und den Shrine Bogen!
Am Weg kommen wir heute auch noch am Oishi Park vorbei der wieder mit vielen herrlich leuchtenden Blumen inkl. Fuji Blick uns nur staunen lässt!
Am Nachmittag erreichen wir dann unser heutiges Ziel den Yamanaka See wo wir schnell ein nettes Zeltplätzen finden!
16.05.25 Von Yamanaka nach Hakone 50km 810Hm
Der wilde Zeltplatz etwas oberhalb von der Straße war wirklich super.
Sissy hat leider nicht so gut geschlafen, ich dagegen schon.
Abend war es dann urplötzlich als die Sonne weg war total kalt, Sodas wir alles anziehen mussten was wir an warmen Sachen mithatten.
Am frühen Morgen zeigt sich der Mount Fuji im weichen Morgenlicht von seiner besten Schneebedeckten Seite.
Ich weiß nicht wie oft wir in den letzten Tagen hoch gesehen haben und dachten. day ist jetzt aber der bis jetzt schönste Anblick.
Weil wir gleich direkt beim See sind nützten wir das gute Licht noch für einige Aufnahmen auch mit unseren Rädern.
Nach einenm kurzen Kaffee Frühstück bei Seven Eleven am See machen wir uns auf den Weg!
Gleich nach dem See führt uns die Straße auf den Kagoska Pass hinauf!
Der Anstieg ist nur mehr etwa 200 weil Höhenmeter weil wir gestern schon einen Großteil an Höhenmeter gemacht haben!
Von der Passhöhe geht es dann in einer Atemberaubend schönen 16 km langen Abfahrt hinunter ins Tal.
Wir sind uns einig das diese Bergabfahrt zu den 5 schönsten auf der Tour zählt.
Kaum haben wir die Euphorie der Abfahrt bejubelt, geht es sogleich die nächste Passstraße hinauf!
Zuerst dachten wir es wird nicht so wild werden, aber da haben wir uns gehörig getäuscht.
Der Anstieg mit über 600 Höhenmeter immer so zwischen 6% und 12% fordern uns richtig heraus, vor allem der letzte Schlussteil war ziemlich steil.
Wir bleiben nicht lange auf der Passhöhe, weil es sehr kühl ist und leichter Wind geht der uns rasch ab fröstelt!
Also rasch was trockenes Übergezogen und wieder genießen wir eine tolle Abfahrt ins Tal!
In Hanoke angekommen sind unsere Finger eiskalt und klamm vom vielen Bremsen.
Weil es 13:30 ist gehen wir in ein typisches Japanisches Restaurant Mittagessen.
Das letzte Stück zu unseren Airbnb Quartier geht es dann nochmals unerwartet länger sehr steil Bergauf.
Das Hostel ist einfach aber das Abendessen mit den anderen Gästen in Japanischer Kleidung beim gemeinsamen Grillen war dann schon etwas besonderes!
17.05.25 Regentag in Hakone mit Onsen und Sauna
Der Tag beginnt mit leichten Regen und wird schon am späten Vormittag stärker.
Als wir das Stück zum Onsen und Fam Freizeit Wasserpark zu Fuß hochgehen beginnt es so richtig zu Regnen!
Wie überall sind Frauen und Männer strikt getrennt und so haben wir jeder für 3 Stunden Zeit für uns selbst!
Die Saunen sind okay wenngleich absolut nicht vergleichbar mit Österreichischen.
Beim Heim gehen nicht der Regen Orkanartige Züge an und trotz Regenschirm und Regen Bekleidung sind wir in kurzer Zeit total Nass.
18.05.25 Von Hakone Hostel nach Izunagaoka 43km mit 690 Hm
Kommen gegen 10h weg und irren zuerst etwas herum und entscheiden uns nach einer überaus heftige Steilen Passage die wir schieben doch für die Autoroute!
Oft sind die Radrouten die besseren dieses Mal jedoch nicht!
Wir müssen gleich zu Beginn alles an Kraft mobilisieren und die starken Steigungen zu bewältigen.
Danach geht es kontinuierlich nicht mehr so steil lang den Berg hoch!
Gestern hat es den ganzen Tag geschüttet und weil es heroben schon kälter ist fahren wir ca. 2,5Stunden im dichten Nebel.
Wenn der Wind die Nebelfetzen daher treibt wirkt das richtig müstisch.
Weil der Nebel so dicht ist sind wir nach kurzer Zeit ziemlich Nass.
Oben angekommen ziehen wir uns eine Jacke über und wie letztens geht es fast 900 Höhenmeter den Berg hinunter.
Gut das wir gestern bei Sissys Rad die vorderen Scheibenbremsbacken erneuert haben.
Unten im Tal sind unsere Finger wieder total klamm von kühlen Wind und vielen Bremsen!
Da es eh 14:30 ist und wir noch nicht Mittagessen waren gehen wir in ein klassisches Japanisches Lokal Essen!
Es gibt ein Menu mit Suppe, Aal und Gemüse und einem Bier - herrlich!
Als wir dann weiterfahren sehe ich auf der Straßenseite einen grösseren Friseur Laden, wo wir spontan uns beide die Haare schneiden lassen!
Danach sind wir noch ca. 1St. geradelt ehe ich wieder einen guten Zeltplatz für uns ausfindig machte.
Schön im Bambuswald gelegen mit gegenüberliegenden Japanischen Fiedhof!
19.05.25 vom Tausendfüssler Zeltplatz nach Heda 42km mit 660km
Der Wilde Zeltplatz war durchaus okay, obwohl er nur 20 Meter vom Ortsfriedhof aber schon im angrenzenden Bambuswald lag!
Was uns aber unvergesslich bleiben wird ist der Umstand das einerseits schon beim Abendlichen Zeltaufbau Unmengen an aggressiven Gelsen uns das Leben schwer machten und uns schon nach kurzer Zeit ins Zelt zwangen!
Was dann aber wirklich schräg war ist die Tatsache das es irgendwie beim einräumen ( wahrscheinlich der Luftmatratzen ) 2 - 15cm lange Tausendfüssler unabsichtlich ins Zelt schafften!
Einige Male sind wir in der Nacht wach geworden weil wir kurz irgendetwas gespürt haben aber nichts sehen konnten!
Früh morgens als es hell wurde entdeckten wir dann die speziellen Tierchen.
Am Abend haben wir dann erfahren das es eine Art in Japan gibt die Menschen sehr schmerzhafte Bisse zufügen kann.
Ob das unsere waren wissen wir nicht!
Der Tag begann ebenso mit der Gelsenplage, und wir beeilten uns deshalb das Zelt schnell abzubauen um rasch wegzukommen.
Trotzdem bekamen wir jeder etwa 10 Gelsen Stiche ab.
Ansonsten verlief der Tag relativ Gemütlich weil wir nichts vorgebucht hatten und auch nicht riesig weit fahren wollten!
Trotzdem waren es dann aber über 600 Hm und 40 km.
20.05.25 Ein Ruhetag in Heda weil wir noch viel Zeit haben aber nur mehr wenige KM nach Tokyo haben!
Ein relax Tag, obwohl wir durchaus fleißig waren.
Sissy hat alle wichtigen Unterkünfte in Tokio Stadt und beim Flughafen gebucht!
Ich habe den Rädern ein Service verpasst, und gemeinsam haben wir das Zelt und unsere Taschen gereinigt und neu geordnet!
Außerdem, weil in 2 Tagen eine längere Schlechtwetter Phase kommt, haben wir die Halbinsel Tour vor etwas abzukürzen um nicht unnötig in Nebel und Regen wieder über alle Berge zu müssen!
Am Abend waren wir in einem überaus typischen Lokal wo sich nur wenige Touristen her verirren werden!
Es war köstlich!
21.05.25 Wir verlassen Heda und das nette Zimmer mit Blick auf den Hafen. 60 Km. - 980 Hm
Das Quartier mit Hafenblick war wirklich fein.
Weil wir heute aber um die 1000 Hm zu fahren haben sind wir schon um 7:45 aufgebrochen. Wir mussten wieder einmal wegen des nahenden Schlechtwetters ( 4 Tage Regen ab morgen ) unsere Tour kurzfristig ändern.
Statt die Halbinsel fertig auszufahren, radeln wir ca. 40 km zurück und überqueren dann am kürzesten Weg allerdings über den Atamipass die Halbinsel nach Atami!
Wir keine Lust auf mehrere Rad Regentage mit Nebel und all den Widrigkeiten!
Der Tag beginnt sehr anstrengend mit gleich mehreren harten Anstiegen.
Aber unsere Kondition hat sich in letzter Zeit mit den vielen Bergen stark verbessert, Sodas uns die Anstiege zwar weh tun aber nicht zerstören. Heißt, schon nach wenigen Minuten Rasten wenn es arg ist, erholt sich unsere Muskulatur und es geht ohne Probleme weiter.
So schaffen wir diesen Harten Tag sehr gut und sind schon um 13:30 in Atami, wo wir eigentlich mit 2Tages Etappen gerechnet hatten!
Sissy bucht uns das Quartier auch noch für diese Nacht, die morgige hat sie gestern gebucht. Zum Glück ist die Nacht noch frei!
Ein kleiner Albtraum ist allerdings diese Quartier zu finden, zumal uns das Navi komplett irre leitet und wir die Räder mit Gepäck an einer Stelle lange steile Stiegen hinunter tragen müssen!
Dann hält uns auch noch die Polizei auf weil wir über diese steile Stiegen plötzlich auf einer Schnellstraße gelandet sind!
Der war aber total verständnisvoll und hat uns sogar den Weg zum Quartier an Handy gezeigt!
Der Check in ist oft die größte Herausforderung des Tages, aber Sissy ist kein Code zu schwer, keine Umstände zu schwierig nur ein wenig Nerven lassen wir dabei!
Ich übernehme oft das grobe und schwere, Sissy knackt alle Codes!
22.-25.05.25 In Atami wegen Schlechtwetter.
Die 4 Tage waren rein der Erholung, respektive dem nahenden schlecht Wetter geschuldet!
Gerne wären wir die Izu Halbinsel fertig gefahren aber im strömenden Regen ist day auch nicht so lustig!
Egal, die paar Tage haben wir wirklich relaxt, gelesen. Onsen besucht, in der Stadt spazierieren gewesen, und Social Media gemacht!
Alles in allem war es sehr angenehm. Die unglaublichen Regenmengen sind dann zwar nicht gekommen, aber wer weiß das schon im Vorhinein.
Es bleibt jedenfalls die Tatsache das einem nach 4 Tagen die Bewegung, das Radfahren echt fehlt und wir uns auf ein weiterfahren morgen schon wieder freuen!
26.05.25 Von Atami nach Kamakura 68 km mit 390 Hm
Es war gut nach 4 Tagen in Atami wieder wegzukommen, nicht weil es dort nicht schlecht war, aber 4 Tage passiv wegen Schlechtwetter die Zeit totschlagen zu müssen und die damit einhergehende Bewegungsarmut machen einem irgendwann unrund.
Darum fühlte es sich auch gleich fantastisch an als wir losgefahren sind.
Obwohl es keinen besonderes guten Wind gibt heute für uns kommen wir sehr zügig voran.
Es fällt uns schon immer wieder auf das wenn wir 1 Woche oder auch länger ohne Pause fahren das wir dann insgesamt langsamer werden, nicht von den KM oder HM, wir brauchen dann einfach etwas länger.
So merken wir heute wie gut ausgerastet und kräftig wie heute sind!
Am Ende haben wir 2 kurze Stopps gemacht und sind überhaupt nicht müde!
Kurz vor Kamakura hat Sissy plötzlich mit ihren rechten Pedal ein Problem!
Offensichtlich ist Sand ( Australien ) in das Pedal wo es festgeschraubt ist gekommen.
Aber nun lässt sich dieses Pedal obwohl es eigentlich noch angeschraubt ist seitlich wegziehen und es dreht sich auch nicht mehr richtig!
Weil es noch zu fahren geht und wir da jetzt eh selber Nix machen können, fahren wir die letzten 10 km noch nach Kamakura!
Nachdem wir eingecheckt haben besuchen wir den einzigen Fahrradhändler und müssen leider feststellen das er nichts brauchbares lagernd hat.
Er müsste es bestellen aber bis es da ist sind wir schon in Tokyo!
Also werden wir so noch bis Tokyo fahren müssen!
27.-28.05.25 2 Tage in Kamakura 23km mit 250 Hm
Das Hostel ist eigentlich perfekt. Es ist alles da im kleinen Zimmer mit Dusche und WC.
So können wir die Zeit super genießen.
Wir sehen uns den Big Buddha an und die riesig lange Kirschbaumallee die zu dem Heiligtum führt!
Am 2 Tag widmen wir uns der Suche nache neuen Pedalen für Sissys Rad.
Es ist aber schwierig, das erste Geschäft hat dann doch zu. Im 2 bekommen wir gar nichts was passt. Im 3 bekommen wir dann zumindest Pedale mit denen Sissy zumindest gut nach Tokyo kommt.
Für die die wir brauchen müssten sie zuerst eine Bestellung machen mit 5 Tagen Lieferzeit.
Zu lange für uns, fahren ja morgen schon nach Tokyo, und hoffen dann dort in größeren Radgeschäften fündig zu werden.
Bein zurückfahren nach Kamakura besuchen wir noch einen Bambuswald und gehen am Nachmittag für einige Stunden an den Strand und genießen die Sonne!
29.05.25 Von Kamakura nach Tokyo 71km mit 505Hm
Punkt 8h sind wir on the Raod again.
Zuerst fahren wir ein Stück zurück das wir gestern schon gefahren sind, es sind einige Anstiege dabei!
Danach kommen wir in den ersten Stadtteil wo wir ein Radgeschäft ansteuern, aber wir haben übersehen das dieses Geschäft am Mittwoch Ruhetag hat!
Wir fahren weiter Richtung Tokyo. Zuerst durchfahren wir Yokohama wo uns eine Doppelmayer Gondel Liftanlage überrascht die Quer durch die Stadt verläuft!
Auch hier stehen wir vor einen Radshop, er hat offen aber nichts für uns, weder passende Pedale für Sissys Rad noch Radkartons.
Dann erreichen wir Kawasaki!
Selbes Bild wie vorher, nichts für uns dabei in diesen Radgeschäften!
Unsere Hoffnung liegt jetzt in Tokyo wo es größere Radgeschäfte gibt!
Gegen Mittag erreichen wir den Stadtrand Tokyos und das erste größere Trek Radgeschäft!
Dort bekommen wir zumindest für Sissys Rad neue Klipp Pedale, leere Radkartons für unsere Räder jedoch nicht!
Nach vier Versuchen geben wir für heute die Suche auf und fahren zum Wahrzeichen von Tokyo dem Tokyo Tower!
Der ist zwar einigermaßen hoch, ist dem Eiffelturm sehr ähnlich, jedoch nicht annähernd son elegant schön!
Trotzdem machen wir einige Erinnerungs Fotos
und fahren dann weiter zur Shabuja Crossing.
Gerade als wir zu dieser Kreuzung kommen fällt mit beim anbremsen zur Kreuzung der Insta 360 Stab von dessen Halterung unerwartet auf die Straße in fällt genau auf die Linse von der Kamera!
Wir gehen davon aus das die Kamera kaputt sein wird!
Ärgerlich aber nicht zu ändern.
Wir erleben die berühmte Kreuzung am späten Nachmittag. Es sind viele Hunderte Menschen an der Kreuzung und wenn es Grün wird laufen alle wie in einem Ameisenhaufen kreuz und Quer!
Eine ganze Weile sehen wir uns dieses Spektakel an bevor wir uns zum Hotel aufmachen und einchecken!
30.-31.05.25 Zwei Tage im Tokyo Stay Hotel, Nebengebäude!
Wir haben ein kleines Zimmer im 6 Stock. Es hat einen kleinen Balkon und ein Bad.
Da wir hier noch 2 Tage dazu gebucht haben müssen wir einmal im Hotel kurz umziehen.
Das gute an dem Zimmer ist der Balkon wo wir unerlaubter Weise die Räder mit dem Lift in den 6 Stock bringen und in unseren Zimmer am Balkon stellen können.
Eine Hotelgarage gibt es nicht, nur einen Bike Park gibt es den wir später eh noch brauchen werden.
In den beiden Tagen steht die Suche nach Radboxen für den bevorstehenden Flug nach Hawaii am Programm.
Was sich Anfangs echt schwierig gestaltet weil es nur sehr kleine Bixen hauptsächlich für Kinderräder gibt!
Aber der entscheidende Tipp kommt von Greg und David die auch nach Boxen suchen und einen Trek Bike Shop wissen wo es angeblich größere Boxen geben soll!
Wir treffen die beiden direkt beim Radgeschäft und nach kurzer Zeit sind wir alle 4 glücklich Boxen ergattert zu haben.
Besser noch als gedacht weil das Geschäft und die Räder auch gleich zerlegt und verpackt!
Es ist durchaus leistbar. Für beide Räder zahlen wir 156.- Euro / 26.000 Yen.
Sehr erleichtert verlassen wir das Geschäft und gehen ein allerletztes Mal gemeinsam Essen!
Nach der herzlichen Verabschiedung schlendern wir in Tokyo City herum, besuchen einen Manga Store,, beobachten die 3D Katze an der shibuja Kreuzung und besuchen ein, zwei Kaffee Häuser!
Die Shebuja Crossing ist schon einzigartig. Von allen Seiten überqueren gleichzeitig Hundete Menschen auch diagonal die Kreuzung wenn es Grün wird!
Am ersten Tag haben wir sie mit den Räder überquert und das war schon sehr Eindrucksvoll!
01.-06.05. im Tokyo Stay Hotel Hauptgebäude!
Eigentlich hätten wir gar nicht so viel Zeit für Tokyo gehabt, aber durch das schlechte Wetter auf der Izu Halbinsel sind wir um 4 Tage früher als geplant in dieser riesigen Stadt!
Sissy hat aber eine lange Liste von Sehenswürdigkeiten die wir uns der Reihe nach ansehen!
Dazu zählt ein fast täglicher Besuch der Shibuja Kreuzung, die belebten Straßen von Akeshita, das Weltgrößte Elektronik Geschäft sehen wir uns auch an.
9 Stockwerke hoch und irre Groß mit aber tausenden von Leuten.
Dann besonders interessant ein Gebiet wo es ganz viel Gaming gibt, das uns aber in kürzester Zeit aber viel zu Laut ist!
An einem anderen Tag besuchen wir das Metropoliten Gouvernement Building wo wir in den 45 Stock ( 210 Meter ) fahren und uns Tokyo bei Nacht von oben ansehen!
Sehr beeindruckend dieser 360Grad Blick.
Anschließend sehen wir am selben Gebäude eine auch sehr eindrucksvolle Lichtershow die ca 20 Mon dauert!
Einen Tag regnet es in Strömen und wir machen jeder das was er will und treffen uns am Späten NM wieder zum Abendessen.
Das Angebot an den unterschiedlichsten Restaurants ist riesig und wir nützen es voll aus und gehen jeden Tag lecker Abendessen!
Am Vorletzten Tag hat Sissy Karten in einem Tanztheater online vorbestellt und es ist wirklich sehr interessant und erzählt in 2 Tanzgeschichten die Japanische Tradition und Kultur!
Vorher waren wir noch fast den ganzen NM im Team lab Borderless Mori Digital Art Museum wo es eine Vielzahl an spannenden Digitalen Kunstprojektionen gibt die einem zum Stsunen bringen!
Diese Stadt hat so viele Facetten das man vermutlich sehr sehr viel Zeit benötigen würde um das wichtigste zu sehen!
Am letzte Tag im Zentrum besuchen wir noch ein Roboter Lokal wo wir von einem eigenen Tischroboter unterhalten werden der nach kurzer Zeit voll auf Sissy fixiert ist weil sie sich intensiv mit ihm unterhält, was in etwa genauso ist wie überall sonst such hahaha!
07.-08.25 Flughafen Booking Quartier für die letzten zwei Tage in Japan
Schon der Taxifahrer hat Probleme die äußerst schwierige Zufahrt zum Quartier zu finden.
Als er uns dann am vermeintlichen Ankunftsort aussteigen lässt, müssen wir das verwinkelte Gässchen mit dem Haus erst finden.
Schwierig mit 10 Gepäckstücken und 2 übergroßen sperrigen Radboxen.
Nach einiger Suche finden wir das Haus.
Es schaut eher wild aus und noch bevor wir ins Haus eintreten stechen uns mindestens 10 Moskitos in Arme un Beine.
Das Haus ist sehr einfach und spartanisch.
Das wussten wir und stört uns auch nicht zumal es sehr viel Platz hat, auch für unsere großen Rad Boxen.
Ganz in der Nähe gibt es mehrere Lebensmittel Geschäfte was auch Vorteilhaft ist.
Es gibt nur einen einzige Sache die sich am 2 Tag als problematisch herausstellen sollte und das ist die Tatsache das es kein WLAN gibt im Haus!
Normalerweise auch kein Problem wenn man genug Datenvolumen hat!
Aber dann spitzt sich die Situation dramatisch zu weil wir plötzlich unser Arolo Datenpaket nicht neu Aufladen können.
Es lässt sich zwar kaufen, aber nicht installieren.
Inzwischen ist Sissys Handy total ohne Verbindung und meines auch jeden Moment.
Jetzt erst sehen wir wie erledigt man ohne Handy ist; keine Navigation in einer komplizierten Stadt, kein Taxi das man rufen kann etc. etc.
In der Hoffnung irgendwo ein freies WLAN zu finden laufen wir in der Stadt herum und finden einen convince Store wo wir Netz haben und versuchen das Datenpaket bei Sissys Handy zu installieren.
Es scheint aber nicht zu funktionieren.
Wir überlegen irgendwie die 6 Kilometer zum Flughafen zu kommen um dort eventuell an eine Simkarte zu kommen!
Ohne Handy kein Flug mehr möglich.
Relativ verzweifelt finden wir zum Glpck noch zurück zum Haus und überlegen was wir noch tun können.
Bei einer Überprüfung des Handy sehen wir aber dann Gottseidank das der Instalations Versuch dann im Store doch erfolgreich war und die Spannung in unseren Körpern weicht einer großen Erleichterung!
Nun können wir uns ans Finale Packen machen und genießen noch die Küche wo wir uns jeden Tag leckeres Essen kochen.
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Unsere Arbeit ist unsere Leidenschaft und ein positiver Antrieb für jeden neuen Tag. Sie bringt uns dazu, Herausforderung als Chance zu verstehen und neue Ziele zu erreichen.