09.06.25 Flug nach Hawaii
Ein Uber XXL bringt uns zum Flughafen.
Da wir um 12 h vom Quartier raus mussten sind wir bis zum Abflug 9 St. am Flughafen.
Zu unserer großen Überraschung kosteten die 2 Radkartons für die 2 Langen Flüge nur 60.- Euro zusammen.
Unglaublich in Österreich bezahlten wir 1526.- Euro. Haben allerdings nach 8 Monaten und harten Verhandlungen 1100.- zurückbekommen.
Kurios war die Tatsache das wir am MO. Um 21:30 Abends weggeflogen sind und am Mo. Früh um 9:20 am selben Tag aber angekommen.
Heute sind wir jünger geworden!
Alles lief pünktlich ab und wir nahmen ein Taxi auf Big Island das uns zur vermeintlich richtigen Adresse brachte!
Allerdings gibt es kurioserweise eine 2 genau gleiche Adresse aber mit Circle im Anhang!
Das Taxi war weg und wir mussten alle unsere Sachen noch 1 Km zum richtigen Quartier tragen. Waren Schweiß gebadet weil 28 Grad und feucht schwühl!
10.06.25 Der erste Radtag in Hawaii auf Big Island 61km und 1025 HM
Wir kommen vom Quartier beim Katerina spät weg. Zeitverschiebung und Jetlag lassen grüßen!
So ist es 10:30 als wir starten!
Die ersten 10 km rollen schön dahin aber wir merken schon die heftige Hitze und Schwüle!
Im ersten großen Ort decken wir uns mit reichlich Lebensmittel ein um Sissy kauft sich eine Simkarte mit Tel. Nr.
Ab dort geht es aber unerwarteter Weise über Tausend HM bergauf und die Schwüle Hitze macht sich mit den Jetleg stark bemerkbar bei mir, Sissy geht es besser!
Letztendlich schaffen wir die 60km und
1025 Hm. Mein Salzhaushaltvwsr aufgebraucht und ich hatte Krämpfe zum Schluss!
Leider war der erste Campingplatz wieder ganz unten am Meer. So mussten wir alles hinunter fahren und morgen ganz viel wieder rauf!
Entschädigt wurden wir mit einem sensationellen Sonnenuntergang am Campingplatz direkt am Meer!
11.06.25 vom ersten Campground der so steil zum runter und rauffahren war nach Wellington Beach Park. Gesamt 71 Km mit 976 HM
Die Nacht am Standcampingplatz war ruhig und erholsam. Am Abend erlebten wir noch den wohl imposantesten Sonnenuntergang ever.
Der Start war mächtig heftig. Mit kalter Muskulatur ging’s ohne aufzuwärmen sofort 250 Höhenmeter sehr steil Bergauf mit Passagen wo es knapp vor dem absteigen war!
Auf der Hauptstraße angekommen ging’s ständig auf und ab. Eine tolle Überraschung hält die Natur mit vollreifen Mango Bäumen für uns bereit. Wir brauchen sie nur vom Straßenrand aufsammeln und verspeisen.
Zudem füllen wir sie in unsere Radtaschen so viel reingeht!
Nach etwa 50km erreichen wir einen kleinen Ort wo es die letzte größere Versorgung für die nächsten 2 Tage gibt!
Es wird eingekauft das wir die Taschen mit den vielen Essen und trinken kaum mehr zubringen.
Der Tag fordert uns ordentlich nicht nur wegen der vielen HM, sondern wegen der großen Hitze die wir noch nicht gewöhnt sind!
Die letzten 20 km geht aber Bergab und wir erreichen den nächsten Campground am Wellington Beach!
Nachdem wir uns eingerichtet haben lernen wir Lorenzo und Linda kennen die uns ganz viele Tipps geben!
Und dann passiert etwas unglaubliches!
Während wir Abendessen sehen wir plötzlich aus der Entfernung den Vulkan Kilauea ausbrechen und die mächtig orange Rote Lava in die Höhe fliegen.
Vielleicht eine halbe Stunde später setzt dein Aschenregen ein und wir müssen alles weg und ins Zelt räumen weil alles gleich schwarz mit feinen Glasartigen Staubkörnchen ist!
Lorenzo der schon 6 Monate hier lebt zeigt uns über YouTube Bilder von der Webcam die den Vulkan rund um die Uhr beobachtet!
Alle sind rundherum etwas aufgeregt und viele wollen mit dem Auto hochfahren um es aus der Nähe zu zu sehen!
Leider sind alle Autos voll und wir können nirgends mitfahren!
So beobachten wir aus der Entfernung das Naturschauspiel!
12.06.25 Von Wellington Beach nach Vulkano Kilauea National Park 60km mit 1450 HM
In der Nacht hat es geregnet und als wir aufstehen ist alles total Nass.
Schon befürchten wir einen schwierigen Regentag vor uns zu haben, aber schon noch beim Frühstücken klart es auf und die Sonne bricht durch!
Es ist 8:45 als wir den Campingplatz verlassen!
Wir wissen das heute der mit Sicherheit anstrengendste Radtag überhaupt auf uns wartet!
Weil es von jetzt weg bis zum Vulkan oben keine Versorgungsmöglichkeit mehr gibt müssen wir den Vulkan Pass in einem Tag schaffen!
Die Sonne brennt unerbittlich vom Himmel und außer die ersten 5 KM geht es ständig die 56 Km Bergauf ohne Kehren spiessgerade hoch!
Die Amis sind ganz andere Autofahrer als die Japaner.
Es wir gepresst was das Zeug hält, die Suto sind laut und oft schreien sie aus den vorbeifahrenden Autos heraus oder Hupen um uns anzufeuern!
Mit insgesamt 4 oder 5 kurzen Pausen schaffen wir den Pass. Obwohl wir uns mehrere Male eingecremt haben ziehen wir einen heftigen Sonnenbrand auf!
Oben angekommen müssen wir sogar ca 1 km zurückfahren weil wir die Eifahrt zum Campingplatz übersehen haben!
Duschen gibt es hier leider nicht, ein Handwaschbecken schon und das genügt uns auch um uns einigermaßen sauber zu kriegen!
13.06.25 Vom Campground Vulkano zum Vulkano House im NP und zum Quartier 15km und 100Hm
Nach der gestrigen Ankunft am Campingplatz nahe des Vulkans, es war so gegen 16h stellen wir rasch noch das Zelt auf verstauen alles und wollen so rasch als möglich zum Kraterrand.
Es gibt eine Trail, laut Karte die kürzeste Verbindung. Ob er mit dem Rad auch zu befahren ist wissen wir nicht, aber ohne Gepäck probieren wir es einfach!
Teilweise müssen wir Passagen schieben anderes können wir fahren
Angekommen können wir bis zum Lookout vorfahren.
Sofort überwältigt uns der imposante Eindruck des frisch eruptiven Kraters.
Überall raucht und dampft es, und die Dimension des etwa 2km entfernten Kraterzentum und der Kaldera sind gewaltig!
Wir gehen zu den anderen nahen Lookouts und warten bis es dunkel wird. Erst jetzt kann man im Kraterbecken Reste der abkühlenden Orangen Lava sehen.
2018 war der letzte ganz große Ausbruch wo danach der Kraterboden in sich eingestürzt ist!
Beim zurückfahren beginnt es leicht zu regnen.
Wir schlafen schlafen am nächsten Morgen aus und räumen nach dem Frühstücken gemütlich alles weg.
Gegen 11h fahren wir weg zum Visitor Zentrum wo wir es uns im Vulkano Haus das ganz am Entfernten Kraterrand steht für einige Stunden gemütlich machen.
Ausgiebig beobachten wir die Szenrie und eine nette Dame die das angeschlosse Café leitet, zeigt uns Bilder und Videos vom Ausbruch vor genau 2 Tagen!
Danach gerade als wir uns aufmachen um ins vorgebuchte Quartier zu fahren beginnt es leicht zu regnen.
Aber es ist nur wenige KM und die meiste Zeit geht’s davon Bergab
Wir finden die Unterkunft gleich beziehen das Zimmer und nehmen die ersehnte Dusche die uns gleich wieder wie neu geboren fühlen lässt
Nach kurzer Rast, Tafel wir zurück ins Zentrum zum einkaufen, immerhin sind wir 3 Nächte hier!
14. und 15.06. im Vulkano National Park 23 km und 360 Hm am 14.06.
Nach dem Rekord Radtag bzgl. der HM schlafen wir uns mal ordentlich aus!
Das Quartier hier in Vulkano NP ist absolut alt ehrwürdig und gefällt uns auf Anhieb!
Es hat wirklich charm, hat einen Kaminofen im Wohnzimmer, eine super ausgestattete Küche,
ein super gutes Zimmer, rundum so wie wir es gerne haben!
Nach dem Frühstücken, besuchen wir nochmals den NP mit den Rädern ohne Gepäck.
Stassy die Café Dame hat uns den Tipp gegeben den Kiki Trail mit den Tube Krater zu machen und das wollen wir natürlich nicht auslassen!
Die Räder parken wir beim Vulkano Haus mit doppelter Absperr Sicherungen!
Der Trsil ist 8km lang und führt uns zuerst zum Tube Hohle. Hier ist vor 550 Jahren nach einem größeren Ausbruch die Lava durch den Berg geflossen und hat einen Runden Unterirdischen Tunnen geschaffen der auf seiner ganzen Länge beleuchtet ist!
Wirklich sehr beeindruckend wenn man sich vorstellen das dies die Natur selbst so erschaffen hat!
Danach führt uns der Weg hinunter in den alten Kratersee vom Ausbruch 1959 der sehr heftig für dieses Gebiet war!
Die Dimensionen sind gigantisch als wir unten auf der erkalteten Lavakruste herumspazieren!
Obwohl es 65 Jahre her ist spürt man immer nach die Wärme auf der Lavakruste!
Dieser Vulkanische Bereich ist der Weltweit best Dokumentierte und überwachte Vulkan der Erde!
Die Eindrücke und die müstik die diese Wanderung für uns bereithält ist nur schwer zu beschreiben!
Nach insgesamt 3 Stunden haben wir alles durchwandert und kehren zum Vulkano Nationalhaus zurück!
Beim nach Hausefahren zu Quartier kaufen wir noch Steaks und Gemüse ein und bereiten uns ein herrliches Abendessen zu!
Am 15. ist Planungstag.
Wir buchen diverse Campgrounds und anderes!
16.06.25 Von Vulkano nach Loupahoehohe 105 km mit 980Hm
Zuerst geht es 43 km nur Berab ohne einmal bremsen zu müssen!
Wir haben heftigen Gegenwind, sind aber trotzdem in 1 Stunde unten in Hilo!
Vor Hilo setzt heftiger Verkehr ein, die Strsssen werden 4 Spurig und die Autos sind sehr Laut!
Am Ende von Hilo Stadt nehmen wir einen Kaffee!
Jetzt geht es ins Gebirge, und herunten am Meer ist es wieder drückend Heiß!
Aber wir wissen das jetzt um die 1000 HM auf uns warten!
Es gibt 2 Sehenswerte Wasserfälle hier in der Gegend. Wir entscheiden und den Größten zu besuchen. Was heißt ab jetzt geht es rauf zu den Kakafalls, also 450 Hm am Stück!
Fast oben angekommen gibt es einen Früchte Stand mit kalten Kokusnüsssen.
Natürlich gönnen wir uns jeder eine und löffeln auch das herrliche Mark heraus was gleich u der Mittagessen ist!
Dann am Parkplatz sperren wir wie immer unsere Röder zusammen und wandern das kleine Stück zum Wasserfall!
Er ist wirklich Atemberaubend schön und eigentlich der höchste den wir bis jetzt gesehen haben!
135 Meter stützt das Flusswasser in die Tiefe!
Jetzt sind es nochmals 450 Hm zu Campingplatz. Am Weg finden wir noch vollreife Mongos die der Überreife Baum fallen lässt!
Wir laben uns genüsslich daran und erreichen gegen 15:30 einen kleinen Ort kurz vor dem Campingplatz wir wir im einzigen Lebensmittel Geschäft für 2 Tsge einkaufen bevor wir am Campingplatz einchecken und das Zelt für die kommende Nacht aufstellen!
17.06.25. Am Campingplatz von Laupohoehohe
Wir nehmen uns einen relax Tag der aber einen relax Tag, def aber keiner wird weil bei Sissys Rad die hinter Bremsklammer gebrochen ist.
Wir bauen etwas altes aber intakes ein,
Leider rinnt etwas Bremsflüssigkeit aus und die hintere Bremse geht nur mehr wenig.
Zu allem Überdruss geht nach dem Einbau der neuen, alten Bremsbacken der Vorletzte und letzte Gang bei Sissy Rad nicht mehr hinein,
Was eine kleine Katastrophe ist weil wir morgen in die Berge müssen und 1200 Hm zu bewältigen haben!
Ich Scheibe unseren Ausstatter Poldi Kalteis ein WhatsApp und schildere ihm das Problem.
Umgehend bekommen wir die entscheidenden Tipps um das Problem zu lösen!
Das ist echtes Service rasch und unkompliziert auf die andere Seite der Kugel! - Danke Poldi
Eben das beste Radgeschäft in Österreich!
18.06.25 Vom Campingplatz Lsupohohehohe nach Spenser Campground auf der anderen Seite des Vulkankegels! 1220 HM und 72km
+ 2 Badetage 19. 20.06 in Spenser
Gottseidank haben wir mit Poldi Kalteis Hilfe das Schaltproblem lösen können!
Nach einem kräftigen Frühstück um 6:45 packen wir alles zusammen!
Leider hat es zu regnen begonnen und so müssen wir alles rinn nass einpacken!
Das lieben wir gar nicht, lässt sich aber nicht ändern!
Um 7:45 sind wir schon in der Auffahrt zur Hauptstraße!
Die ersten 30 km ist es dann trocken
Unser erster Stopp ist ein alter vergammelter Markt wo wir aber Wasser, Cola und Mangobrot einkaufen, welches wir sn Steinbankerl verschmausen!
In der Nähe gibt es ein genauso altes Café in dem wir kurz darauf unseren verspäteten Frühstücks Café einnehmen!
Jetzt beginnt es zu regnen und unablässig nimmt uns der Berg in Beschlag!
Langsam aber stetig kämpfen wir uns die 1150 Hm den Vulkankegel Rücken hoch und obwohl es sicher oben noch 20 Grad hat sind unsere Finger kalt und klamm und wir frieren ( in Hawaii) unglaublich!
Oben ziehen wir uns trockene Sachen an und schmeißen uns in das Regengewand!
Vor der langen 22km Abfahrt kaufen wir um Supermarkt oben noch für 2 Tage ein weil unten gibt es angeblich nicht sehr viel!
Mit 60 Kilometer Geschwindigkeit zischen wir den Berg hinunter und sind Plötzlich in einer Lavafreien anderen Welt!
Kein Regen, weiß gelber Sandstrand, Herz was willst du mehr!
21.06.25 vom Spencer Beachpark nach WaikoloaVillage 42 Km mit 547 Hm 22.06.25 hier als Relax Day angehängt
So wie es graut sind wir heute wach das ist so um 5:20 früh. Bin dann kurz nach 6h aus den Federn und beginne mit den Frühstücks Vorbereitungen!
Solange die Sonne nicht her scheint ist es super angenehm.
Allerdings schon um 7:00 ist es ganz anders. Schlagartig hat man das Gefühl aus der Sonne zu kommen weil die derart intensiv ist!
Trotzdem sind wir sehr flott heute Früh und kommen um 7:50 weg vom Beachpark!
Gestern Abend sind auch noch von einem Park Ranger auf unser Permit kontrolliert worden.
Glücklicherweise konnten wir ihm es zeigen allerdings war es schon seit 2 Tagen ungültig, was ihn aber nicht sonderlich gestöbert hat!
Das wegfahren war gleich die Mega Challenge weil einerseits gleich und sofort 14% Steil und zum anderen weil es schon Affig Heiss ist!
Okay aber alle Radflaschen sind gefüllt und das ist das wichtigste!
Schon nach etwa 20km erreichen wir ein Resort das dem Vulkanland abgerungen wurde und welches mit den feinsten Rasenflächen, Golfanlagen und Mega Resorts aus der kargen Vulkanlandschaft heraussticht und trotzdem irgendwie gar nicht hierher gehört!
Wir kaufen ein und essen etwas bevor wir weiter nach Queenland fahren wo wir gegen Mittag nochmals versuchen einen Campingplatz für die heutige Nacht zu ergattern.
Leider völlig ohne Erfolg, alles ist ausgebucht.
So beschließen wir uns ein Airbnb Quartier zu nehmen, trotz des hohen Preises und der noch zusätzlichen 15 Km mit nochmals 300 Hm.
Zuvor suchen und finden wir aber noch den einzigen Fahrradladen im Village und haben großes Glück sofort mit den Bikes dran zukommen.
Bei Sissys Rad wird die Vorderbremse neue mit Öldruck versehen und die Lenkung gerichtet!
Obwohl er ca. 40Min Arbeitet kostet dieses Service gerade mal 38 Euro!
Bei meinen Rad lasse ich die Gangschaltung neu einstellen weil die beiden leichtesten Gänge nicht ganz sauber laufen!
Um 15:20 starten wir los rauf in das Dorf zu unseren Quartier.
Zu allem Überdruss hat Sissy noch ihren ersten Platten den wir in brütender Hitze am Straßenrand ganz ohne Schatten reparieren müssen.
Aber das ist Routine Arbeit und und 15 Min. fertig.
Im Qurtier lernen wir Tina kennen mit der wir am Balkon noch eine ganze Weile bei einer Flasche Wein über Gott und die Welt Quatschen.
Weil rundherum sowieso alles ausgebucht ist entscheiden wir uns spontan eine Nacht noch anzuhängen!
Wir chillen am Pool und haben einen tollen relax Day!
Morgen fahren wir die letzte Etappe auf Hawaii
23.06.25 Von Waikoloa Village zurück zum ersten Quartier zu Katerina wo wir unsere Radkartons deponiert haben! 52 Km mit 303Hm
Die ersten 15 km geht es mit Rückenwind Bergab. Zeitweise zeigt der Tachometer 70km Geschwindigkeit an.
Die Straße ist absolut neu und hat einen herrlichen Breiten Radstreifen!
Unten an der Abzweigung kommt uns der Wind aber plötzlich von 14h mit heftigen Böeen auf uns zu.
Wir steuern nochmals Queens MarketPlace an und kaufen noch einige Radsachen beim Radhändler.
Die haben super nette Sachen und wir wollten uns eh noch auf der Reise ein paar DInge als Erinnerung mitnehmen, also genau der richtige Zeitpunkt!
Danach nehmen wir die letzten 30 km in
Angriff. Der Wind ist noch immer stark von vorne, aber wir genießen trotzdem die letzten Kilometer!
Gegen 14h erreichen wir das Airbnb von Katharina wo wir vor 2 Wochen los geradelt sind!
Nach einer herrlichen Dusche zerlegen wir unsere Räder und verpacken sie in den Radkartons die hier auf uns gewartet haben als wir unterwegs waren!
24.06.25 Von Big Island nach Honolulu und weiter nach Kauai
Wir sind früh wach und um 6:45 aus den Federn.
Obwohl wir gestern noch alles gepackt haben für den heutigen Tag gehen wir noch einmal alle durch!
Die Challenge ist die richtigen Dinge die wir für die 2 Wochen Insel Hopping brauchen herauszupicken und seperat zu packen den alles andere lassen wig inkl. Der Radkartons in einem Storage in Honolulu!
Mit einem Kombi Uba kommen wir zum Flughafen. Der Checkin ist relativ unkompliziert.
Der Radtransport kostet uns 60.- Euro pro Rad.
Was sehr okay ist!
In Honolulu angekommen mieten wir uns wieder eine XL Uba day uns zum 20 km entfernten Storage bringt wo ebenfalls dank Sissys guter vorheriger Reservierung alles reibungslos von statten geht!
Die 2 Radboxen werden mit dem einem großen Gepäcksstück in Empfang genommen und wir sind die schweren sperrigen Sachen los!
Jetzt mit einem Uba zurück zum Flughafen.
Einchecken, die 16:30 er Maschine nach Kausi erwischen wir noch rechtzeitig!
Nach der Ankunft mit dem Sixty Shuttle Bus zum Autoverleih!
Dort dann die große teure Überraschung!
Wir haben zwar Wochen vorher das Auto bestellt und auch bezahlt, aber jetzt kommt noch die Versicherung dazu und die kostet uns nochmals über 500Euro für 5Tage!
Linda hatte uns schon gewarnt das hier in Hawaii alles extrem teuer sein wird!
Was soll’s können uns eh nix mitnehmen!
Mit dem Auto geht es dann ins erste Motel auf der Insel und eigentlich sind wir ein wenig erledigt von dem anstrengenden Tag!
25.06.25. Vom Motel zum Salt Pont Beachpark
Los geht unsere Kauai Reise mit Mietwagen BMW X3. Zuerst fahren wir in das Insel Camping Depatment.
Wir können noch glauben das lt . der zu Camping Web. Page alles ausgebucht sein soll.
Und tatsächlich mit ein wenig Scharm aus Österreich bekommen wir noch 3 Tage ein Permit zum Zelten. Hat man keine Genehmigung gibt es sehr hohe Strafen in den Staaten dafür.
Dann fahren wir zum Helikopter Platz und buchen uns einen Hubschrauber Flug für Freitag Nm sofern das Wetter mitspielt.
Die Napali Koast und diese tolle Insel mal von oben zu sehen, auf das freuen wir uns schon sehr!
Dann fahren wir noch in den größten Supermarkt der Inselund decken und mit Lebensmitteln ein, jetzt brauchen wir die ja nicht mehr selber schleppen hahahah.
Danach geht’s zur Salt Pont Beach wo wir zuerst ausgiebig den Traumstrand genießen und lange im Meer baden. Die hohen Wellen schaukeln einen so herrlich im warmen Wasser das es schöner nicht geht!
Dann sehen wir am Strand riesige „Grüne Meeresschildkröten aus dem Wasser kommen um sich auszurasten und die Nacht am Strand zu verbringen.
Als wir auf dem Weg zu einer Strandbar sind sehen wir noch eine Mönchs Robbe die sich ebenfalls am Strand ein Sonnenbad nimmt und sich nicht gestört fühlt wenn wir in 1 Meter Entfernung an ihr vorbeigehen!
Kauai ist schon ganz viel anderes als Big Island, einfach mehr so wie man sich Hawaii halt vorstellt!
Am Abend habe ich noch die Nähere Umgebung ausgekundschaftet und einen versteckten Wild Campingplatz entdeckt den wir dann für weiter 2 Nächte nehmen werden.
26.06.25 Salt Pont Beach Park
Die Nacht war angenehm im Zelt. Jetzt brauchen wir Überhaupt nur mehr die dünnen Seidenschlafsäcke. Die Daunen Schlafsäcke haben wir im Storage zurückgelassen.
In der Früh ruft uns Linda an und teilt uns mit das wir mit Captain Andys eine Schiffstour Kooperation haben wo wir Fotos und Videos für sie Posten sollen.
Dafür ist die 5 Stündige Schiffstour mit Galadinner Gratis für uns. Klar das machen wir natürlich sehr gerne.
Nach dem Frühstücken packen wir alles zusammen und fahren mit dem Auto zuerst mal die Insel auf der linken Seite ab bis die Straße in einer Dirty Road endet!
Danach fahren wir rauf in die Berge wo wir einige Lookouts besuchen um dann an den Einstiegspunkt für die CanyonTour zu gelangen!
zuerst glauben wir in die tiefe Schlucht wird ein Trail hinunterführen. Als wir aber nach etwa 1 Stunde Gehsteig immer noch den Schluchtenkamm entlang Wander wird uns klar das es da gar keinen Weg ganz hinunter gibt.
Später sehen wir warum. Die Cliffs sind absolut steil senkrecht anfallend, da kann es keine Wege geben.
Der Trail ist ganz anders als alles was wir bisher gewandert sind. Absolut Naturbelassen, Wurzeln, umgefallene Bäume wo man sich durchzwängen muss und einiges mehr machen den Sandigen rutschigen Trail vor allem an den steilen ausgesetzten Pasdagen gar nicht ungefährlich! Bei einem kleinenWasserfallendet der Weg. Wir gehen alles wieder zurück und brauchen etwa 2,5 Stundenfür die Tour.
Mit dem Auto geht’s danach weiter zu den Lookouts in die Napalicoast.
Diese Anblicke in das zerklüftete steil Aufragende Total grün bewachsene Gebirge sind Atemberaubend schön.
Wir sehen uns alle Aussichtsstellen an und sind absolut fasziniert von der Szenerie!
Im späten Abendlicht verlassen wir diesen tollen Ort und begeben uns zuerst auf einen Campingplatz im Gebirge wo wir Abendessen .
Nach genauerer Begutachtung entscheiden wir uns aber wieder runter zum Salt Pont Beach Park zu fahren weil wir dort ein Plätzchen gesehen haben wo wir bedenkenlos und Gratis unser Zelt aufschlagen können!
Als wir unten ankommen ist es schon Finster, aber wir leben jeden Handgriff und so steht das Zelt sehr Schnell und wir treten unseren verdienten Erholungsschlaf an!
27.06.25 Salt Pont Beach zum Heli Flug nach Lihue.
Jetzt haben wir 2 Tage wo wir kein Permit mehr haben weswegen ich schon gestern Ausschau nach einen geeigneten versteckten Zeltplatz gehalten habe.
Und ich bin nach einem Spaziergang auch fündig geworden!
Gut geschlafen und nach einem netten Frühstück in einer Bakery bereiten wir uns auf den bevorstehenden Hubschrauber Flug vor.
Um 15:30 geht es los. Zum Glück wurde der Flug etwas nach hinten verschoben, weil es bis etwa 14h immer wieder geregnet hat.
Aber dann hat es rasch aufgerissen und die Späte Nachmittags Sonne verbreitete ihr weiches Licht!
Bei der Ankunft am Jack Cater Flugplatz unterhält uns der 66 Jährige Fahrer mit seiner lustigen selbst ironischen Art.
Pünktlich um 15:15 geht es los.
Unsere Pilotin heißt Chrissy und ist eine Taffe
Frau die Erfahrung und Selbstbewusstsein ausstrahlt, was uns nicht unrecht ist, gibt es uns doch ein gutes Gefühl!
Wir heben ab. Sofort merkt man das der starke Wind den leichten Heli durch den Wind Schauckelt.
Als die Maschine aber Geschwindigkeit aufnimmt wird der Flug stabiler.
Sie nimmt sofort Kurs auf die Berge und wir gewinnen rasch an Höhe.
Das Gefühl mit Open Doors zu Fliegen erinnert und an unseren Tandem Fallschirmsprung.
Jetzt aber sind wir 1 volle Stunde Unterwegs in diesen Fluggerät.
Zum Glpck bekamen wir den Tipp uns warme Sachen anzuziehen weil es in der Höhe bei dem Wind den man unweigerlich mit abbekommt besser ist nicht zu frieren.
Dann kommen die wohl unvergesslichsten 55 Min. unseres Lebens.
Es ist schier unmöglich die Eindrücke der Schluchten, der mehr als 50 Wasserfälle und das Natur Farbspiel wirklich zu beschreiben.
Es ist derart Atemberaubend es aus so einer Perspektive und Nähe zu sehen.
Als wir die Schluchten mit den vielen Wasserfällen abgeflogen sind nimmt Chrissy Kurs auf die Napali Berge mit ihren charakteristischen Bizarren Spitzen Kämmen .
Wieder fasziniert uns diese Unberührte Natur aufs Neue und lässt einen nur mit offenen Mund staunen.
Dann geht es raus aus dem Gebirge, raus über die letzten Kämme und unter uns ist das Blau Türkis Grüne Meer mit die Goldgelben Sandstränden zu sehen.
Unvergessliche Momente brennen sich in die Synapsen. Chrissy fliegt immer wieder in seitliche Schluchten hinein und wieder zurück aufs Meer.
Jetzt sind wir schon 2/ 3tel der Insel abgeflogen und sehen nun Hanslei im Norden der Insel unter uns.
Die Geschwungenen Sandstrände mit den satten grünen Flächen dahinter ist schon wieder faszinierend.
Von Hanerlei geht der Flug dann zurück zum Ausgangspunkt des Fluges.
Völlig ergriffen und überwältigt bedanken wir uns bei der Piloten und schiessen noch ein paar Bilder zur Erinnerung mit ihr!
Spät aber glücklich so ein tolles Erlebnis gehabt zu haben erreichen wir unseren Zeltplatz am Salt Pont Beach wo wir im Finstern das erste Mal unser Zelt aufbauen!
28.06.25 von Salt Pont Beach die 2 Wild Zelt Nacht nach Hanalei bis die Straße endet!
zuerst nach dem Zeltabau führt uns der Weg in die Bakery wo schon gestern 3 Stunden unsere Powerbanks und Handy geladen haben!
Ein köstliches Lachs Croissant mit einem Almont Croissant ist unser Frühstück und natürlich ein Café dazu!
Heute fahren wir rauf nach Hanerlei in den Norden!
Die Gegend ist mehr als üppig von der Vegetation her.
Es geht die Fahrt durch einen Three Tunnel ca. 1:20 rauf in den Norden!
Wir sehen eine Unmenge von schönen Stränden und bleiben immer wieder stehen um uns den einen oder anderen anzusehen!
Am Ende schon gut 10 km nach Hanerlei ist die Straße dann endgültig zu Ende und wir müssen umkehren.
Hier heroben wurde Jurassic Park gedreht und wir können es uns wirklich gut vorstellen wenn wir uns die Gegend ansehen!
Zurück in Hanerlei schlendern wir ein wenig durch den Ort und plötzlich stehen wir vor einem Geschäft mit einem bezaubernden Kleid in der Auslage welches Sissy gut stehen würde morgen für die Gala Schiffstour!
Ich investiere in meine für morgen sicherlich überwältigend gut aussehende Frau und kaufe das Kleid.
So geht wieder ein super schöner Hawaiianischer Tag zu Ende.
Unser Zelt haben wir scho n am Vormittag aufgebaut in Anahola was angenehm ist als wir zurückgekommen.
29.06.25 letzter Tag in Kauai. Katamaran Schiffstour mit Capitän Andys
Am Vormittag versuchen wir nochmals in einen Café unsere Handys und Power Banks voll zu kriegen.
Pünktlich kurz nach 14h sind wir dann am Pier bei Capitän Andys und warten mit vielen anderen auf den Start der Tour!
Die Leute werden in 2 Gruppen eingeteilt je nach dem was gebucht wurde!
Wir haben die Tour mit dem Gala Dinner gebucht und freuen uns schon auf die kulinarischen Köstlichkeiten.
Unsere mittlere Tochter die letzten Nov. mit ihren Freund auch diese Tour gemacht hat uns den Tipp gegen am Katamaran in der Mitte ganz vorne die Plätze zu nehmen weil die am wenigsten von den herauf spritzenden Wasser gefährdet sind!
Ein Goldrichtiger Tipp.Viele andere welche sich die vermeintlich besseren Plätze an den Seiten nahmen mussten nach kurzer Zeit flüchten weil sie zu Nass wurden.
Von Beginn an haben wir die Tour voll genossen. Obwohl es ordentlich hohen Wellengang gab und das Schiff auf und ab ging war es angenehm zu sitzen und zu relaxen.
Schon nach kurzer Zeit wurden Appetizer serviert und Eisgekühlte Trinks.
Das Wetter war nicht ganz so perfekt wie wir es uns erhofft hatten weil es gerade als wir nach ca. 2,5 Stunden Fahrt die Napali Coast erreichten zu regnen angefangen hat.
Am Meer zwar nur ganz wenig aber in den Bergen hingen schon die Regenwolken was die Sicht erheblich einschränkte.
Zum Glück haben wir sie bei der Wanderung und vorfallen beim Helikopter Flug in besten Licht gesehen.
Dafür war aber ein spektakulärer Regenbogen vor der Napali Coast für mehrere Minuten wunderschön zu sehen.
Auf dieser Höhe drehte der Katamaran um und hisste die 2 großen Segel und von den Moment an lag das Schiff sehr ruhig im Wasser.
Jetzt suchten wir uns ebenfalls einen schönen Platz Platz im Schiff weil es zum Abendessen Zeit war. Zuvor wurden Cocktails gereicht.
Wir nahmen einen Maitai der sehr fruchtig lecker war.
Zur Vorspeise gab es einen knackigen Salat und dann ein wunderbares zartes Steak.
Beim Essen lernen wir einige sehr interessante Leute aus New York und Los Angeles kennen.
Auch die Nachspeise war eine Gaumenfreude,
Cheesecake wurde gereicht, echt fantastisch.
Am Weg zurück in interessante Gespräche vertieft haben wir noch einige gute Tropfen Rotwein genossen.
Schlussendlich sind wir in der Dämmerung wieder zurück am Ausgangspunkt der Schiffstour.
30.06.25 Mietoauto Rückgabe und Flug nach Maui und Mietwagen Abholung
Die Rückgabe des Mietautos bei Sixxt war total unkompliziert und schnell.
Der Shattle Dienst der Gesellschaft fährt uns das kleine Stück zum Flughafen wo wir infolge gleich einchecken.
Der Flug nach Maui dauerte auch nur ca. Knappe 30 Min.
Auch dort war der Weg mit einer Tram zu den Autovermietungen ein kurzer, und schon kurze Zeit später sitzen wir schon im nächsten Mietwagen ,Diesesmal fahren wir einen Nissan.
Die ersten 50 Km sind dann geprägt von engen Straßen die überwiegend nur einspurig sind was des Öfteren zu heiklen Ausweichmanövern bzw. Zurückschieben zur Folge hat um aneinander vorbeizukommen.
Gegen 15:30 sind wir dann am Campingplatz
01.07.25 On the „ Road to Hana“ und retour mit dem Auto 170 Meilen
Der Campingplatz hier auf Maui ist angenehm ruhig und liegt direkt am Strand!
Heute stehen wir eh wie fast immer so gegen 6:45 auf. Kurzes Frühstück, und dann geht es schon los mit dem Car to Hana.
Die Strecke nach Hana ist alles andere als eine gemütliche Spazierfahrt!
Fast die gesamte Strecke immerhin 260 km führt durch das Enorm kurvige und teilweise sehr sehr enge Küsten Gebirge!
Jede Bucht ist auszufahren und oft ist es mit dem Gegenverkehr schwer zu managen wer zurück Schiebt oder wo an welcher Stelle aneinander vorbeifährt!
Einmal kommt uns ein Riesiger LkW entgegen und 5 Autos inkl wir müssen zurückschreiben.
Dann am Späten Vormittag sind wir dann in Hana. Man stellt sich weiß Gott was vor wenn alle von Hana sprechen. Tatsächlich aber ist der Ort mehr als winzig, vielleicht 4 Häuser eine Mini Kirche, ein in Konkurs geratener Supermarkt und eine veraltete Tankstelle.
Aber Hana hat eine steht das letzte Dorf wo die Straße mehr oder weniger zu Ende ist und vor allem für die super netten schönen Strände in der Gegend.
Wir besuchen natürlich so einen und genießen ausgiebig das Meer den Strand und die Sonne.
Am Weg zurück bleiben wir bei einigen Wasserfällen und Lookouts stechen um die fantastischen Plätze einzusaugen.
In Paia einen größeren Ort gut 70 km nach Hana gehen wir noch in ein Fischlokal Abendessen!
Ein mehr als ausgefüllter Tag geht zu Ende und wird uns als Gebirgiger aber tropisch Grüner Regenwald in Erinnerung bleiben!
02. und 03.07.25 Turtle Beach und Wailea Beach Baden und relaxen.
An beiden Tagen fahren wir jeweils zu den nahegelegenen Beaches zum Baden.
Besonders war jedenfalls der Turtle Beach zumal wir ständig um die 20 Grüne Seeschildkröten beobachten konnten
Für sie gibt es einen angespürten Strandbereich wo die sich mehr oder weniger ungestört austasten und Sonnen lassen können.
Ganz ungestört ist ihr Platz aber doch nicht
Immer wieder gibt es unverbesserliche die zu nahe an die Tier herangehen und sie dann auch tatsächlich stören!
Diese Riesen Schildkröten werden gut einen Meter lang um die 100 kg schwer und manche Exemplare können auch 100 Jahre alt werden!
Uns ist es beim schwimmen passiert das wir eine aus gut 2 Metern Entfernung im Wasser beobachten konnten.
Ansonsten ist der Pacific hier sehr sehr warm und herrlich zum Baden.
Wenn die Sonne ohne Bewölkung vom Himmel lacht ist es dringend notwendig sich rasch mit Sonnencreme zu versorgen. Wir haben eine 50ziger und cremen des Öfteren ein.
Man sieht den ganzen Tag so viele Leute mit den heftigsten Sonnenbränden die man sich vorstellen kann.
Die letzten Tage leben wir von diversen Früchten die günstig und unglaublich lecker sind.
Am 03.07. packen wir unser Zelt und alle anderen Sachen und verlassen den Campingplatz Richtung Flughafen.
Zuvor geben wir bei Sixxt unser zurück.
Das ist in den USA wirklich immer unkompliziert.
Dann bringt uns die Shuttle Tram zum Flughafen.
Wir checken gleich ein obwohl wir sehr Zeit am Flughafen sind um unsere schwere Tasche loszuwerden.
Bei einchecken am Hawaiien Schalter muss sich dann die Dame die mir mein Flugticket ausgestellt hat bei der Eingabe meines Geburtsdatums geirrt haben.
Jedenfalls bei der Ticket und Passkontrolle schickt mich der Beamte mit einen Zettel zurück zum Austellschalter.
Dort erklärt uns eine andere nette Hawaiien Angestellte das es ein Eingabefehler war.
Wieder zurück, aber diesmal nicht in die lange Schlange stellen, sondern seitlich vorbei um mit dem neu ausgestellten Ticket Einlass zu bekommen.
So starten wir gegen 18h zurück nach Honolulu.
04.-06.07.25 zurück auf Honolulu
Wir sind zurück auf Honolulu wo wir unsere Räder im Storage zurückliessen.
Jetzt haben wir 3 Tage Zeit um verschiedenes anzusehen.
Am ersten Tag waren wir in Pearl Habor, jenem Geschicht trächtigen Ort wo die Japaner einen Überraschenden Angriff auf die USA durchgeführt haben.
Wir sehen uns an Ort und Stelle die rekonstruierten Geschehnisse an und sind danach etwa genauso verstört wie es bei Hiroschima und Nagasaki schon war!
Krieg ist so Erbarmungslos und frustrierend das es gut tut diese Orte wieder zu verlassen
Am 2 Tag fahren wir mit den Öffi Bus (the Bus)
nach North Score. Wir steigen des Öfteren aus und schauen uns zbspl. die Kualoa Range an. Das Gebirge dahinter sieht aus wie das an der Napali Coast.
Dann geht die Fahrt in den klapprigen Bus weiter bis zum Endpunkt auf North Score.
Dort ist die Gegend flacher und es gibt einen sehr schönen Strand der gut vor den Wellen geschützt ist!
Hier verbleiben wir einige Stunden und genießen die Sonne und das etwas kühlere Meer.
Als wir zu Mittag an einer voll gefüllten Bar Mittagessen haben wir ein spezielles Erlebnis.
Ein älterer Herr klopft uns auf die Schulter und fragt uns höflich ob wir an der Bar wohl jeweils um einen Platz nach links rutschen können damit er mit seiner Frau auch an der Bar Plath nehmen kann.
Selbstverständlich leisten wir seiner Bitte Folge.
Als uns die Kellnerin fragt ob wir noch ein Bier trinken wollen weil unsere Gläser schon leer waren und wir nein sagten, stand kurze Zeit später trotzdem ein volles Glas vor uns.
Als wir dann zahlen wollten sagte die Kellnerin das unsere gesamte Rechnung bereits bezahlt worden sein von dem älteren Herrn neben uns
Voll erstaunt bedankten wir uns bei ihm für die überraschende Einladung.
Dann hat er der Kellnerin noch 30.- Dollar Trinkgeld gegeben
Er meinte, es sei doch selbstverständlich das er das begleicht von uns, sonst hätte er und seine Frau sich Hungrig um etwas anderes umsehen müssen und lachte ironisch dazu.
Am 3 Tag sind wir zum Diamond Head mit dem Bus gefahren um vermeintlicher Weise auf den Kraterrand zu wandern
Aber als wir dann durch den Tunnel in den Krater gehen stoppt uns ein Ranger und fragt uns nach der Genehmigung!
Okay das wussten wir nicht day man sich für diese Mini Wanderung Voranmelden muss
Also lassen wir es und gehen zum Waikīkī Strand zum Baden für den Rest des Tages.
07.07.25 Abreisetag aus Hawaii.
Kurze Aufregung in der Früh.
Sissy kommt in der Nacht der Gedanke das es möglicherweise auch für den kurzen Transit Aufenthalt in Toronto eine E. Visa Genehmigung braucht!
Etwas Hektik kommt um 6:30 auf.
Wir füllen alles sogleich aus und erhalten ca. 2 Stunden später per Mail die Bestätigung!
Puh das war knapp.
Nach dem Frühstück machen wir uns und unsere Sachen fertig und checken aus dem Quartier aus.
Mit Sack und Pack machen wir uns auf den Weg zur Waikiki Beach.
Die Wellen das Wasser und die Surfer versprühen hier schon einen besonderen Vibe.
Wir bleiben bis 15:30 duschen am Strand und gehen zum Storage wo wir umpacken und uns die Radboxen abholen.
Mit einem XL Uba fahren wir zum Flughafen.
Obwohl wir sehr früh dran sind können wir schon bald einchecken.
Jetzt die freudigste Überraschung des Tages.
Zum einen wird unser gesamtes Gepäck in Toronto durchgecheckt, auch unsere Räder.
Und die 2 große Überraschung ist das die beiden Räder für die beiden langen Flüge nach Zürich nur 100 US Dollar etwa 85 Euro Kosten!
Uns ist die Air Kanada total sympathisch. Sehr erleichtert alles sperrige Gepäck weg zu haben gehen wir durch die Kontrollen und danach ins Foodstore zum Abendessen.
Jetzt warten wir auf unseren Flug der um 22:05
Startet.
Jetzt warten 12 Stunden Zeitverschiebung nach hinten auf uns, was sicher einen heftigen Jetleg ergeben wird.
08.und 09.07.25 Rückflug nach Europa über Vencouver nach Zürich
Der Abflug in Honolulu war Pünktlich um 22:10.
Ein super ruhiger Nachtflug, allerdings an Schlaf war nicht wirklich zu denken.
Trotzdem vergingen die 6 Stunden Flugzeit sprichwörtlich wie im Flug.
In Vancouver sie wie dann für gut 9 Stunden im Transit. Da wir die Schlaf Unterlagen mitgenommen haben, suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen und schlafen ein paar Stunden im Warteraum.
Sissy nur etwa 1 Stunde ich ca. 4 Stunden.
Der Anschluss Flug geht mit der Schweizerischen Edelweiß nach Zürich weiter.
Jetzt kamen die restlichen 9 Stunden Zeitverschiebung auf uns zu.
Mal sehen wie es uns damit gehen wird!
SCHWEIZ, DEUTSCHLAND, ÖSTERREICH.
Da ich in diesem Blog keine zusätzlichen Spalten mehr eröffnen kann, muss ich diese letzten Länder unter HAWAII mit dazu nehmen!
10.07.25 Abfahrt in die letzten 850km bis nach Hause.
Obwohl wir versucht haben im Flieger und im Transit so viel als möglich zu schlafen, macht sich der 22 Stunden Zeitunterschied bemerkbar.
Ein wenig kommt es uns vor als hätte uns jemand kräftig auf den Kopf geschlagen.
So waren wir um 3h früh total wach, aber um diese Zeit aktiv zu werden ist sinnlos.
So stehen wir gegen 5:45 auf und packen unsere Sachen.
Um 6:30 stehen wir vor dem Motel und starten unsere Rückfahrt nach Hause.
Es warten ca. 825km lt Google auf uns.
Einiges an HM vor allem die ersten 4 Tage inkl.
Das Wetter könnte nicht Rad freundlicher sein.
Gleich bei der ersten Tankstelle kaufen wir uns ein Frühstück.
Die nette Angestellte erzählt uns das es die letzten 4 Tage ziemlich kalt war und sehr regnerisch, ab heute soll aber der Sommer zurückkommen.
Na bitte das passt uns aber sehr!
In Zürich ist ähnlich wie in Wien mächtig viel Morgen Verkehr.
Trotzdem legen wir die ersten 42km zügig zurück und erreichen gegen 10h den überaus beeindruckenden Reinfall.
Wir haben in den letzten 10 Monaten Unmengen von Wasserfällen gesehen, aber so einen mächtig Wasserführenden Fall noch nicht!
Es wird zwar 10. Franken Eintritt verlangt um den Wasserfall aus nächster Nähe zu sehen, aber die sind es allemal wert!
Überhaupt könnte der Kontrast zu der letzten Destination Hawaii vs. Schweiz nicht größer sein.
Alles ist super sauber hier, die Luft ist kühl und schmeckt nach frisch gemähten Heu.
Die Häuser und die ganze Gegen wirkt einfach so unglaublich vertraut und angenehm.
In Stein am Rein machen wir Mittagspause.
Der Altstadt Kern ist Mega beeindruckend von der Architektur und den künstlerischen Fassaden der Häuser!
Diese stammen aus dem beginnenden 15 JH. und wirken noch völlig in Takt.
Eigentlich wollten wir hier nach 58km am Campingplatz unser Zelt aufschlagen, aber es geht uns viel besser als erwartet.
Deshalb beschließen wir weiter zu fahren.
So fahren wir am NM noch 40 km und schaffen es bis Deutschland nach Staat - Konstanz am Bodensee!
Mit Glück ergattern wir einen der letzten freien Zeltplätze hier!
Ein Bad im Bodensee muss dann aber schon noch sein!
Ein herrlicher 1 Tag in Richtung Heimat neigt sich dem Ende!
11.07.25 Von Konstanz nach Merzenhofen 90km 790Hm
Die Nacht am Campingplatz war sehr angenehm und total ruhig.
Durch den Jetleg sind wir wieder um 4h früh wach und warten bis es hell wird.
Ich glaube wir waren absolut die ersten die kurz nach Sonnenaufgang ihr Zelt abbauten.
So gelingt es uns das wir um 7h früh die erste Fähre nach Meersburg noch erwischen.
Die Altstadt ist bekannt für ihren Reichtum an historisch alten Häusern mit fantastischen Fassaden Malereien.
In der Morgensonne genießen wir Café und ein Frühstück.
Gestern Abend haben uns Freunde geschrieben das sie sich gerne mit uns treffen würden, und sie bereit werden auch 1 Stunde nach Lindau zu fahren um mit uns über die Reise zu sprechen.
Also geben wir ein wenig Gas um die knapp 50 Km. Vormittags zu schaffen.
Pünktlich erreichen wir das schöne Städtchen Lindau und treffen die beiden in einer Pizzeria.
Wir genießen die wunderbar kurze Zeit zum Quatschen.
Da wir eine feste Unterkunft für heute gebucht haben müssen wir aber nach 1,5 Stunden leider aufbrechen um weiter zu radeln.
Und die letzten 40 km haben es nochmals richtig in sich!
Wir fahren den Allgü jetzt hoch und sind überrascht das einige sehr bissige Anstiege uns noch so fordern., aber nach 80km darf das schon sein.
Schlussendlich erreichen wir spät aber doch unser Ziel in Merzenhofen und die Dusche ist eine reine Wohltat heute!
12.07.25 Von Merazhofen nach Illertissen 68km 360Hm
Das Quartier war super angenehm wenn man von dem Nächtichen Geläutet absieht.
Die doch etwas laute Kirchturmuhr gibt ihr Geläute Viertelstündlich zum besten was schon mal den Schlaf stören kann.
Da wir ziemlich Hungrig sind weil wir gestern NM. nichts mehr zum einkaufen gefunden haben also Hungrig zu Bett hergegangen sind ist unser erstes Ziel irgendwo was zwischen die Kiemen zu bekommen.
Und nach etwa 4km hat eine Bäckerei Konditorei schon geöffnet und ein nettes Tischchen steht auch in der Morgensonne.
Einfach nur herrlich!
Nach einem genüsslichen Frühstück geht die Fahrt erstmal nach Menningen, wo wir eine zweite kurze Pause einlegen!
Gestern waren wir ja Mittags in einer Pizzeria Mittagessen und schon kurz danach hatten wir Magenmässig die ärgsten Zustände.
Sissy geht es auch heute noch nicht prickelnd und so ist der Radtag heut eher als gefühlt mäßig zu bezeichnen!
Um ca. 14h erreichen wir Illertissen wo wir gleich unser Zelt aufschlagen und mal am Pool relaxen.
13.07.25 Von Illertissen nach Dillingen 82km 102Hm
Sehr ruhiger Campingplatz, und diese Nacht haben wir beide gut und tief geschlafen.
Wieder sind wir die ersten die das Zelt abbauen und uns vom Acker machen.
Heute stehen so zwischen 80 -
90km am Progamm.
Weil heute keine Berg Höhenmeter dabei sind haben wir um 12h Mittag schon 64km abgeradelt und gönnen auf einem See eine Abkühlung genießen und eine schöne Pause einlegen.
Die letzten 18 km sind dann schnell abgespult und so können wir gegen 15:30 in Dillingen am Campingplatz einchecken.
14.07.25 Von Dillingen nach Ingolstadt 93km und 248Hm
Der kleine Campingplatz in Dillingen mit dem angeschlossenen Biergarten war absolut sehr nett. Super unkomplizierte Leute und supeg günstig alles,
Übrigens die Lebensmittel sind in Deutschland gut 20% billiger als Österreich. Fast genauso verhält es sich auch in Gaststätten.
Alles schläft noch am Campground als wir um 6:30 das Zelt abbauen.
Frühstück bietet der Biergarten nicht an weshalb wir gleich auf der Tankstelle draußen an der Hauptstraße uns eines gönnen.
Kurz nach 7h geht die Reise dann Richtung Ingolstadt weiter
Es ist noch sonnig. Für NM sind aber Gewittrige
Regenschauer angesagt und hoffen das wir die 93km vielleicht doch trocken abspulen können.
Am Vormittag frischt Wind auf, Gottseidank aus der richtigen Richtung.
Es geht abwechselnd geschotterte Radwege entlang der Donau, dann wieder asphaltierte Wege.
Im übrigen sind die Radstreifen und Radwege stark ausgebaut in Deutschland.
Wenn wir dann doch mal Bundesstraßen fahren, gibt es immer wieder Autofahrer die und aufmerksam machen das es nebenbei einen Radweg gibt!
Wir bemühen uns redlich aber nicht immer kann man jeden Radweg nehmen.
Ich persönlich mag diese ohnehin gar nicht.
Am frühen NM so um 13h herum erreichen wir unser Ziel für heute in Ingolstadt.
Sissy hat uns ein Hotelzimmer in der Innenstadt gebucht.
Es ist immer überaus herrlich und entspannend wenn man früh an sein Etappenziel kommt, da hat man noch was vom Tag.
Nach einer genussvollen Dusche bummeln wir noch in der inneren Stadt und genießen ein herrliches Abendessen!
15.07.25 Von Ingolstadt nach Regensburg 79km 405Hm
Wir sind die ersten die zum Frühstücken im Hotel gehen. 6:30 ist aber alles top hergerichtet und es lässt absolut keine Wünsche übrig.
Für uns unerklärlich wie ein derart reichhaltiges Frühstück für 8.- pro Person zum dazu kaufen möglich war.
Mit extra vollen Mägen verlassen wir das Hotel so gegen 7:30.
So wie gestern geht es sehr abwechslungsreich der Donau entlang. Mal auf breiteren, dann wieder schmälern wegen und immer wieder müssen wir die Donau zur anderen Uferseite auch überqueren.
In Abensberg taucht plötzlich eine wunderschönes Hundertwasser Haus auf, welches uns nur so staunen lässt!
Nach ca. 50km Schotterpiste geht es die letzten 30km wieder raus auf die Straße.
Nach dem geholper tut das ungemein gut wieder ruhig unterwegs zu sein.
Da wir wieder mehr oder weniger, ( 1 kleine Kaffeepause nach 60km ) durchgefahren sind, erreichen wir Regensburg so um 13:30.
Kurz vorher sind wir in einen heftigen Gewittrigen Regenschauer gekommen, konnten uns aber kurz wo erfolgreich unterstellen.
Um 14:30 sind wir frisch geduscht, geschneuzt und gekämmt und machen uns sogleich auf den Weg um die Altstadt zu besichtigen.
Regensburg ist eine Weltkulturerbe Stadt und das zurecht!
Seit dem 8 JH existiert diese wunderbare Stadt!
In der Wustkuchl an der Donau, diese Bratwurst Stube gibt es seit dem 12 JH. Kosten wir dieses alte Bratwurst Tradition und einem gepflegten Weißbier.
16.07.25 Von Regensburg nach Deggendorf 90km mit 410Hm
Vom Hotel geht’s ohne Frühstück weg.
Aber ganz im der Nähe gibt es eine fantastische Bäckerei in welche wir uns begeben und sogleich ein herrliches Frühstück serviert bekommen.
Frisch gestärkt machen wir uns auf den Wec nach Deggendorf unseren heutigen Ziel.
Das Wetter ist uns gnädig, zumindest noch am Vormittag. Bis 13h haben wir wie gestern ca. 65km geschafft. Dann allerdings holt uns der Regen doch ein und wir müssen uns bei einem Wirtschaftshof unterstellen.
Wir nützen die Zwangspause zum Mittagessen.
Nach etwa einer 1/2 Stunde ist die Regenfront durch und wir können die letzten 27 km bis Deggendorf durchfahren.
Es gibt nur einen Campingplatz dort der aber hauptsächlich für Camping Busse spezialisiert ist. Wir fragen nach und dürfen unser kleines Zelt aber aufstellen und berappen 18 Euro dafür.
Glücklicherweise waren wir noch einkaufen und so konnten wir uns ein herrliches Linsengericht kochen, zumal wir ja gestern auch noch Gas gekauft haben.
Das Wetter wird während de Abends mehrere Male noch Regnerisch und so flüchten wir uns gegen 20h ins Zelt!
17.07.25 Von Deggendorf nach Schlögen in Österreich 120km mit 295Hm
Die Nacht haben wir zwar gut geschlafen im Zelt, vielleicht auch deshalb weil der Regen so monoton auf day Zelt prasselte.
Am Morgen war es dann allerdings nicht mehr so lustig weil es noch immer regnet uns es ein Desaster ist das Zelt so nass einpacken zu müssen..
Das spärliche Frühstück welches wir noch haben nehmen wir in unseren Campingsesseln unter dem Vordach des Hauses ein.
Als wir fertig sind und aufbrechen hat Petrus einsehen mit uns und es hört tatsächlich auf zu Regnen!
Anfangs kommender voran dann nach etwa 16km beginnt ein Umleitungs Tschungel der uns fast wahnsinnig macht.
Einmal fahren wir durch einen Ort mindestens 3 mal im Kreis bis wir die richtige Ausfahrt finden.
Gegen Mittag erreichen wir Passau.
In der Altstadt gehen wir in eine Pizzeria und relaxen ein wenig bei Pizza und einem Bier.
Sissy Erkältung macht dich wieder bemerkbar und es scheint nicht unbedingt besser zu werden.
Als wir gegen 13:30 aufbrechen kommt sehr guter Rückenwind auf und wir entscheiden diesen auszunutzen und bis nach Schlögen und somit nach Österreich zu fahren.
Der Tag endet mit 120 km und bringt uns unserer Heimat ein großes Stück näher.
Zum Schluss müssen wir die Donau noch mit einer Fähre überqueren, danach sind es noch 4km bis zum Nikolaus Hof wo wir ein Zimmer kurzfristig gebucht haben!
18.07.25 Von Schlögen nach Grein an der Donau 114km mit 160Hm
Wieder erwarten wartet ein herrliches Frühstücks Buffet am Morgen auf uns.
Hatten nicht damit gerechnet weil das Quartier eher sehr einfach war.
Gut gestärkt starten wir in den dritt vorletzten Tag.
Gleich der Beginn der heutigen Strecke ist Landschaftlich super schön.
Der Bereich Schlögener Schlinge ist mit seinen engen Windungen schon ein einzigartiges Stück Natur und der Radweg direkt der Donau entlang ist mit guten Asphalt schön zu fahren.
Einzig das Wetter ist wechselhaft, mal regnet es, dann wieder nicht. Einige Male geht das aus und anziehen der Regenkleidung so hin und her.
Heute haben wir keinen so guten Rückenwind mehr wie gestern.
Trotzdem geht unsere Fahrt flott dahin.
Irgendwie wollen die Füße strampeln und strampeln damit wir bald zu Hause sind hahaha.
Gegen Mittag haben 70 Km um haben Linz hinter uns gelassen!
Unser heutiges Ziel ist Grein an der Donau.
Die knapp 44 km fahren wir am NM. Noch ganz gemütlich zu Ende und genießen das jetzt sonnige Wetter.
In Grein werden in einem Gasthaus Marillenknödel offeriert. Da können wir nicht wiederstehen und gönnen uns jeweils eine ordentliche Portion.
So um 17h erreichen wir den Campingplatz in Grein und bauen unser Zelt zum vorletzten Mal auf!
19.07.25 Von Grein an der Donau nach Schönbühel 57km mit 110Hm
Wir sind gerade am Zeltabbauen als wir voller Überraschung unerwartet abgeholt werden.
Reini und Sebastian stehen mit ihren Rädern plötzlich da und wollen uns bis runter nach Schönbühel begleiten!
Was für ein tolles Gefühl die ersten Freunde heute unerwartet zu treffen und mit ihnen gemeinsam loszuradeln.
Es geht Donau abwärts und wir kehren einige Male ein.
Zu viert unterwegs haben wir jede Menge Zeit uns über vieles zu unterhalten und auch jede Menge Spaß.
In Melk nach etwa 44km verlassen uns die beiden wieder und fahren ihren Weg zurück.
Für uns geht es noch 13 km weiter nach Schönbühel wo wir vor einigen Tagen eine ganz liebe Einladung zum Übernachten bekommen haben.
Daniel und sein Frau haben uns grandios bewirtet und wir verbringen einen super netten Abend bei ihnen zu Hause!
20.07.25 Der Letzte Radtag unserer Tour; von Schönbühel bis nach Hause 52Km mit 410Hm
Wieder beginnt der Tag mit einer unerwarteten Überraschung.
Nach vor dem Frühstück gerade als wir kurz nach 7:30 aufgestanden sind, stehen plötzlich alle unser Kinder mit Jubel vor uns.
Das Momentum und Gefühl ist unbeschreiblich schön und intensiv, weil wir sie ja so lang nicht gesehen haben.
Daniel und Melanie bereiten uns dann in ihren Garten in der Morgensonne ein tolles Frühstück.
Überhaupt war ihre Spontane Gastfreundschaft ein unglaublicher Abschluss unserer Reise die ganz viele Gastfreundschaftliche Erlebnisse hatte.
Während Linda uns Carina zurück nach Hause fahren um letzte Vorbereitungen zu machen, kommt Julian mit auf die letzten 52km.
Zu dritt fahren wir Donau abwärts. Julian probiert auch mal mein Rad schweres Reiserad aus.
Unser erstes Ziel ist Radshop Kalteis in Mautern.
Am Weg durch die schöne Wachau finden wir noch viele abgefallene voll reife Marillen die eine eichte Gaumenfreude sind!
Kurz vor Mautern kommt uns Kalteis Poldi mit Stöckl Kurti entgegen, und begleiten uns die letzten 5 Km nach Mautern runter.
Jetzt sind wir schon 5 Radler.
Als wir zum Radshop einbiegen sehen wir dann schon gut 20 Leute die uns Jubelnd empfangen.
Ein unbeschreibliches Gefühl kommt in uns auf.
Nach dem ersten Begrüßen bedanken wir uns vor den Gästen und vor allem bei „Poldi& Gabi“ für die tolle Unterstützung auf der Reise.
Gut eine Stunde plaudern wir am Parkplatz mit allen und beantworten viele Fragen die uns gestellt werden!
So gegen 14:15 setzt sich dann die jetzt auf 19 Radler angewachsene Rad Gruppe in Bewegung in Richtung Heimat.
Poldi macht den Tourguide, und wir strampeln den Fladnitztal Radweg hinauf.
Es ist wunderschön mit so einer großen Anzahl von Leuten Rad zu fahren, vor allem deshalb weil sie dies nur wegen uns tun um auf den aller letzten KM mit dabei zu sein!
Es sind Bilder die sich in unsere Gedanken für immer einprägen werden!
Der absolute Höhepunkt für uns ist dann aber als wir gut 200 Meter vor unserer Hauseinfahrt eine große Traube Menschen sehen die uns Lautstark anfeuern und empfangen.
Es ist ein unvergesslicher Empfang mit herab regnenden Konfetti und einem Zielband das wir durchfahren müssen.
Alle wollen uns drücken, alle Lachen und die Freude ist unbeschreiblich schön.
Mit dieser Gruppe von ca. 60 Personen verbringen wir dann noch einen wunderschönen Nachmittag im Garten bei überaus freundlich schönen Sommerwetter.
Wir bedanken uns bei Dir / Euch ganz herzlich das du unsere Reise Einträge verfolgt hast, und hoffen das dir die Berichte einen guten Eindruck von unserer Reis gegeben haben.
Danke das du über die sicher vielen Fehler in Rechtschreibung und Satzstellung hinweggesehen hast, aber es war keine Zeit auch nur einen Eintrag ein zweites Mal durchzulesen.
Vielleicht sehen wir uns ja ein anderes Mal auf einer anderen Reise wieder?
Alles Liebe;
Walter & Sissy Baier
Biking_baiers 🚴🏼♀️🚴🏼♀️🌏